LWWP, Pufferspeicher und Vermietung
9.9.
-15.9.2026
19 Antworten
7 Autoren
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Mit einem kleinen Puffer wird auch bei großer Hysterese das Takten keine Grenzen kennen. Ich würde als erste Maßnahme mal stromlos offene Stellantriebe einbauen und den Mietern zeigen, welchen LS sie abdrehen müssen, damit sie effizient heizen. Dann brauchen sie aber eine Einstellmöglichkeit für die Heizkurve. Als zweite Maßnahme die ERR ERR [Einzelraumregelung] etwas intelligenter steuern, dass zumindest ein Raum immer voll offen bleibt und alle anderen proportional abregeln und nie gleichzeitig schließen. Dazu die VLT absenken, wenn die Wärmeanforderung gering ist. |
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So wurde das bei uns verbaut. Ein Bypass Ventil. Ist wohl Standard bei Installateuroptimierten-Installationen. Im schlechtesten Fall heizt dann halt den Puffer und sonst nix. Bypass habe ich aber zugedreht. |
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Noch gibt es ja weder Mieter noch die Heizanlage. Ich stimme mit dir vollkommen überein, dass einsichtige Mieter, die das System verstehen, die Ideallösung sind. Nur ist das nicht sichergestellt und kann sich bei Mieterwechsel auch schnell ändern. Darum muss die Anlage so gebaut sein, dass sie auch bei unvernünftiger Nutzung (ERR zum Temperatureinstellen) zumindest betriebsfähig ist und sich nicht komplett tot taktet. Platz ist nicht unbedingt das Problem... aber das hilft natürlich auch nur in Grenzen. Wenn ich da selbst wohnen würde, wäre das kein Thema. In dem Fall liegen aber 500+ km zwischen mir und dem Haus. Manches kann man - je nach Anlage - sicher remote steuern, aber die Optimierung, die man im selbstbewohnten Haus hinbekommt (kenne ich ja von unserem EFH - da passt alles so perfekt, dass wir im Winter maximal 0,2 K von der Zielinnentemperatur abweichen), ist in dem Setting schlicht nicht umsetzbar. Mit kooperativen Mietern (mit entsprechendem Eigeninteresse und Mitwirkung) sicher kein Thema, aber ob man die bekommt, weiß man natürlich nicht. |
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Du hast mich glaub ich missverstanden. Mit
meine ich, dass der Regler das automatisch so macht - also nicht einfach Bimetallthermostate in den Räumen, sondern Sensoren und eine zentrale Steuerung. Da muss man natürlich einmal etwas Zeit investieren, aber dafür hat man am Ende eine voll funktionsfähige ERR ERR [Einzelraumregelung], die nicht die WP WP [Wärmepumpe] killt. Das Konzept einer ERR ERR [Einzelraumregelung] ist ja gerade in Mietobjekten mit sich ändernden Anforderungen durchaus legitim. Nur die übliche Umsetzung mit dummen Thermostaten ist halt nicht sinnvoll. |
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Also ich würde mich da nicht derart verbiegen und wie bei den anderen Häusern machen was ich will (Sole, keine ERR ERR [Einzelraumregelung] und kein Puffer) Die Mieter bekommen einen Regler wo man die Temperatur einstellen kann, die WP WP [Wärmepumpe] ist gesperrt und gut ist's |
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Dass dich Gesetze nicht interessieren, hast du eh schon öfters kundgetan. @JanRi will sich aber offenbar dran halten und hat deshalb den Thread aufgemacht. |
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In welchem Gesetz steht drin, dass Mieter eine Heizungsanlage mit Admin Zugang bekommen müssen? In vielen MPH gibt es zentrale Heizungsanlagen, da haben die Mieter ebenfalls nur ihr Terminal und haben bei der eigentlichen Heizung nichts zu suchen... |
