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Risse in Kellerdecke nach Stemmarbeiten – bedenklich? teilen

28.8. -29.8.2026    4 Antworten    4 Autoren 4 2026-08-29T20:56:01+02:00
  •  andrea3007
28.08.2026
4


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Hallo, wir renovieren gerade ein Haus aus den 1970ern. Im EG wurden alte Fliesen (von einem befreundeten Maurer) mit dem Stemmhammer entfernt und außerdem ca. 1,50 m einer laut Maurer nicht tragenden Innenwand abgebrochen.
Danach sind an der Kellerdecke darunter mehrere lange Risse aufgefallen.
Der Maurer hat an einer Stelle den Putz abgeschlagen, um sich die Risse genauer abzusehen, und meint, es handelt sich um eine Decke mit Betonträgern und Deckenziegeln und die Risse seien nur im Putz bzw. durch die Erschütterungen entstanden.
An der geöffneten Stelle sieht man außerdem größere Spalten/Hohlräume (siehe Fotos). Für mich als Laien sieht das natürlich etwas beunruhigend aus.
Sind solche Risse/Spalten typisch bzw. kann das durch die Stemmarbeiten entstanden sein, oder sollte man das vor dem Weiterarbeiten statisch prüfen lassen?

  •  bautech
  •   Gold-Award
29.8.2026  (#1)
Waren die Arbeiten im unmittelbaren Nahebereich (quasi im Raum darüber)?
Wenn ja - keine Angst, das kann durchaus von den Erschütterungen (Stemmen / Aufschlag am Boden wenn Stücke runterfallen) kommen.
Wenns am anderen Ende des Hauses war würd ich ein wenig mehr Fläche aufmachen und mir den Träger ansehen...

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  •  Fadergeschmack
29.8.2026  (#2)
Sind noch statische Unterlagen zur Decke vorhanden? Vermutlich nicht, oder?

Es kommt drauf an wieviel der befreundete oben weggenommen hat. Es kann durchaus sein, dass falls Auffbeton vorhanden dieser beschädigt (verbund verloren) oder allgemein zuviel entfernt wurde.

Was mich an den bild stutzig macht ist dass scheinbar der Träger selbst quer gerissen ist also im gerissenen Zustand ist. Normalerweise sind diese Träger mit Überhöhung in Raummitte eingebaut, sodass dies nicht passiert. Diese Überhöhung könnte man z.b. überprüfen. Jedoch ohne Herstellerdatenblatt oder Ursprungszustand schwer abzuschätzen.
Aber aus meiner bisherigen Erfahrung ist es meist schwer die Unterlagen nachträglich zu bekommen, falls sie nicht im Bauakt abgelegt wurden.

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  •  andrea3007
29.8.2026  (#3)
Ja genau, das war unmittelbar darüber, allerdings haben sich die Risse dann schon etwas weiter gezogen.
Statische Unterlagen zur Decke haben wir leider keine mehr. 
Der Maurer, der vor Ort war und die Stelle etwas freigelegt hat, meinte allerdings, dass der Träger selbst seiner Einschätzung nach nicht gerissen ist. Der sichtbare Riss soll sich laut ihm nur im Putz befinden. 
Wir haben oben bisher nichts bewusst von der Decke abgetragen, sondern in den anderen Bereichen hauptsächlich Fliesen/Bodenaufbau entfernt und waren dabei sehr vorsichtig.
Zusätzlich ist uns heute oben auf der Decke noch der Riss auf dem angehängten Foto aufgefallen. Ob dieser tatsächlich neu ist, können wir leider nicht sicher sagen, vorher ist er uns aber nicht aufgefallen. In diesem Raum gab es keinen Estrich, sondern eine Holzunterkonstruktion direkt auf dieser Fläche. Der Riss dürfte daher in der Decke bzw. oberen Betonschicht liegen und verläuft, soweit wir die Trägerrichtung richtig einschätzen, quer dazu und relativ nahe an der Wand.
Wir lassen die Decke Anfang nächster Woche jedenfalls von einem Fachmann ansehen und stemmen bis dahin nicht weiter. Würdet ihr aufgrund der Bilder empfehlen, die Decke vorsorglich bis zum Termin abzustützen, oder sollte man ohne Kenntnis der Konstruktion auch damit lieber warten?
Danke euch!


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  •  TobiK
  •   Silber-Award
29.8.2026  (#4)
Wenn ihr eine Stütze da habt, würde ich sie drunterstellen. Schaden kann es ja nicht.

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