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Hausbau realistisch ? Bitte um Einschätzung.  teilen

8.7.2026     18 Antworten    9 Autoren 18 2026-07-08T17:13:37+02:00

Zusammenfassung
  •  Zukunft
08.07.2026
18
Hallo zusammen,
ich würde gerne eure Einschätzung hören, ob ein Hausbau in unserer Situation realistisch ist.
Zu unserer Ausgangslage:
  • Eigenmittel aktuell ca. 80.000 €. In den nächsten Monaten wird durch eine Verlassenschaft voraussichtlich noch etwas dazukommen – wir rechnen mit weiteren rund 80.000 €, das Verfahren ist aber noch nicht abgeschlossen.
  • Gemeinsames Nettoeinkommen: ca. 6.200 € pro Monat.
  • Wir haben ein Kind (4,5 Jahre).
Wir hätten jetzt die Möglichkeit, ein Baugrundstück um 175.000 € (eventuell kann man den Preis noch etwas drücken) in einer Ortschaft rund um den Neusiedler See zu kaufen. Baugründe rund um Wien sind ja kaum mehr unter 200.000 € zu bekommen – zumindest nicht in der Gegend, in der wir uns vorstellen können, unser ganzes Leben zu bleiben.
Das Grundstück hat keinen Bauzwang, weshalb wir nicht sofort bauen müssten. Unser Plan wäre, das Grundstück jetzt zu kaufen und frühestens in 4–5 Jahren mit dem Hausbau zu beginnen.
Was uns allerdings etwas verunsichert: In unserer Familie wurde gerade gebaut. Das Grundstück hat ebenfalls rund 180.000 gekostet, und die Gesamtkosten liegen mittlerweile bei über 800.000 €. Dabei ist zwar ein Keller dabei, allerdings fehlen noch die komplette Außenanlage (Garten, Zaun etc.) sowie die Garage. Diese Entwicklung schreckt uns ehrlich gesagt ziemlich ab und lässt uns zweifeln, ob ein Hausbau für uns überhaupt finanzierbar sein wird.
Wie schätzt ihr unsere Situation ein? Ist ein Hausbau mit diesen Voraussetzungen grundsätzlich realistisch? Oder würdet ihr eher davon abraten?
Mich würden vor allem Erfahrungen von Personen interessieren, die in den letzten Jahren gebaut haben oder sich aktuell mit dem Thema Finanzierung beschäftigen.
Vielen Dank schon vorab für eure Meinungen!

  •  melly210
  •   Gold-Award
8.7.2026 11:07  (#1)
Also ich habe zwar schon vor 10 Jahren gebaut, aber: die Außenanlagen muß man nicht zwingend sofort machen. Das Einzige was wir im Garten sofort gemacht haben war ein Rollrasen, damit wir den Garten benutzen können und nicht in die Gatschwüste schauen. Einen Holzzaun hat mein Mann selbst um wenig Geld gebaut. Steht immer noch wie am ersten Tag. Aber den Rest sind wir erst jetzt, also ca nach 10 Jahren angegangen.

Wenn sich das Grundstück + Haus per se bei euch von der Finanzierung her ausgeht, würde ich es an eurer Stelle machen.

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  •  christoph1703
8.7.2026 11:09  (#2)
800k€ würden mich für das Haus alleine nicht schrecken, je nach Größe und Ausstattung natürlich. Das haben wir für unser Haus (165m², kein Keller) auch kalkuliert (inkl Puffer).
Nachdem wir innen fast alles in Eigenleistung machen, werden wir im Endeffekt voraussichtlich bei 600k€ landen.
Bauen ist leider teuer.

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  •  Zukunft
8.7.2026 11:26  (#3)

zitat..
christoph1703 schrieb:

800k€ würden mich für das Haus alleine nicht schrecken, je nach Größe und Ausstattung natürlich. Das haben wir für unser Haus (165m², kein Keller) auch kalkuliert (inkl Puffer).
Nachdem wir innen fast alles in Eigenleistung machen, werden wir im Endeffekt voraussichtlich bei 600k€ landen.
Bauen ist leider teuer.

Hallo, danke für deine Nachricht!

Gut, dass ihr da auch noch einen Puffer habt. 
Sie haben auch wirklich sehr viel in Eigenleistung gemacht...umso hat es mich schockiert als ich den Betrag gehört habe, den sie bisher schon inverstiert habe. 
Leider ist Bauen mittlerweile wirklich unglaublich teuer. Genau das macht mir auch Sorgen.
Wenn man nicht wirklich viel Eigenkapital mitbringt, frage ich mich schon, ob sich ein Hausbau heutzutage überhaupt noch vernünftig finanzieren lässt.

