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Sanierung/Umbau Ferienhaus, mit KWL-Entfeuchtung&Kühlung - Fotodoku - Seite 2 teilen

1.1. -16.7.2026    35 Antworten    6 Autoren 35 2026-07-16T20:59:52+02:00    10 Empfehlungen
Zusammenfassung
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  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
01.01.2026
45
Am Rande habe ich hier im Forum ja schon öfter erwähnt, dass wir an einem Sanierungsprojekt arbeiten. Ich möchte diesen Thread nutzen, um das gesamte Projekt ein wenig zu dokumentieren.
Es ist insofern auch technisch sehr interessant, da wir hier das Konzept umsetzen, die Heizungs-, Kühl- und Entfeuchtungsanforderungen über eine abgestimmte Kombination aus Flächen-Strahlungssystem (nur über Fußbodenheizung) und einem Umluft-Lüftungssystem abzudecken. Dazu folgen aber später mehr Details.
 
Um was geht es überhaupt?
Wir haben unser Haus quasi im Hinterhof des Grundstücks meiner mittlerweile leider verstorbenen Oma errichtet. Das leerstehende, alte Gebäude steht direkt an der Straße und dient uns heute als Sichtschutz und Abgrenzung zur Straße.
Es handelt sich um ein mehrfach umgebautes Haus mit bewegter Geschichte, dessen Grundmauern teilweise vermutlich bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Ursprünglich war es eine alte Schmiede und Werkstatt, später ein größeres Wohngebäude. Im Zweiten Weltkrieg wurde es mehrfach umfunktioniert, danach zu einem großen Teil abgerissen und der verbleibende Rest wiederum als Wohngebäude umgebaut und genutzt.

von der Straßenseite sah es noch recht passabel aus, da die Fenster und Fassade zuletzt vor ca. 30 Jahren gemacht wurden:

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die Hofseite, hatte da schon eher "handlungsbedarf". So sah das nach unserem Hausbau aus, inklusive des teilweise abgebrochenen Lageranbaus:

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Wir haben lange überlegt, was wir mit dem Haus machen sollten.
Zum Abreißen ist es schlicht zu schade, und der Abriss hätte uns zudem die Trennung und den Sichtschutz zur Straße genommen.

Die Ideen reichten von einem reinen Lagerraum über eine Sommerküche bis hin zu einer gewerblichen Nutzung als kleines Wirtshaus oder auch als Geschäftslokal für meine Frau, um sich nicht mehr extern einmieten zu müssen.

Die meisten dieser Pläne wurden jedoch leider schnell durch bürokratische Hürden und Auflagen zunichte gemacht. 😔 Nach diesen ernüchternden Erfahrungen frage ich mich wirklich, wie es in Österreich überhaupt noch jemand schafft, ein altes Haus legal in ein Lokal oder Ähnliches umzuwandeln?! Aus meiner Sicht ist so etwas für Normalsterbliche kaum umsetzbar. Ein Hoch auf unsere falschen Politik- und Gemeindeinteressen, die solche Projekte erfolgreich verhindern und damit das Sterben der Dorfzentren überall weiter fördern. 🤬

Als Ausweg und finale Lösung haben wir uns dann schließlich entschieden, das Gebäude in ein Ferienhaus umzubauen. Das ist auflagen- und genehmigungstechnisch noch am einfachsten umzusetzen. Damit kann das Gebäude wieder in neuem Glanz erstrahlen, sinnvoll genutzt werden und erfüllt zugleich einen guten Zweck, auch für die Gemeinde selbst. Zudem hoffen wir, damit zumindest einen Teil der Investition wieder einspielen zu können.
Die Lage ist dafür sehr zentral und gut geeignet. Parkmöglichkeiten sind direkt vor dem Haus sowie in der Einfahrt vorhanden, und das Dorf bietet mit verschiedenen Tourismusveranstaltungen und Sommer-Ausflugszielen gute Voraussetzungen.

So sieht der Plan nun erstmal aus:

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Die Planung artete dann, wie bei mir üblich, in ein Freak/Nerd-Detail-Symposium aus 😇:

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Aber dazu später mehr.... 😉

Nun erstmal zur Umsetzung:

begonnen hat es mit dem Abbruch des restlichen Anbaus:

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das hat auch den Kleinen Spass gemacht. Besser als Kino 😅

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Und so stand das dann erstmal eine Weile....

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Fortsetzung folgt...

