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Hilfe zu PV-Projekt

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  •  Sihe11
14.4.2026
11 Antworten | 8 Autoren 11
11
Hallo Leute,
Ich habe mich hier registriert um eventuell etwas Klarheit bei einigen Gesprächen zu PV-Anlagen zu bekommen.
Ich möchte gerne ein PV-Anlage auf mein Dach. Ich habe mich auch eine wenig eingelesen aber dennoch sind viele Fragen offen, und es sind nicht weniger geworden als PV-Anbieter bei mir waren.
 
Folgende Voraussetzungen:
Standort: OÖ, Bezirk Braunau
Zweifamilienhaus: Keller, Eg, Og.
Dach: Teil Ziegeldach 18° Neigung, Teil Bitumendach 7° Neigung, Ausrichtung WSW + ONO
Ein aufgelassener Schornstein zur Kabelverlegung ist vorhanden, oder 2x 50er Leerrohre + 1x 20er Leerrohr vom Dachboden bis in den Keller.
Wärmepumpe Nibe F2120-20
Stromverbrauch ca.7,5 - 8Mwh
E-Auto ist in nächster Zeit keines geplant
 
Meine Vorstellungen sind über den Sommer Netzbezug gegen Null bringen, in der Übergangszeit die Wärmepumpe auslasten.
Es sind bereits 3 Anbieter im Haus gewesen.
Es liegen noch keine Angebote vor aber ungefähre Größe der Anlage und Schätzpreis.
Anbieter 1: 12Kwp Anlage mit Fronius WR WR [Wechselrichter] und BYD Speicher (11kw). Preis 16 – 20k
                   Auf dem Ziegeldach montiert
Anbieter 2: 12KWp Solax Anlage mit 12kw Speicher. Preis 19k
                      12kwp Fronius Anlage mit 11 kw Speicher. Preis 23k
                      Auf dem Ziegeldach montiert
Anbieter 3: 8Kwp Sigenergy Anlage mit 18 Kw Speicher. Preis 22k
                     Dasselbe mit Fronius 3k mehr, lt. Anbieter
                     Auf dem Bitumendach montiert mit Beschwerungen.
Bei den Modulen waren Trinasolar und Ja-Solar im Gespräch. Wird aber dann im Angebot stehen wenn die Anlagen durchgeplant sind.
 
Zählerkasten kann lt. Anbieter 1+3 bleiben, muss nur ein wenig modernisiert werden. Anbieter 2 meinte es muss ein komplett neuer eingebaut werden, wegen Brandgefahr (ca. 3,5 – 4k Mehrkosten)
 
Meine wichtigsten Fragen:
Wie würdet ihr die Anlage planen mit Budget von ca. 18k?
Wie passt das Preisverhältnis von Anbieter 1-3?
Anbieter 3 meinte mit Wärmepumpe ist es besser mehr Speicher zu haben als Modulgröße. Kann man das so unterschreiben?
Anbei ein Foto mit PVSol erstellt (Module sind Standardgrößen 1,76 x 1,13m und nur zur Veranschaulichung am Bild, ob die Aufstellung so wie sie ist sinnvoll ist k.A.)
Und ein Foto vom Zählerkasten (ob der stehen bleiben kann oder weg muss)
Dazu noch die Info: Bis auf die Holzverschalung vorne sind keine brennbaren Materialien in der Nähe vom Kasten.
 
Ich würde mich auf Input von euch freuen.
Vielen Dank schon mal!
LG

_aktuell/20260414621179.jpg

_aktuell/20260414882273.jpg


  •  christoph1703
14.4.2026 19:55  (#1)

zitat..
Sihe11 schrieb: Anbieter 3 meinte mit Wärmepumpe ist es besser mehr Speicher zu haben als Modulgröße. Kann man das so unterschreiben?

Zumindest das ist mal falsch. Gerade im Winter braucht man jedes Modul, das man nur irgendwie auf Dach, Fassade, Zaun, ... unterbringt. Also zuerst Dach vollmachen, dann mit dem restlichen Budget Speicher kaufen.


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Hallo Sihe11,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Hilfe zu PV-Projekt

  •  Sihe11
14.4.2026 20:49  (#2)

zitat..
christoph1703 schrieb:

──────..
Sihe11 schrieb: Anbieter 3 meinte mit Wärmepumpe ist es besser mehr Speicher zu haben als Modulgröße. Kann man das so unterschreiben?
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Zumindest das ist mal falsch. Gerade im Winter braucht man jedes Modul, das man nur irgendwie auf Dach, Fassade, Zaun, ... unterbringt. Also zuerst Dach vollmachen, dann mit dem restlichen Budget Speicher kaufen.

