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Keller-Außenwand - Anschlussbewehrung Decke ausreichend?

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
22.4.2026 1
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Liebes Forum,

nur ein kurzer Zwischencheck, nachdem ich hier unterschiedliche Meinungen bekommen habe. Unsere Kellerwände wurden letzte Woche betoniert. Der Baumeister hat für die Bodenplatte eine externe Statik berechnen lassen, da die Platte recht kompliziert war (Duktilpfähle, Zusatzbewehrung für Rissweitenbeschränkung gem. "Weiße Wanne"). Die Außenwände sind eigentlich nichts besonderes und Standard in 30cm, zwar mit WU-Beton + Fugenblech aber eben nicht in weiße Wanne ausgeführt, da hier eine Schwarzabdichtung möglich ist.

Was mich aber wundert sind die unterschiedlichen Aussagen zur Anschlussbewehrung der Wände zur Decke. Die Wände selbst wurden mit zwei Matten bewehrt, dann wurden nach dem Betonieren oben Steckeisen reingegeben. Baumeister meint das passt und ist Standard, es gibt aber keine dedizierte Statik dafür - dann nur wieder für die Kellerdecke. Wir haben in der Familie einen SV, der meint, dass man heute eher den Anschluss mit an die Matten in der Wand macht und dann oben rausstehen lässt (kanns gerade nicht 100%ig wiedergeben). 

Kann da jemand Licht ins Dunkel bringen, was sein muss, was gängig ist, etc.?


_aktuell/20260422275023.jpg

Die Stürtze für Fenster/Tor (talseitig) werden mit der Decke betoniert:


_aktuell/20260422209690.jpg


_aktuell/20260422105285.jpg

Danke & LG,
Tobi

  •  christoph1703
22.4.2026 17:08  (#1)
Ich weiß jetzt nicht was gängig ist, aber an sich muss die Bewehrung da keine besonderen Kräfte aufnehmen. Die Platte drückt senkrecht drauf, und übt keine seitlichen Kräfte aus. Die Matten rausstehen lassen wär natürlich einfacher gewesen (ein Arbeitsschritt weniger), aber statisch sehe ich kein Problem.

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