LG 


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  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
8.7.2026 11:38  (#4)
Eine Kalkulation von EUR 1 Mio (inkl. Grund) muss man heute wohl ansetzen. Auch wenn man nicht alles "gleich" macht; die Kosten hat man trotzdem und je länger man wartet, desto eher überschneidet es sich mit den ersten notwendigen Renovierungen / Instandhaltungen. Also mit 1 Mio all in würde ich schon rechnen.

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  •  Zukunft
8.7.2026 11:46  (#5)

zitat..
FranzGrande schrieb:

Eine Kalkulation von EUR 1 Mio (inkl. Grund) muss man heute wohl ansetzen. Auch wenn man nicht alles "gleich" macht; die Kosten hat man trotzdem und je länger man wartet, desto eher überschneidet es sich mit den ersten notwendigen Renovierungen / Instandhaltungen. Also mit 1 Mio all in würde ich schon rechnen.

Das ist schon heftig. Mit unserem Eigenkapital wäre das einfach zu viel. Da liegt alleine die Kreditrate ja wahrscheinlich locker über 3.000 € im Monat... da muss man sich schon fragen, ob das noch sinnvoll ist.


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  •  Robert1994
8.7.2026 12:21  (#6)
Pauschal kann man die Kosten eines Hausbaus sowieso nicht abschätzen.

Macht euch eine umfangreiche Kalk auf Basis eines realisitischen (fertigen) Grundrisses.

Die Aussage "wir machen e alles selber" ist auch gefährlich. Was heißt das?
Selber vergeben, selber mitarbeiten oder selbst Material kaufen und das selber verbauen!

Unsere Kalk hatte bei Start der Erdarbeiten 73 Position -> 11% Abweichung davon waren 10% als Reserve berücksichtigt. ->1% Abweichung

Rechnet euch die Kosten genau durch mit je 3 Vergleichsangebote. Wenn hier kein Überblick herrscht, landet man zum Schluss bei unkontrollierbaren Mehrkosten.

Wenn die detaillierte Kalk zu euren finanziellen Mitteln passt, dann könnt ihr viel entspannter den Bau starten!

Alles Gute!

EDIT: 800k € für 165m² ergeben 4800€/m²
Wenn man viel selber macht oder wenigstens viel mithilft, kommt man schon noch auf Werte zw. 2000-3000€/m² (fertig eingerichtet+Außenputz

Dann sieht ein Haus mit 165m² im Invest gleich wieder anders aus...

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Hallo Zukunft,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Hausbau realistisch ? Bitte um Einschätzung.

  •  christoph1703
8.7.2026 12:21  (#7)
Sinnvoll aus finanzieller Sicht ist ein Haus lange nicht. Es ist halt Luxus.
An eurer Stelle würde ich mal grob überlegen, was euch wichtig ist (welche Räume, ungefähre Größe, Nebengebäude, Carport, Garten, ...). Daraus kann man dann grob abschätzen, wie viel Geld ihr braucht. Und mit der Schätzung kann man sich ja mal unverbindlich bei den Banken informieren.
Kalkulieren würde ich übrigens komplett ohne Eigenleistung. Ihr wollt nicht vor einer Bauruine stehen, falls irgendwas anders kommt als geplant. Alles was ihr durch Eigenleistung einspart, könnt ihr vorzeitig in den Garten stecken, oder den Kredit zurückzahlen.

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  •  Fino
  •   Bronze-Award
8.7.2026 12:51  (#8)
Man kann das Pferd auch mal von hinten aufzäumen.

1. Frage: Geht mich / uns nix an, aber bei dem netto warum nicht mehr EK. Lebensstil oder erst seit kurzem Berufstätig oder oder oder. 

Wie viel ist man bereit 30 Jahre lange zu zahlen? 

Mit den Zinsen kommt man dann auf eine Summe x. 

Was geht sich dann alles aus? Vielleicht keine Garage, Carport erst in 10 Jahren, kein Pool, kein Smarthome. 

Vielleicht nicht überall das teuerste, z.b Küche vom Tischler um 40.000 € oder mehr. 

Wie groß muss es tatsächlich sein? Vielleicht reichen auch 100m2? 

Müssen es die teuersten Holzfenster sein ( wildeiche usw) oder gingen auch weiße Kunststofffenster? 
 