Dieser Meinung war ich ja auch, aber wenn dann ein "Professioneller" kommt und anderes behauptet muss man sich Gedanken dazu machen ob man das als Laie falsch betrachtet.


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  •  cutcher
14.4.2026 20:58  (#3)

zitat..
Sihe11 schrieb:

──────..
christoph1703 schrieb:

──────..
Sihe11 schrieb: Anbieter 3 meinte mit Wärmepumpe ist es besser mehr Speicher zu haben als Modulgröße. Kann man das so unterschreiben?
───────────────

Zumindest das ist mal falsch. Gerade im Winter braucht man jedes Modul, das man nur irgendwie auf Dach, Fassade, Zaun, ... unterbringt. Also zuerst Dach vollmachen, dann mit dem restlichen Budget Speicher kaufen.
───────────────

Dieser Meinung war ich ja auch, aber wenn dann ein "Professioneller" kommt und anderes behauptet muss man sich Gedanken dazu machen ob man das als Laie falsch betrachtet.

Die meinungen gehen über pufferspeicher bei wärmepumpen auseinander

manche behaupten großer Pufferspeicher (damit über nacht wenig benötigt wird) und erst dann kleiner pv Speicher für hausverbrauch

andere behaupten pufferspeicher ist energieverschwendung und lieber großen pv Speicher mit modulierender wp die dauerhaft läuft und nur das aufwärmt was benötigt wird

kommt wohl immer auf die Spreizung an zwischen einspeisevergütung und bezugstarif was tatsächlich "sinnvoller" ist


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  •  Sihe11
14.4.2026 21:23  (#4)
Ich seh schon das Thema Speicher kann zu Diskussionen führen;)
Meine einfache Meinung dazu. Im Sommer bekommt man den Speicher nicht leer, im Winter nicht voll. Einzig in der Übergangszeit kann man, in der richtigen Größe, das beste rausholen. (Sportarife und Einspeisung nicht berücksichtigt da ich mich mit dem Thema joch nicht auseinander gesetzt habe )
Wahrscheinlich gibt es Berechnungtools wo man das alles gut abbilden kann, muss ich mal suchen. 

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  •  cutcher
14.4.2026 21:27  (#5)

zitat..
Sihe11 schrieb:

Ich seh schon das Thema Speicher kann zu Diskussionen führen;)
Meine einfache Meinung dazu. Im Sommer bekommt man den Speicher nicht leer, im Winter nicht voll. Einzig in der Übergangszeit kann man, in der richtigen Größe, das beste rausholen. (Sportarife und Einspeisung nicht berücksichtigt da ich mich mit dem Thema joch nicht auseinander gesetzt habe )
Wahrscheinlich gibt es Berechnungtools wo man das alles gut abbilden kann, muss ich mal suchen.

 
kurze antwort
Da bei dir budget knapp ist - speicher weglassen und mehr kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] draufgeben👌


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  •  thohem
14.4.2026 21:37  (#6)

zitat..
Sihe11 schrieb: Im Sommer bekommt man den Speicher nicht leer, im Winter nicht voll.

Ohne EEG nicht, nein. Mit EEG sehr wohl. Kommt halt immer drauf an - pauschal schwer zu sagen


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  •  Dirm
  •   Bronze-Award
14.4.2026 22:07  (#7)
Schauen auch gerade und mein Eindruck ist, dass die Anbieter schauen, dass über die kWpeak Leistung, dein Jahresverbrauch mit möglichst wenig Modulen gedeckt ist.
Den im Sommer eingespeist Überschuss kann man aber im Winter nicht einfach "abrufen". Das fällt unter den Tisch in ihren Simulationen. Wir warten aber noch auf weitere Angebote.

Das mit der Brandgefahr hört sich nach Verkäufermasche an. Hat er den Kasten aufgemacht? War das der Verkäufer oder dann eine Info von seinem Elektriker? Uns hat einer auch erzählt, dass der Fi wohl getauscht gehört und sonst muss er das auch mal besprechen... Kasten ist ein Jahr alt und komplett neu. Also sie reden halt schon gerne und schauen was geht.