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Da hatte ich dich tatsächlich missverstanden. Das ist in der Tat eine sinnvolle Alternative. Hast du da Erfahrungen mit einem fertigen System? Auch hier wieder: Für den Eigenbedarf würde ich mir was selbst programmieren, aber in diesem Fall muss das im Zweifelsfall auch von einer Firma vor Ort wartbar sein (Defekt, wenn man gerade keine Chance hat, hinzufahren). Am besten wäre natürlich, wenn das System mit der WP WP [Wärmepumpe]-Steuerung soweit zusammenarbeiten kann, dass es z.B. weiß, wann abgetaut wird und dann alle Ventile öffnet. Dann könnte auch der Serienpuffer weg... Normalerweise wäre Erdwärme mein absoluter Favorit (haben wir hier ja auch), ist aber vermutlich keine Option wegen Genehmigungsfähigkeit. Das evaluieren wir aber noch. Was ERR ERR [Einzelraumregelung] angeht, so sind sie in Deutschland vorgeschrieben. Man kann sich davon befreien lassen, aber ich denke nicht, dass das bei einem Mietobjekt insbesondere in einem Altbau eine gute Idee ist bzw. überhaupt gut argumentierbar ist. Anders gesagt: Wenn man etwas vermieten will, dann sollte man sich an den "Stand der Technik" halten, auch wenn er in diesem Fall kontraproduktiv ist. Nirgends... die ERR ERR [Einzelraumregelung] hingegen schon. Ob man die Mieter an die Anlage und deren Parameter lässt, würde ich stark von den konkreten Mietern abhängig machen. Da man das aber vorher nicht weiß, muss die Anlage so geplant werden, dass sie nach vernünftiger Einstellung ohne ständige Korrekturen laufen kann. |
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Nein, leider. Alles theoretische Überlegungen. Loxone wär da eine einfache und gängige Lösung, die man bei einem Hardwarefehler schnell getauscht bekommt. Und bis dahin ist halt "leider" die ERR ERR [Einzelraumregelung] außer Betrieb 😉 |
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Unser FTH FTH [Fertigteilhaus] von Elk wurde ursprünglich auch mit einer überdimensionierten Gastherme und ERR ERR [Einzelraumregelung] geliefert, die bis zu 4 mal pro Stunde getaktet hat (mittleweile hab ich die ERR ERR [Einzelraumregelung] alle deaktiviert und auf eine Sole WP WP [Wärmepumpe] umgestellt). Das war so gelöst, dass die Sanitärräume keine ERR ERR [Einzelraumregelung] hatten und somit immer offen waren (somit wäre das Risiko beim Abtauen bzw. wenn alle anderen ERR ERR [Einzelraumregelung] zu sind, gelöst), das wäre die einfachste Lösung ohne komplizierte Steuerungen usw. |
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Die Idee liesse sich bei unserem Projekt in abgewandelter Form auch adaptieren. Meine "Heizlastberechnung" zeigt nämlich sehr deutlich, dass es zwei Räume gibt, die mit einer FBH FBH [Fußbodenheizung] alleine nicht abdeckbar sind (Abdeckung wäre so bei 55% der nötigen Heizlast). Das ist zum einen die ziemlich große Eingangsveranda (viele Außenwände und Fenster) und zum anderen das Bad. In beiden Fällen ist auch nicht genug Fläche vorhanden, um das Defizit mit einer Wandheizung aufzufangen. Mit zusätzlichen 33er Heizkörpern wäre das aber vom Platz her bei gleicher VL VL [Vorlauf]-Temperatur wie die FBH FBH [Fußbodenheizung] möglich. Damit würde es sich anbieten, das so zu bauen, dass diese Heizkörper Thermostatventile bekommen, die dazugehöroge FBH FBH [Fußbodenheizung] aber keine ERR ERR [Einzelraumregelung]. Damit hat ein Mieter, der unbedingt an etwas drehen will, das die Temperatur beeinflusst, diese Möglichkeit (und sie hätte sogar Effekt, weil er damit die halbe Heizleistung beeinflussen kann) und es blieben trotzdem ca. 15% der NAT-Heizleistung undrosselbar. Das dürfte durch die Größe der Veranda (deutlich größer als das nicht gerade kleine Bad) dann vermutlich an die Lösung von @gdfde rankommen und komplizierte Steuerungen bzw. Regelungen minimieren oder gar unnötig machen. |