Man kann da schon ordentlich Geld sparen wenn man möchte 

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  •  Zukunft
8.7.2026 13:13  (#9)

zitat..
Fino schrieb:

Man kann das Pferd auch mal von hinten aufzäumen.

1. Frage: Geht mich / uns nix an, aber bei dem netto warum nicht mehr EK. Lebensstil oder erst seit kurzem Berufstätig oder oder oder. 

Wie viel ist man bereit 30 Jahre lange zu zahlen? 

Mit den Zinsen kommt man dann auf eine Summe x. 

Was geht sich dann alles aus? Vielleicht keine Garage, Carport erst in 10 Jahren, kein Pool, kein Smarthome. 

Vielleicht nicht überall das teuerste, z.b Küche vom Tischler um 40.000 € oder mehr. 

Wie groß muss es tatsächlich sein? Vielleicht reichen auch 100m2? 

Müssen es die teuersten Holzfenster sein ( wildeiche usw) oder gingen auch weiße Kunststofffenster? 
 
Man kann da schon ordentlich Geld sparen wenn man möchte

Hallo,
vielen Dank für die Denkanstöße, sind alles berechtigte Fragen mit denen man sich auseinander setzten muss.
Wir sind 29 und 31 Jahre alt und,  mein Mann hat studiert und verdient erst seit relativ kurzer Zeit gut. Zusätzlich war ich zwei Jahre in Karenz, wodurch wir ebenfalls weniger Eigenkapital aufbauen konnten. Ein weiterer größerer Teil unseres Ersparten ist in unsere Hochzeit geflossen.
Derzeit wohnen wir in einer 100 m² großen 4-Zimmer-Mietwohnung im 22. Bezirk in Wien. Die Mietkosten sind hier ebenfalls sehr hoch.
Auf eine Garage und ein Smarthome könnten wir problemlos verzichten,  ein Carport wäre für uns völlig ausreichend. Ein Pool wäre natürlich schön.
Das Haus muss nicht besonders groß sein, allerdings wären etwa 130 m² Wohnfläche für unsere Familie wünschenswert.
 
 
 
 


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  •  FranzGrande
  •   Silber-Award
8.7.2026 13:17  (#10)

zitat..
Zukunft schrieb: Das ist schon heftig. Mit unserem Eigenkapital wäre das einfach zu viel. Da liegt alleine die Kreditrate ja wahrscheinlich locker über 3.000 € im Monat... da muss man sich schon fragen, ob das noch sinnvoll ist.

Für mich gehört realistisch kalkuliert und Ihr habt mit einem Vergleich in der unmittelbaren Verwandtschaft ohnehin alles daliegen. Die werden auch nicht aus Jux und Tollerei 800k gezahlt haben. Wenn man zu sehr auf Kante näht, läuft man Gefahr, dass es sich nach hinten nicht ausgeht. Ein rechnerisches "Verschieben" von Ausgaben macht m.E. nur dann Sinn, wenn man in Zukunft mit höheren Einnahmen rechnen kann.


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  •  christoph1703
8.7.2026 13:22  (#11)

zitat..
Zukunft schrieb: Wir sind 29 und 31 Jahre alt und, mein Mann hat studiert und verdient erst seit relativ kurzer Zeit gut.

In dem Fall ist der Ansatz Grundstück kaufen und in ein paar Jahren bauen keine schlechte Idee. Wir haben unser Grundstück mit 30 gekauft (kurz nachdem K1 auf die Welt gekommen ist) und 2 Jahre später mit dem Bau begonnen. Dazwischen ist unser Nettoeinkommen auch deutlich gestiegen, was die Situation deutlich verbessert hat. So gesehen sehe ich für euch eher gute Chancen 🙂

Der wichtigste Tipp generell: Nicht stressen lassen, egal von wem. Alles gut durchüberlegen, damit ihr euch bei jeder Entscheidung sicher seid.

Und falls ein zweites Kind im Bereich des möglichen liegt, in die Budgetplanung einberechnen!


1
  •  brabsi
  •   Bronze-Award
8.7.2026 13:26  (#12)
mein tipp -> schaut ob ihr nicht ein schönes bestandsobjekt findet.
dann erspart ihr euch den hausbau"stress".

würde ICH immer wieder so machen

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
8.7.2026 13:39  (#13)
Wenn es was gibt was passt, ist kaufen immer günstiger als bauen...

