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KNV Greenwater 300/200 FMC - Opferanode undicht, Anzugsmoment Flansch teilen

19.10.2026     3 Antworten    3 Autoren 3 2026-10-19T23:01:43+02:00
  •  Hausbauer2025
19.10.2026
3
Guten Morgen zusammen,

bei uns ist leider am Wochenende der halbe Technikraum unter Wasser gestanden, als wir Nachmittags den nagelneuen WW WW [Warmwasser]-Speicher von KNV in Betrieb genommen hatten. Es hat sich herausgestellt, dass die Verschraubung der Opferanode Herstellerseitig undicht war. Durch die Umrandung unterhalb des Flansch der einiges Wasser aufgefangen hatte, konnten wir den Schaden erst sehr spät erkennen. Ich bin schon sehr sauer, dass dies bei einem Premium-Produkt passieren kann (Qualitätskontrolle?).

Anbei die Bilder.

Der Installateur hat jetzt "sicherheitshalber" den Flansch oben und unten am Speicher auch nochmal richtig "angeknallt" sodass die Dichtung herausgedrückt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Herstellerseitig kein vorgeschriebenes Anzugsmoment gibt bzw. stehe ich dem skeptisch gegenüber, ob dies dann langfristig dicht bleibt oder ob die Dichtungen durch dieses anknallen beschädigt worden sind?


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  •  Kleinermuk
  •   Gold-Award
19.10.2026 9:56  (#1)
Wenn die EPDM Dichtung rausquillt, bringt ein höheres Anzugsmoment nix mehr.  
Ich bevorzuge nach wie vor die Klinger (Klingerit, Klingersil) Dichtungen - da kann nix rausquillen wie bei den EPDM Dichtungen.,    
Die Anzugsmomente habe ich vom Austria Email Warmwaserspeicher abgeschaut, und so würde ich die M12 Schrauben einmal anziehen und schauen ob alles dicht ist.  Beobachten immer beim Aufheizen, da der Druck auf ca. 6 Bar ansteigt. 
Da mein  Hauswassersystemdruck auf Grund dem Höhenunterschied des Wasserbasin bei ca. 1,9 Bar, habe ich ein 3 Bar Sicherheitsventil verbaut - schont alle  Dichtungen.  Das Anzugsmoment hängt immer von der Schraubengröße ab. 


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  •  ds50
  •   Gold-Award
19.10.2026 16:38  (#2)
OTOT [Off Topic]: Zeigt wieder die Wichtigkeit von Wassersensoren, auch wenn diese das Malheur nicht verhindert hätten.

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  •  Hausbauer2025
19.10.2026 23:01  (#3)
Danke für die Rückmeldungen.

Ja der Flansch wurde sicher um ein vielfaches von 30NM angezogen.
Ich habe jetzt einmal bei KNV angefragt, wie die das sehen.

Loxone-Wassersensoren sind natürlich geplant, aber wie du schon sagtest, hätten sie mir in diesem Fall nichts gebracht. Leider stand nach wenigen Stunden bereits der halbe Technikraum unter Wasser - der Gully mit mäßigem Gefälle hat zum Glück etwas geholfen.

Ein kurze Beobachtung noch, da ich gerade mein System (FBH/BKA) mit ca. 26l/min (80% Pumpenleistung) ohne Heizbetrieb mit ca. 23° C VL VL [Vorlauf]/RL nur durchströmen lasse (teste gerade den Druckabfall). Wenn ich die Kaltwasserversorgung abdrehe und Wasser verbrauche, sinkt der Anlagendruck im Heizkreis um 0,15 bar ab (von 2,25 bar auf 2,10 bar). Wenn ich nun das KW wieder aufdrehe, steigt der Druck im Heizungskreis wieder um 0,15 bar (sprich auf 2,25 bar). Hat wer eine Idee, an was dies liegen könnte bzw. hat jemand ähnliches bei sich beobachtet? Das wären ja komplett getrennte Kreise? Oder dehnt sich im Inneren des Doppelmantelspeichers etwas aus, was den Druck am ummantelten Heizungswasser bzw. im HK steigen lässt?

Danke und Grüße,

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