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Meine ganz einfache Meinung dazu. Die Effizinz mal außer Augen gelassen. Wissentlich mit LWP LWP [Luftwärmepumpe]. Devinitiv bei direktkreis bleiben. Mieter sinnvoll darauf Hinweisen wie es Richtig geht, Einstellungen so einrichten dass die Haupträume und Bäder gehalten werden. Kommunizieren ist alles. Zur Technik, es gibt Stellantriebe mit einstellbarem Ventilhub, diese werden über VL VL [Vorlauf] und RL RL [Rücklauf] Sensoren bestückt und gewährleisten immer ein Delta. Ich weiß, D ist echt schwer mit ERR ERR [Einzelraumregelung], weil die leut diesen Schmarn einfach wollen. Und dabei kann ich dich verstehen die Effizienz zu erreichen. |
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https://www.strawa.com/produkt/2110210001/ |
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Danke für den Link - das könnte eine mögliche Lösung sein. Wenn wir konkreter wissen, wie viele Kreise es gibt und wieviel Heizleistung sie jeweils bringen, werde ich ausrechnen, ob es eine Kombination von Kreisen gibt, die zusammen genug Volumenstrom aufnehmen und problemlos durchlaufen können. Bezüglich Kommunikation stimme ich dir vollkommen zu, aber da wir alle wissen, wie viele beratungsresistente Menschen es da draußen gibt, muss die Anlage zumindest soweit fail-safe sein, dass man sie mit Dummheit nicht geschädigt bekommt, aber dennoch die (unsinnigen) Vorschriften eingehalten werden. Wenn eine vorgecshriebene ERR ERR [Einzelraumregelung] nicht da ist, kann da im Zweifelsfall schnell ein Mietmangel draus werden. Direkt in den Kreis ist klar, denn ein Parallelpuffer oder gar dieses Geraffel mit Mischern und weiteren Pumpen soll es auf keinen Fall sein. Würdet ihr für den Fall, dass es doch HK und keine FBH FBH [Fußbodenheizung] werden (das haben wir noch nicht entschieden, weil es dazu noch so einiges abzuwägen gibt), auch in dem Fall, dass genug Ventile ständig offen sind und damit genug Durchfluss vorhanden ist, dennoch einen Reihenpuffer im RL RL [Rücklauf] vorsehen? |
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Ich würde das nicht machen, wozu auch? Kostet dir als Vermieter zusätzliches Geld, erhöht den Verschleiss der LWP LWP [Luftwärmepumpe] (kostet auch wieder dir Geld) und der minimale Komfortverlust durch kühler werdende HK betrifft den Mieter, der es in der Regel wahrscheinlich gar nicht mitbekommen wird aufgrund der Trägheit des Gebäudes. |
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Wieso erhöht der Reihenpuffer den Verschleiß? Ich hatte eher das Gegenteil erwartet, weil eine wärmere Quelle für das Abtauen zur Verfügung steht und das Abtauen damit schneller geht oder weniger Kompressorleistung erfordert. Gerade bei häufigem Abtauen (da gab es ja schon Threads zu, dass entsprechende Wetterlagen häufiger werden) dürfte zudem das größere Volumen im System hilfreich sein. An die HK-Temperatur hatte ich weniger gedacht, denn das kalte Wasser landet ja auch bei Vorhandensein eines Reihenpuffers in den HK. Oder ging es dir darum, dass insgesamt mehr Wasservolumen erwärmt werden muss, was gerade beim Hochheizen mehr Leistung braucht? Im eingeschwungenen Zustand sollte das aber egal sein, solange der Reihenpuffer vernünftig gedämmt ist. Wenn es keinen signifikanten Vorteil gibt und auch nicht zwingend nötig ist wegen verfügbaren Wasservolumen, dann bleibt der Reihenpuffer natürlich weg. |
