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Neubau Schaden an Fassade am Sockel durch fehlerhafte Kieseinfassung? - Seite 2 teilen

Zusammenfassung
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  •  crazy
2.5. - 5.5.2026
23 Antworten | 8 Autoren 23
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Wir haben einen Neubau BJ 2018/19, 50er Ziegel.
2021 haben wir die Kieseinfassung gemacht. Aufgrund des schmalen Grundstücks wollten wir die Kieseinfassung nur 35cm breit. 
Jetzt hatten wir 2024 und auch jetzt in 2026 denselben Schaden: Der Putz über der Dichtschlämme löst sich ab auf dieser Hausseite. Es ist die Wetterseite und wir haben ein Flachdach.

Die Vermutung steht im Raum, dass die Kieseinfassung zu schmal ist und durch den Betonkeil wertvolle Sickerfläche vergeudet wurde. Weiters ist wurde durch ein Unterwetter recht viel Erde in das Kiesbett eingetragen. Es gibt auch kein Vlies und auch keine Noppenbahn. Auch ist wohl unser Rasenniveau zu hoch.

Die Sockelplatten scheinen nicht beschädigt. Auch scheint die Abdichung noch gegeben zu sein und auch die Dichtschlämme scheint korrekt ausgeführt zu sein.

Jetzt steht im Raum, dass wir die Rasenkante entfernen, breiter machen und sauber mit Vlies und Noppenbahn ausführen lassen. 


Die Frage ist nur, ist das der korrekte Weg oder habe ich nach der Baustelle dann dasselbe Problem? 


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  •  Panorama
  •   Silber-Award
5.5.2026  (#21)

zitat..
crazy schrieb:

Bei mir wurde das jetzt von der ausführenden Putzfirma besichtigt. Die Aussage ist, dass der Putz, der rausschaut, ein Zementputz ist und deswegen nicht saugt bzw nur saugt, wenn Staunässe vorhanden ist. Sie wären aber bereit das unten wegzuschneiden und sauber mit der Dichtschlämme zuzumachen.

a) Aussage der Fa. ist nicht korrekt. Deine Fassade wurde nicht mit einem Zementputz verputzt. Das ist bei einem 50er Ziegel nicht möglich. Wird dieser Stein mit Zementputz verputzt, bilden sich Risse im Putz (Stichwort: E-Modul)
b) Die Schäden sind bereits so groß, dass der geschädigte Putz entfernt und der Sockelbereich neu verputzt werden muss (evtl. ist das mit "wegzuschneiden" gemeint)

Für das abdichten mit DS brauchst du keinen Fachbetrieb. Das wird in Eigenregie besser. Wichtiger ist, dass der Betrieb die geschädigten Bereiche großflächig abträgt und neu Verputzt (mit Netzspachtelung).

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  •  crazy
5.5.2026  (#22)
Im Sockelbereich ist aber kein 50er Ziegel sondern 38er + die Dämmung. Nur dort ist der Zementputz.

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  •  Panorama
  •   Silber-Award
5.5.2026  (#23)

zitat..
crazy schrieb:

Im Sockelbereich ist aber kein 50er Ziegel sondern 38er + die Dämmung. Nur dort ist der Zementputz.

Für Dämmung gilt meine Aussage ebenfalls u. in verstärktem Maße. Beides (50er Ziegel und Wärmedämmung) sind vergleichsweise "weiche" Wandbildner und können nur mit Leichtputzen verputzt werden. Zementputze werden schon seit über zwanzig Jahren nicht mehr eingesetzt.

Das einzige, was an der Aussage stimmt, ist das - wäre es ein Zementputz - eine zusätzliche Abdichtung nicht erforderlich wäre (hat man zu Zeiten der Zementputze ja auch nicht gemacht). Das Schadensbild zeigt aber, dass es ohne DS nicht funktioniert.

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