  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
1.2.2026  (#21)
nun zum tatsächlichen Bau der Innendämmungs-Ebene.
(was mit der größte Zeitfresser überhaupt war/ bzw. ist...)

nach ein wenig herumprobieren, war uns schnell klar, dass die Variante mit Metall-CD-Profilen noch umständlicher wird. Die Abstandshalter befestigen ist bei der Bestandsmauer mehr als mühsam. Daher wurde doch auf Holz umgeschwenkt:

Sprich nun wird es so gelöst:
erstmal Holzlatte mehrfach an die Wand dübeln:

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Darauf dann mit Justierschrauben noch eine Latte, senkrecht und ausgeglichen in korrekter Ebene/Lage:

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hier sieht man gut, welche Wellen die Wand teilweise schlägt:

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So gings dann mal mühsam Latte für Latte weiter...

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Die Wand zur Straßenseite war auch wirklich alles andere als Senkrecht - die fällt Oben nach Innen.
im unteren Bereich sind wir daher auf ca.15cm Abstand/Innendämmung gekommen 😮:
(urspünglich bin ich von ca. 6-7cm ausgegangen. Geworden sinds dann aber letztendlich ca. 7-15cm, je nach Gegebenheit)

2026/20260201117693.jpg


Aber selbst Ubakus schreit bei 15cm noch nicht, und der ist üblicherweise abnormal streng bei Innendämmung 😉 (berücksichtigt den möglichen Feuchtetransport der Zellulose gar nicht)


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Mit den durchschnittlichen sagen wir ~8cm, siehts so aus:

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2
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
15.3.2026  (#22)
Leider komm ich grad nicht viel dazu hier weiter zu posten... Aber das Zeitfenster heute wird dafür genutzt.
Und apropos Fenster → Die wurden zwischenzeitlich geliefert und verbaut:


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Was mich dabei geärgert hat:
trotz bestellter "RAL-Montage" wurden Innen keine luftdichten Anschlussbänder verwendet. Nur Außen die schwarzen "winddichten" Bänder, und sonst nur mit "Norm-gerechten" Schaum montiert.  Bänder muss man mittlerweile scheinbar extra bestellen 🙄

Das Märchen vom luftdichten Schaum glaub ich halt aber nicht... und so hab ich nachträglich selbst Innen noch Anschlussbänder nachgeklebt. Hab dazu grad aber kein Foto.
Aber was solls. Jetzt passts auch für mich. Und schön sinds auch geworden, die Fenster 😊


2
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
15.3.2026  (#23)
Als nächstes wurden dann schon die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Verrohrungs-Teile geliefert 🤩

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Auf die Arbeit freu ich mich dann schon richtig. Die wird dann wirklich Spass machen.
Aber vorher doch noch etwas zur Planung:

Die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] wird keine 0815-Ausführung, sondern ist eher ein Pilot-Projekt.
Wir werden hier ein Hejluft/Innova HRD+ HX 30/15 Gerät verbauen. Das kann Lüften, aktiv Entfeuchten, aktiv Kühlen und passiv die Heizung unterstützen.
Das Gerät wird in der neuesten Ausführung mit Enthalpietauscher und Inverter-Kompressor verbaut und dient auch als Test-Gerät für div. Software u. Regelungs-Versuche.

So... nun hab ich euch genug verwirrt, daher mal ein grober Überblick wie das aussehen wird:

Das ist die Auslegung für den Entfeuchtungs- oder Kühlbetrieb:

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Hier arbeitet das Gerät zum größeren Teil im Umluftbetrieb, und der Frischluft-Anteil kann etwas reduziert ausfallen.
Das Haus soll aus meiner Sicht auch ein Vorzeige-Projekt werden, wie eine KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]-Kühlung gut und sauber umgesetzt werden kann. Ein Teil der Kühlleistung wird über Fußbodenkühlung erreicht, und ein guter Anteil über die KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung].
Dazu gehört eine großzügig ausgelegte Umluft-Verrohrung sowie isolierte Zuluft-Verrohrung. So kann ein ausreichend großer Luftdurchsatz (und damit genügend Leistungsübertragung) erreicht werden, und immer noch fast unhörbar leise bleiben. Gleichzeitig kann das Ganze auch mit tiefen Lufttemperaturen betrieben werden, ohne dass sich Kondensat an den Zuluft-Rohren bildet.

Mehr Details dann später noch dazu.
Erstmal ein paar Screenshot von der Planung:
Rot = Zuluft (meist aber auch schwarz dargestellt, wegen der Dämmung)
Gelb = Abluft
Blau = Umluft


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3
  •  Akani
16.3.2026  (#24)
Sehr interessantes Projekt. 
Wennst nicht so weit weg wärst würd ich gerne zum helfen kommen

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  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
17.3.2026  (#25)
Danke, das wäre sicherlich fein. Die Heizungsinstallation kommt dann eh auch schon bald. Dann kannst ja mal einen Burgenland-Urlaub einplanen 😉
Die Planung dazu post ich demnächst, die ist auch ganz interessant.