Die WP WP [Wärmepumpe] läuft bei euch auch darüber mit 16 oder 20 A Sicherung.
Fi solltet ihr euch einen neuen gönnen. 
Die Elektriker haben da schon Spielraum zwischen alles muss neu weil grober Eingriff und ist eh noch gut...

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  •  altehuette
  •   Gold-Award
14.4.2026 22:23  (#8)

zitat..
cutcher schrieb:

──────..
Sihe11 schrieb:

Ich seh schon das Thema Speicher kann zu Diskussionen führen;)
Meine einfache Meinung dazu. Im Sommer bekommt man den Speicher nicht leer, im Winter nicht voll. Einzig in der Übergangszeit kann man, in der richtigen Größe, das beste rausholen. (Sportarife und Einspeisung nicht berücksichtigt da ich mich mit dem Thema joch nicht auseinander gesetzt habe )
Wahrscheinlich gibt es Berechnungtools wo man das alles gut abbilden kann, muss ich mal suchen.
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kurze antwort
Da bei dir budget knapp ist - speicher weglassen und mehr kwp kwp [kWpeak, Spitzenleistung] draufgeben👌

Trotzdem, ohne Speicher ist es erst wieder eine halbe Sache! Es ist ja nicht den ganzen Tag Sonne! 


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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
14.4.2026 23:08  (#9)
Also Anbieter 1 da wären wir auch auch mit Fronius oder Solaredge 

Zählerkasten: Sieht man nicht 100% aber es dürfte der Ü-Ableiter fehlen bzw die Nachzählersicherung muss getauscht werden , da hast ja Schraubsicherungen drinnen. Eventuell Zählersteckleiste 

ABER: Der Zählerkasten per se ist nicht das Problem sondern der Holzeinbau. Wir mussten derartige Zählerkästen schon komplett neu machen (Vorgabe Netzbetreiber !! ) oder diesen Bestand mit zb Fermacellplatten/Feuerschuztplatten umschiffen (Auskleidungen innen)  - (Vorgabe Netzbetreiber !!) 

Je nachdem wie motiviert dann der Netztechniker bei Deiner Abnahme ist , kanns sein dass das Ding passt oder eben nicht . Lässt sich aber mit Geduld und Motivation auch im Vorfeld mit dem Netzbetreiber abklären.


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  •  Solarbuddys
  •   Gold-Award
14.4.2026 23:12  (#10)

zitat..
Dirm schrieb:

Das mit der Brandgefahr hört sich nach Verkäufermasche an.

Auch wenn viele immer das PÖSE suchen in Verköäufern gibt es halt Vorgaben, welche sehr oft vom Netzbetreiber kommen, da kämpft man halt oft gegen "Monopolisierte" Windmühlen

Das Thema mit solchen "Holz-Zählerkästen" hatten wir schon öfters - Verkäufermasche würd ich nicht sagen sondern eventuell ein ehrlicher Verkäufer, welcher ein mögliches  unliebes ÜBEL anspricht (Kosten), was ein Anderer vielleicht nicht macht, weil er sich damit seine Verkaufsposition eventuell dadurch schädigt 😇

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  •  ds50
  •   Gold-Award
14.4.2026 23:44  (#11)
Mein Pufferspeicher sind 200 Tonnen Beton in Decke und Estrich. Den überlade ich tagsüber, und komme mit der WP WP [Wärmepumpe] auf Minimum mit dem 14 kWh Speicher durch die Nacht. Auf diese Weise beziehe ich quasi von März bis Oktober fast keinen Strom.

Ohne Betonkernaktivierung kann man natürlich auch nur den Estrich als Pufferspeicher nehmen, der hat auch eine Totzeit von einem halben Tag. 😉

Im Kernwinter hab ich trotz 25 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung] keine Chance. Aber da möchte ich gar nicht wissen, wie schlecht eine kleine PV performed... 😬

zitat..
Sihe11 schrieb: Dieser Meinung war ich ja auch, aber wenn dann ein "Professioneller" kommt und anderes behauptet muss man sich Gedanken dazu machen ob man das als Laie falsch betrachtet.

Es war ein Lernprozess, bis ich drauf gekommen bin, dass gar nicht wenige "Professionelle" vielleicht ihr Handwerk verstehen, aber keine Ahnung haben, warum sie etwas tun, geschweige denn planen können, so dass der Hausherr am meisten Benefit davon hat. Das Installateurshandwerk ist da eines der schlimmeren, aber auch Elektriker sind da oft nicht gerade im Sinne der Energieeffizienz unterwegs.... 🙈


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