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Luft in der Wandheizung teilen

24.9. -30.9.2026    4 Antworten    4 Autoren 4 2026-09-30T09:15:30+02:00    2 Empfehlungen
  •  Andreas90
  •   Bronze-Award
24.09.2026
6
Hallo zusammen,

Ich habe alle paar Jahre Luft in der Wandheizung im Obergeschoss

- Heizung ist eine Nibe F1155-6 und steht im Keller, da ist auch ein Mikroblasenabscheider
- Im Heizkreisverteiler ist kein Entlüftungsventil 😓
- FBH Rohre sind mit Aluschicht und sollten eigentlich Diffusionsdicht sein
- WH in EG macht keine Probleme
- Der Druck ist von 1,8 Bar auf 2,5 gestiegen
- Außer den Flächenheizungen ist nur der Warmwasserspeicher an der Nibe angebunden
- Die Stellantriebe schalten nur die Kühlung im Bad weg und sind NO (falls jemand meckertˆˆ)

Ist immer nerfig mit externer Pumpe zu entlüften und möchte ich mir eigentlich sparen, was könnte man da unternehmen?

Danke euch


2026/20260924537867.jpg

Beste Antwort  [im Thread anzeigen]
Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem mit meiner Dachgeschosswandheizung mit recht dünnen Rohren. Der übrige Aufbau ist fast identisch (F1155-6PC, keine ERR ERR [Einzelraumregelung], Mikroblasenabscheider, kein Puffer).

Auch ich war von der Sache mit der externen Pumpe genervt, was dann zum Einbau des Mikroblasenabscheiders und einer leichten Druckerhöhung (1,4->1,8 Bar) geführt hat. Hat es besser gemacht, aber nicht komplett gelöst.

Ich mache es derzeit so, dass ich immer dann, wenn die Heizkreispumpe nach längerem Stillstand wieder für Kühlen oder Heizen läuft, statt meiner üblichen 14,2 l/min (49% PWM) die Pumpe für zwei Stunden auf 100% bringe. Wenn man das ab und an macht, dann verbessert es die Lage schon deutlich. Wenn es dann doch wieder zu sehr nervt, dann mache ich fast genau das, was Bauherrjoe geschrieben hat:

zitat..
Bauherrjoe schrieb: Ein Möglichkeit wäre UWP auf max, alle Kreise schließen, einen voll offen haben und die Kreise mit Luft durch wechseln.


Ich gehe aber nicht mit 100% auf einzelne Kreise, sondern auf die vier Kreise des betroffenen DG-Verteilers zusammen. Das reicht vollkommen aus, um alle Luft aus den Kreisen zu bringen und hoffentlich nach unten zum Blasenabscheider zu treiben. Damit letzteres geschieht, darf der Gesamtdurchsatz aber auch nicht zu niedrig sein, denn letztlich müssen die Blasen ja in der Steigleitung nach UNTEN mitgerissen werden. Diese Leitung ist bei uns ein 35er Cu-Rohr, so dass da mehr Durchsatz gebraucht wird als das, was man mit einem einzelnen Kreis schaffen würde. Darum der ganze 4er Verteiler.

Meist nutze ich die Gelegenheit, um alle Etagen für je eine Stunde alleine mit 100% laufen zu lassen und schalte sie dann von oben nach unten wieder frei, damit nirgendwo was hängen bleibt.

Funktioniert ziemlich gut.;
  Gesamten Beitrag im Thread anzeigen  
  •  Bauherrjoe
  •   Bronze-Award
24.9.2026  (#1)
Ein Möglichkeit wäre UWP auf max, alle Kreise schließen, einen voll offen haben und die Kreise mit Luft durch wechseln.

Funktioniert vielleicht, aber einen Versuch ist es Wert.

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  •  JanRi
  •   Gold-Award
24.9.2026  (#2)
Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem mit meiner Dachgeschosswandheizung mit recht dünnen Rohren. Der übrige Aufbau ist fast identisch (F1155-6PC, keine ERR ERR [Einzelraumregelung], Mikroblasenabscheider, kein Puffer).

Auch ich war von der Sache mit der externen Pumpe genervt, was dann zum Einbau des Mikroblasenabscheiders und einer leichten Druckerhöhung (1,4->1,8 Bar) geführt hat. Hat es besser gemacht, aber nicht komplett gelöst.

Ich mache es derzeit so, dass ich immer dann, wenn die Heizkreispumpe nach längerem Stillstand wieder für Kühlen oder Heizen läuft, statt meiner üblichen 14,2 l/min (49% PWM) die Pumpe für zwei Stunden auf 100% bringe. Wenn man das ab und an macht, dann verbessert es die Lage schon deutlich. Wenn es dann doch wieder zu sehr nervt, dann mache ich fast genau das, was Bauherrjoe geschrieben hat:

zitat..
Bauherrjoe schrieb: Ein Möglichkeit wäre UWP auf max, alle Kreise schließen, einen voll offen haben und die Kreise mit Luft durch wechseln.


Ich gehe aber nicht mit 100% auf einzelne Kreise, sondern auf die vier Kreise des betroffenen DG-Verteilers zusammen. Das reicht vollkommen aus, um alle Luft aus den Kreisen zu bringen und hoffentlich nach unten zum Blasenabscheider zu treiben. Damit letzteres geschieht, darf der Gesamtdurchsatz aber auch nicht zu niedrig sein, denn letztlich müssen die Blasen ja in der Steigleitung nach UNTEN mitgerissen werden. Diese Leitung ist bei uns ein 35er Cu-Rohr, so dass da mehr Durchsatz gebraucht wird als das, was man mit einem einzelnen Kreis schaffen würde. Darum der ganze 4er Verteiler.

Meist nutze ich die Gelegenheit, um alle Etagen für je eine Stunde alleine mit 100% laufen zu lassen und schalte sie dann von oben nach unten wieder frei, damit nirgendwo was hängen bleibt.

Funktioniert ziemlich gut.

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  •  Andreas90
  •   Bronze-Award
30.9.2026  (#3)
Danke euch, werde ich bei mir auch mal testen ob es alleine mit der Wärmepumpe auf'n 100% klappt, momentan habe ich aber wieder alles entlüftet

Die Steigleitung ist bei mir ein 32er Edelstahlrohr also 30mm Innendurchmesser, kann man da eigentlich sagen welchen Volumenstrom ich brauche um die Luft in den Keller zu bekommen? 🙃

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  •  Pflunz
  •   Bronze-Award
30.9.2026  (#4)
Da bei mir demnächst die Wandheizung ansteht, kann man das irgendwie konstruktiv verhindern? Beispielsweise Wandheizung waagrecht verlegen und als erstes mit dem Zulauf nach oben fahren und dann Stückchenweise nach unten so dass man die Blasen nicht entgegen der Schwerkraft lange strecken nach unten drücken muss oder eine Schleife ganz hoch an der Wand fahren und oben ein Entlüfter anbringen?
Im OG-Verteiler eine Schleife nach oben fahren und dort ein Entlüfter hin? Vielleicht sogar nach oben einen Abzweig mit dünnem Rohr, damit die Luft sich dort absetzen kann (und darunter im "Hauptrohr" läuft dann das Wasser im Betrieb)  und dort ein Entlüfter rein?

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