Sonst sehe ich die 800k€ incl. Grundstück durchaus als realistische Größe. Viel weniger wird es nicht leicht.

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  •  Fino
  •   Bronze-Award
8.7.2026 15:38  (#14)

zitat..
Zukunft schrieb:

──────..
Fino schrieb:

Man kann das Pferd auch mal von hinten aufzäumen.

1. Frage: Geht mich / uns nix an, aber bei dem netto warum nicht mehr EK. Lebensstil oder erst seit kurzem Berufstätig oder oder oder. 

Wie viel ist man bereit 30 Jahre lange zu zahlen? 

Mit den Zinsen kommt man dann auf eine Summe x. 

Was geht sich dann alles aus? Vielleicht keine Garage, Carport erst in 10 Jahren, kein Pool, kein Smarthome. 

Vielleicht nicht überall das teuerste, z.b Küche vom Tischler um 40.000 € oder mehr. 

Wie groß muss es tatsächlich sein? Vielleicht reichen auch 100m2? 

Müssen es die teuersten Holzfenster sein ( wildeiche usw) oder gingen auch weiße Kunststofffenster? 
 
Man kann da schon ordentlich Geld sparen wenn man möchte
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Hallo,

vielen Dank für die Denkanstöße, sind alles berechtigte Fragen mit denen man sich auseinander setzten muss.
Wir sind 29 und 31 Jahre alt und,  mein Mann hat studiert und verdient erst seit relativ kurzer Zeit gut. Zusätzlich war ich zwei Jahre in Karenz, wodurch wir ebenfalls weniger Eigenkapital aufbauen konnten. Ein weiterer größerer Teil unseres Ersparten ist in unsere Hochzeit geflossen.

Derzeit wohnen wir in einer 100 m² großen 4-Zimmer-Mietwohnung im 22. Bezirk in Wien. Die Mietkosten sind hier ebenfalls sehr hoch.

Auf eine Garage und ein Smarthome könnten wir problemlos verzichten,  ein Carport wäre für uns völlig ausreichend. Ein Pool wäre natürlich schön.

Das Haus muss nicht besonders groß sein, allerdings wären etwa 130 m² Wohnfläche für unsere Familie wünschenswert.

Das klingt jetzt mal als gute Voraussetzung 😉. Gibt ja auch Leute die jedes Jahr 10000de euro in Urlaub verbraten und dann mit keinem EK bauen wollen. Pool gibt's von 500€ bis 100.000 €  und auch den muss man nicht gleich machen. 😉.

Wie hoch ist die Miete? 

Kilngt für mich realistisch und machbar. Zeit lassen, nix überstürzen. 

Alles Gute 


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  •  melly210
  •   Gold-Award
8.7.2026 16:05  (#15)

zitat..
Fino schrieb:

──────..
Zukunft schrieb:

──────..
Fino schrieb:

Man kann das Pferd auch mal von hinten aufzäumen.

1. Frage: Geht mich / uns nix an, aber bei dem netto warum nicht mehr EK. Lebensstil oder erst seit kurzem Berufstätig oder oder oder. 

Wie viel ist man bereit 30 Jahre lange zu zahlen? 

Mit den Zinsen kommt man dann auf eine Summe x. 

Was geht sich dann alles aus? Vielleicht keine Garage, Carport erst in 10 Jahren, kein Pool, kein Smarthome. 

Vielleicht nicht überall das teuerste, z.b Küche vom Tischler um 40.000 € oder mehr. 

Wie groß muss es tatsächlich sein? Vielleicht reichen auch 100m2? 

Müssen es die teuersten Holzfenster sein ( wildeiche usw) oder gingen auch weiße Kunststofffenster? 
 
Man kann da schon ordentlich Geld sparen wenn man möchte
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Hallo,

vielen Dank für die Denkanstöße, sind alles berechtigte Fragen mit denen man sich auseinander setzten muss.
Wir sind 29 und 31 Jahre alt und,  mein Mann hat studiert und verdient erst seit relativ kurzer Zeit gut. Zusätzlich war ich zwei Jahre in Karenz, wodurch wir ebenfalls weniger Eigenkapital aufbauen konnten. Ein weiterer größerer Teil unseres Ersparten ist in unsere Hochzeit geflossen.

Derzeit wohnen wir in einer 100 m² großen 4-Zimmer-Mietwohnung im 22. Bezirk in Wien. Die Mietkosten sind hier ebenfalls sehr hoch.