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sorry, mein Fehler, ich war noch vom normalen Puffer mit ERR ERR [Einzelraumregelung] "verblendet". Ich meinte, dass während des Abtauvorgangs ja die HK/FBH nicht beheizt wird und entsprechend auskühlen. Bei der FBH FBH [Fußbodenheizung] wirds egal sein, da man das nicht bemerkt, bei HK ev. noch eher (m.E. aber auch nicht wirklich - der Raum kühlt ja nicht aus innerhalb weniger minuten, wenn der HK keine Wärmeenergie mehr abgibt, ausser es ist ein renovierungsbedürftiges Haus, wo´s durchzieht). Einige LWP LWP [Luftwärmepumpe] (auch die Nibe) haben einen Mini Puffer (20 Liter oder so) für die Abtausachen standardmässig integriert. Ich würds grad in einem vermieteten Haus nicht mit einem Reihenpuffer im RL RL [Rücklauf] machen, weil es alleine schon in der Anschaffung mehr kostet und den mglw. Komfortimpact (der eh beim Mieter ist und in Frage zu stellen ist, weil wahrscheinlich in einem halbwegs gut gedämmten Haus kaum wahrnehmbar ist) vernachlässigbar ist. |
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Das Abkühlen der HK würde ein Reihenpuffer auch nicht verhindern. Die Energie für das Abtauen wird mit Reihenpuffer ja primär aus diesem genommen, aber da er sich im RL RL [Rücklauf] befindet, landet das dabei abgekühlte Wasser dann doch in den HK. Einen Unterschied der HK-Temperatur dürfte es nach meinem Verständnis erst geben, wenn die Abtauung mehr Wasser braucht als insgesamt im System (ohne Reihenpuffer) ist. Das würde dann ohne Reihenpuffer dazu führen, dass das HK-Wasser zwei- oder mehrfach für die Abtauung abgekühlt wird (also entsprechend oft im Kreis gepumpt), während die HK mit Reihenpuffer nur einmal das kalte Wasser bekommen (wenn der Puffer groß genug ist). Von daher dürfte der Komfortunterschied minimal sein. Mein Argument war eher die Bereitstellung des entsprechenden Volumens, wobei sich das je nach WP WP [Wärmepumpe] natürlich deutlich unterscheidet. Zudem dürfte der Reihenpuffer das für die Abtauung verfügbare Volumen unabhängiger von der Stellung der Thermostatventile machen, denn im Worst-Case darf ja nur das Volumen betrachtet werden, das sich in den Kreisen bzw. HK befindet, die ständig offen sind. Anders gesagt: Abtauung braucht Volumenstrom und Volumen. Am Volumenstrom kann ein Reihenpuffer (zumindest ohne Überströmventil) nichts ändern - das lässt sich nur durch ausreichend viele immer offene Kreise erreichen (was ja der Plan ist). Wenn das durch die ständig offenen Kreise zugängliche Volumen ausreicht, ist ein Reihenpuffer für mich sinnfrei. Reicht es hingegen nicht, sehe ich da keine Alternative zum Reihenpuffer, denn es wäre steuerungstechnisch noch aufwendiger und fehleranfälliger, in dem Fall das Öffnen weiterer/aller Kreise zu erzwingen. |
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Bei einem HK-System würde ich auch den sehr hohen Volumenstrom beim Abtauen bedenken, der ggf. zu hörbaren Strömungsgeräuschen bei den HK führen könnte. Mit Rücklauf-Puffer und passend eingestelltem Überströmventil biegt der hohe Volumenstrom schon vorzeitig ab. Dann braucht man sich auch weniger Gedanken über geschlossene Heizkörper machen. |
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