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Innendämmung - Hinterlüftetes Flachdach / Pultdach

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  •  nothingtodo
13.4.2026
3 Antworten | 2 Autoren 3
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Hallo Zusammen!

Wir haben endlich unsere eigenen vier Wände gefunden. Es handelt sich um eine Dachgeschosswohnung aus den 60er Jahren. Auch wenn die Betriebskosten relativ günstig sind für das Alter und die Größe würde ich trotzdem gerne Verbesserungen durchführen, die sich aber im Rahmen (finanziell und ohne dritte zu benötigen) halten. Im Energieausweis werden Fenster, Dach und Außenwände mit größtem Einsparpotential angegeben. Die Fenster wurden 2015 getauscht [2fach verglaste Holzrahmenfenster mit außenliegender Verschattung] und die Außenfassade zu dämmen fällt auch unter meine Ausschlusskriterien.

Aktuell versuche ich mich also vorab selbst über das Thema der Dachinnendämmung etwas schlauer zu machen, jedoch findet man nicht wirklich Infos dazu sondern nur Panikmache zum Thema Taupunkt und Schimmel - am meisten Infos gibts noch zur Außenwand aber der generelle Tenor ist nur alles Luftdicht zu machen.

Der Dachaufbau ist lt. vorhandenen Unterlagen nachfolgend von Innen nach Außen:

1cm Innenputz
3cm Mehrschichtenisolierplatte
24cm Betonrippendecke (Pfeiferdecke)
5cm Aufbeton
24cm Sparren (ab hier eben die Hinterlüftung ohne U-Wert Bezug)

Meine Idee wäre nun den Putz und die Mehrschichtenisolierbauplatte abzutragen. Etwa 12-15cm Holzlattung an die Decke schrauben, Zwischenraum mit 10cm Holzfaserdämmplatten füllen damit keine Abdichtung benötigt wird die irgendwann kaputt geht, Leerrohre verlegen für Strom usw. und dann Gipskartonplatten raufschrauben, spachteln, malen und fertig.

Bin ich da komplett auf dem Holzweg oder wäre sowas (oder ähnliches) möglich?

Danke schon mal für das Feedback!

LG

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
13.4.2026 14:32  (#1)
Blöde Frage, aber wieso bläst du den Dachboden nicht mit Zellulose voll, billigste Lösung, du bekommst die größte Speichermasse und hast keinen Dreck in der Wohnung, hat bei meinem Pultdach mit ca 50cm Stärke und ca 120qm Fläche so 3k gekostet, Zimmerer am Dach und ich hab unten den Häcksler gefüttert, falls er bei dir begehbar sein muss kommen hald dann noch 2-3k für Laufstege dazu

Putz und Platten über Kopf abschlagen wäre für mich das letzte Mittel 

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  •  nothingtodo
13.4.2026 14:59  (#2)
Es handelt sich um ein Mehrparteienhaus, deshalb wären mir eben Varianten, bei denen niemand um Erlaubnis gefragt werden muss lieber. Da wir noch nicht eingezogen sind, wäre es eben jetzt noch sinnvoll solche (dreckigen) Arbeiten umzusetzen.

Holt man sich mit so einer eingeblasenen Dämmung keine Probleme ins Haus. Man macht ja quasi aus einem Kaltdach, das ~70 Jahre funktioniert hat ein Warmdach ohne Entlüftungsebene?Muss da nicht auch eine Trennschicht vorhanden sein bzw. eingebaut werden, da sonst die eingeblasene Dämmung bis zur Dachhaut gefüllt wird?

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
13.4.2026 15:14  (#3)
Kalt bzw Warmdach ist keine Frage der Dämmung, ich hab auch ein Kaltdach und eben die Zellulose, weil eben eine zweite Lage Schalung verbaut wurde zur Hinterlüftung

Ich würd mal die anderen Parteien Fragen und selbst wenn du es allein zahlst würde ich das gegenüber der Innendämmung präferieren, allein schon wegen der Speichermasse gegen Überhitzung gibt's nicht wirklich Alternativen zu Zellulose 

Wennst ganz sicher sein willst kommt vor der Zellulose noch eine Folie, aber im Bestand ist Restfeuchtigkeit eher kein Thema

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