Aber zunächst einmal die ersten Installations-Schritte der KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung]: Nämlich die Installation vom Außenluft-Ansaugkasten und dem Fortluft-Auslass.
Beides ist vom Leitwolf. 

Die Luftansaugung wird über den mächtigen AWFK600 Kasten ausgeführt.
Die Lösung passt mir sehr gut, weil die Geräte-internen Filter doch sehr klein ausfallen und viel zu oft zu wechseln wären.

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So sieht das dann in echt aus:

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Kernbohrung für die Fortluft und Mauerausnehmung für den AUL-Kasten erstellt:
(glücklicherweise war genau an der Stelle des Kastens früher eine kleine Lüftungs-Öffnung mit Überlager... 😏 Nun sitzt der Kasten zwar ~3cm zu tief, aber es war dafür zumindest recht wenig Arbeit. Den Höhenversatz gleiche ich dann später mit dem Bogen und Flexstück aus)

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Dann die mitgelieferte Dämmung angebracht und alles montiert/eingeschäumt:

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1
  •  leitwolf
  •   Gold-Award
18.3.2026  (#26)
Den AWFK600 halte ich persönlich für eine sehr gute Lösung, weil er in dicken Außenwänden verschwinden kann und so im Haus dann keinen Platz mehr wegnimmt. Außerdem ist das konstruktiv bezüglich Dämmung wesentlich einfacher, als eine Außenluftfilterbox mit gedämmtem Deckel.

Man benötigt allerdings bei Massivmauerwerkt schon ein Überlager (wie bei einem Minifenster).
Wie immer von Pedaaa sind die Dokus 1a 👍

1
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
25.4.2026  (#27)
Jetzt muss ich mal endlich wieder etwas mit der Doku aufholen...

Dann stellen wir mal das Heiz/Kühlkonzept etwas näher vor:
Und zwar wird das diesmal eine Luftwärmepumpe. Ist hier wirtschaftlich definitv die sinnvollste Lösung.

Bisher durfte ich ja auf Order der Frau nie eine LWP LWP [Luftwärmepumpe] verbauen, "weil das so hässliche Kastl sind"

Aber da hab ich nun einen eleganten Ausweg gefunden:
die formschöne Innova STØNE Wärmepumpe:

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Die wurde optisch auch von der lieben Frau freigegeben. 😎
Technisch gefällt mir die auch recht gut, weil die direkt an die Wand montiert werden kann:

2026/20260425555368.png


2026/20260425884291.png


bzw. sogar "in die Wand" (das kommt aber bei uns nicht zum Einsatz)

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Dieses Gerät ist vom gleichen Lieferanten, wie die Hejluft HRD oder HRDS Lüftungs&Entfeuchtungs-Geräte. Also sollte ein Zusammenspiel der Geräte im Betrieb auch ganz gut funktionieren. 
Ich habe die Variante als 5kW Monoblock gewählt.
Software-technisch ist das Gerät eher etwas rudimentär aufgebaut, lässt sich aber auch sehr gut und frei über Modbus kontrollieren. Und damit hab ich eh alles was ich brauche.

ein paar Screenshots zur Planung:

Technikraum:

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FBH:

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Gesamt-Überblick:

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1
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
25.4.2026  (#28)
Von der Planung nun zur Realität:

So sieht das Ding in echt aus.

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Wir sind nicht enttäuscht, die wirkt wirklich sehr schlicht und elegant.

Ein Blick unter die Haube:

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Das Gerät soll direkt an die Wand vor dem Technikraum montiert werden, und das ohne irgendwelche sichtbaren Leitungen oder Kondensat-Ablauf oder sonstwas Unschönes.

Dazu verwende ich ein kurzes Stück AustroPEX WPE Wärmepumpenrohr.
Das hat 2x Edelstahlwellrohre für VL VL [Vorlauf]/RL.
Und 2x Leerohre, für Strom und Datenkabel.

Das Ganze hab ich aber etwas modifiziert und ein 32mm Kanalrohr statt einem der Leerrohre durchgesteckt und führe so das Kondensat der WP WP [Wärmepumpe] direkt und "unsichtbar" ins Haus.
Drinnen wird dieses dann an einem HL138NH Kondensat-Siphon angeschlossen und in den Kanal abgeleitet.

