« Hausbau-, Sanierung

Lastfall drückendes Wasser / Mauerkragen vergessen  teilen

25.6. -26.6.2026    12 Antworten    5 Autoren 12 2026-06-26T14:36:09+02:00
Zusammenfassung
  •  hausbauen2025
25.06.2026
12
Ich habe im Technikraum einige Durchführungen durch die Fundamentplatte.

Es sind einige KG 100 Rohre die nebeneinander, mit eigentlich kaum Abstand dazwischen, gesetzt wurden und ein KG 150 Rohr. 

Nun ist mir auf einem alten Foto aufgefallen, dass keine Mauerkragen auf den Rohren drauf sind.

Beim höchsten bisherigen Grundwasser ist das Wasser höher als die Fundamentplatte, was beudetet das Wasser entlang der Rohre ins Gebäudeinnere gelangt.

Aktueller Status ist, dass der Boden geflämmt ist. Schüttung/ Estrich sind noch nicht drinnen.

Werde als nächstes die Baufirma kontaktieren. Wäre gut vorab bereits zu wissen was hier überhaupt Sinn macht?

Vielen Dank! 

  •  TobiK
  •   Silber-Award
25.6.2026  (#1)
Wie ist denn der allgemeine Aufbau der Platte und Abdichtung?

1
  •  hausbauen2025
25.6.2026  (#2)
30cm Fundamentplatte mit B2 Beton. Außen mit Botament abgedichtet. 

Bringt allerdings alles nichts wenn das Wasser entlang vom Rohr ins Gebäude kommt.

1
  •  hausbauen2025
25.6.2026  (#3)

so sah es aus bevor der Beton rein kam (nur ein Teil der Rohre, insgesamt 7)

2026/20260625160337.png


1


  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
25.6.2026  (#4)
Vielleicht erst später montiert? Sonst echt ein Fail...

1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
25.6.2026  (#5)

zitat..
hausbauen2025 schrieb: 30cm Fundamentplatte mit B2 Beton. Außen mit Botament abgedichtet. 

Bringt allerdings alles nichts wenn das Wasser entlang vom Rohr ins Gebäude kommt.

Meine Hoffnung war, dass die Rohre in einer anderen Schicht schon durch eine Sperrlage führen. 
Das wirkt insgesamt interessant - Botament kenne ich nur für auf die Platte. Ist das wirklich unter der Platte? Worauf genau ?

Ggf. kann man das verpressen/injizieren.

1
  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
26.6.2026  (#6)
Ich nehme an der Sockel ist gemeint bei der Abdichtung...

1
  •  hausbauen2025
26.6.2026  (#7)
ja genau, der Sockel/Wand außen wurde abgedichtet.

Die KG Rohre wurden tatsächlich so wie auf dem Bild abgebildet einbetoniert.

Wie kann das nun nachträglich korrigiert werden?

Was gibt es da betreffend injizieren/verpressen?

Die Rohre sind halt sehr dicht nebeneinander, was die Sache zusätzlich erschwert...

1
  •  wolfi69
  •   Silber-Award
26.6.2026  (#8)
Keine Anhang, wie die Rohre im Raum situiert sind; aber bei einem Technikraum würde ich versuchen diese Stelle so zu gestalten, dass man jederzeit Zugriff hat zur Rohrdurchführung duch die Betonplatte hat, damit man sieht,  ob Wasser reinkommt und gegebenenfalls nachbessern kann. Sprich kein Estrich in diesem Bereich, rundum ein kleiner Betonsockel kraftschlüssig mit der Betonplatte verbunden. Zumachen und hoffen, dass alles passt wäre mir zu riskant.

1
  •  TobiK
  •   Silber-Award
26.6.2026  (#9)
Es gibt spezialisierte Abdichtungsunternehmen, die weiße Wannen nachträglich durch Injektionen "abdichten".

Bei dem Lastfall halte ich den Aufbau insgesamt für fragwürdig bzw. ist er zumindest so nach Norm nicht zulässig. WU-Beton ist entgegen dem Begriff nicht wasserdicht - dafür würdest du eigentlich eine weiße Wanne benötigen. Das macht in Ö aber quasi niemand richtig, da man dafür BS1-Beton verwenden müsste und außerdem die Bewehrung deutlich aufwändiger/teurer ist. 

D.h. ich würde die Situation nach Möglichkeit beobachten und Kontakt mit einem Abdichtungsunternehmen aufnehmen. 

1
  •  hausbauen2025
26.6.2026  (#10)
Ich denke wir werden die Korrektur nicht der Baufirma überlassen, sondern ein darauf spezialisiertes Unternehmen dafür beauftragen. Es ist mir einfach zu kritisch.

Gibt es eine Empfehlung für den Raum St. Pölten?

1
  •  Fadergeschmack
26.6.2026  (#11)
Bei einen Bekannten war die situation ähnlich. Der hatte ein Kanalrohr in der betonierten Kellerwand ohne jegliche Abdichtung.
Zusätzlich war ein kleines Kiesnest im Beton vorhanden.


Bei Ihm war dann die Firma Rascor zu gange und hat ein Acrylharz injiziert. Arbeitsweise soll sehr professionel gewesen sein. Im Nachgang hab ich aber nichts mehr gehört. Dürft daran liegen dass seit dem Anlassfall kene ähnlich starken Regenfälle waren. Anlass für die "Sanierung" war bei ihm die starken Regenfälle im Spätsommer/Herbst 2024


1
  •  hausbauen2025
26.6.2026  (#12)
Eben genannte Firma wurde mir bereits genannt. Nicht die günstigsten am Markt, ansonsten hätte ich noch nichts negatives gefunden.

1


Beitrag schreiben / Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: Klimaleitungen in den Dachboden verlegen