Auf eine Garage und ein Smarthome könnten wir problemlos verzichten,  ein Carport wäre für uns völlig ausreichend. Ein Pool wäre natürlich schön.

Das Haus muss nicht besonders groß sein, allerdings wären etwa 130 m² Wohnfläche für unsere Familie wünschenswert.
───────────────

Das klingt jetzt mal als gute Voraussetzung 😉. Gibt ja auch Leute die jedes Jahr 10000de euro in Urlaub verbraten und dann mit keinem EK bauen wollen. Pool gibt's von 500€ bis 100.000 €  und auch den muss man nicht gleich machen. 😉.

Wie hoch ist die Miete? 

Kilngt für mich realistisch und machbar. Zeit lassen, nix überstürzen. 

Alles Gute

Ganz genau das. Unser Pool ist ein 600 € Intex Ding, Garten machen wir erst jetzt 10 Jahre später so wirklich, Auto haben wir keins (brauchen wir in Wien auch nicht). Urlaub hats die ersten 5 Jahre nicht gegeben. Aber dafür haben wir ein schönes Haus, es ist schon ein Luxus so wohnen zu können. Für uns passt es so, und der Unterschied zur Miete die wir ohne Hausbau gezahlt hätten ist jetzt nach paar Jahren nicht mehr existent. Bedenke, daß eure Miete mit der Inflation steigt, aber eine fix verzinste Kreditrate nicht. Wenn es sich so ausgeht, daß ihr jetzt den Kredit von der Bank bekommt und ihr bereit seid euch ggf in den ersten paar Jahren finanziell einzuschränken, würde ich es an eurer Stelle machen. 




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  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
8.7.2026 16:43  (#16)
Ich denke, das ist viel zu individuell um pauschal etwas zu sagen. 

Die erste Frage wäre wie sicher ihr seid, dass ihr genau an diesem Ort beim Neusiedlersee wohnen wollt. Und dann evtl täglich von dort nach Wien pendeln. Um das rauszufinden würde ich mir mal Zeit nehmen, va wenn ihr nicht dort schon Familie oÄ habt.

Generell würde ich die Option "jetzt Grundstück kaufen und später bauen" sehr kritisch sehen, auch weil die Baupreise sehr steigen und bei Grundstückspreisen das weniger klar ist. Da würde ich eher anlegen.  

Ich persönlich finde es mit dem dzt Einkommen und EK schon ziemlich knapp, ehrlich gesagt. Bei mir hat alleine der Hausbau (allerdings deutlich grösser und mit Garage und Aussen aber mit Eigenvergabe und, abgesehen von hochwertiger Ausführung und Technik, kein Schnickschnack) 900k gekostet vor 2-3 Jahren (bzw hab ich da aufgehört zu zählen...). Ich weiss auch, dass die Preise seither nochmal gestiegen sind (kenne aktuelle Angebote der selben Firmen). Und die Zinsen auch. Mir wäre da mit eurem Einkommen und EK nicht wohl, uA auch weil man ja auch Geld auf der Seite haben will und nicht das letzte Hemd fürs Haus ausgeben. Aber wer weiss, das könnt ihr nur wissen indem ihr Angebote einholt und das ist auch alles sehr individuell wie sehr man sich einschränken bzw aus dem Fenster lehnen will.  

Wie man finanziell am Ende aussteigt kann man auch nicht sagen. Klar steigen die Mieten. Aber beim Kredit zahlt man auch Zinsen. usw. 

Ich würde einfach mal oft dorthinfahren als Familie, wichtige Wege (zB nach Wien pendeln) zu verschiedenen Zeiten probieren, evtl mit Anrainern reden...Baurechtlich, Schulen, Kindergärten, usw informieren...und dann versuchen Angebote einholen und ehrlich alles mit Puffer durchrechnen. Und Zeit nehmen.

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  •  MalcolmX
  •   Gold-Award
8.7.2026 16:46  (#17)
Das ist ein wichtiger Hinweis.
Ins Burgenland zu ziehen lohnt sich nur wenn man dort auch leben und arbeiten will.

Für uns passt das sehr gut, aber da sollte man ehrlich zu sich sein.

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  •  PhilippG
  •   Bronze-Award
8.7.2026 17:13  (#18)
auf der positiven seite: ihr seid ja noch ziemlich jung, d.h. einkommen wird sich wohl noch deutlich erhöhen in den nächsten jahren...das spricht dann wieder eher dafür evtl jetzt etwas mehr finanzielle "belastung" einzugehen.

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