2026/20260425213621.jpg


Die Anschlüsse an der WP WP [Wärmepumpe] sind links unten, alles auf etwas engen Raum, herzustellen.
Daher gabs hier erstmal Trockenübungen, und damit alles perfekt passt, wurden entsprechende Fittings und Verschaubungen zusammengelötet:

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Dann die entsprechende Kernbohrung (mit Gefälle) hergestellt:

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Und das Rohr eingeschäumt:

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und mit Luftdichtmanschette abgeschlossen:

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Und wenn man schon dabei ist, kann man ja auch gleich die Durchführungen für die Lüftungsrohre machen: 😎

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1
  •  Akani
26.4.2026  (#29)
Bin echt gespannt wie die rennt!
Welches Kältemittel is da drin? Nur weil du den Ablauf ins Haus geführt hast.
Was mir jetz an dem Bild der WP WP [Wärmepumpe] nicht gefällt, die Elekroeinheit unter dem Verdampfer.
Brauchst dann auch keine inneneinheit wenn die Pumpe außen im Gerät sitzt? 
E Heizstab ?

1
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
26.4.2026  (#30)
Kältemittel ist R32, also keine Sorge 😉
die Verdampfer sind V-förmig angeordnet mit 2 eigenen Kondensat-Auffangwannen, von dort gehen dann 2 beheizte Schläuche nach unten. Elektrobox sitzt drunter, stimmt, aber ist gut abgedichtet und die Wannen schauen mir jetzt auch nicht aus, als könnten die undicht werden.

Heizstab ist optional, hab ich aber mitbestellt, der sitzt gleich über der Pumpe.

Und ja, Innen brauchst eigentlich nichts, außer einem Umschaltventil für WW WW [Warmwasser].
Werd aber wohl auch zu kleines Zusatz-MAG setzen.

1
  •  leitwolf
  •   Gold-Award
27.4.2026  (#31)
Meine erste Assoziation auf der Webseite des Herstellers war: das ist eine Luft-Luft-Wp mit direkt angedocktem Innengerät. Die Werbevideos sind manchmal nicht für Techniker gemacht 🤔😜

1
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
15.5.2026  (#32)
Weiter gehts mit Bau-Doku:
Zwischenzeitlich haben wir dann auch die Kamine entfernt und verschlossen:

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Kaminlöcher am Dach verschlossen...

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... und dann auch die Putzreste abgeschlagen. Das war eigentlich auch schon Zeit. Endlich sieht das mal bissl schöner aus 😉 

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Dann gings mit einer "sauberen" Arbeit weiter:
"Dampfbremse"

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Und dann fast "just in time" danach gleich Decke und Wände mit Zellulose gefüllt:

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das bringt nun auch gleich irgendwie ein ganz anderes Gefühl im Haus, so schön gedämmt und eingepackt. Auch Schalltechnisch ist es nun richtig wohlig ruhig drin. Die Zellulose schluckt das akustisch alles wirklich sehr nett. Bin gespannt, wie sich das akustisch dann später auswirkt, wenn alles mal fertig ist.

3
  •  leitwolf
  •   Gold-Award
18.5.2026  (#33)
Wow, alles immer so präzise geplant und verarbeitet. Wirklich schön anzusehen! Das ist dann auch der Lohn für die viele Arbeit.
Zellulose einblasen habe ich auch bei meiner Altbausanierung erlebt. Das geht relativ rasch und vor allem lückenlos bei schiefem Mauerwerk.

1
  •  vinnie
16.7.2026  (#34)
Sehr schönes Projekt. Wahnsinnig aufwändig. Frage: Wegen der Bauordnung wäre ein Abriss und Neubau keine Option gewesen?
Bezüglich Akustik-Dämmung wird das leider vorbei sein, sobald die Trockenbau Verplankung draufkommt.
Wenn Dir die Akustik wichtig ist, könntest Lochplatten oder Heradesign nehmen. Es gibt auch eine teure Lösung fugenfrei optisch "unsichtbar" mit Glaswollplatten und Spritzputz. Die Decke und eine Längswand wäre schon ausreichend.

1
  •  Pedaaa
  •   Gold-Award
16.7.2026  (#35)
Neubau kam nicht in Frage, alleine der emotionale und historische Wert des Hauses für uns, hätte das nicht zugelassen. Außerdem wäre es auch um diese echten Massivwände schade. So wird heute nicht mehr gebaut, Dach ist auch noch gut. Und durch sehr viel DIY wird das Ganze trotzdem noch rel. günstig. Da würde ein Neubau niemals  mitkommen. 

Vielleicht komm ich nächste Woche endlich dazu hier mal ein paar weitere Updates zu posten.

Bzgl. Schall:
so wichtig ists nicht, ich war eben nur über die Akustik erstaunt. Die Außenwände werden doppelt beplankt: GKB + GKFI und die Innenwände doppelt mit Diamantplatten.
Das muss reichen 😉 Wobei speziell beim großen Raum wirds wohl doch etwas hallen, vermute ich.

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