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Grundriss Feedback - EFH Hanglage teilen

16.8. -18.8.2026    11 Antworten    5 Autoren 11 2026-08-18T12:58:30+02:00
  •  sacx
16.08.2026
11
Hi zusammen,

Da es hier immer sehr viele tolle Tipps und Anregungen gibt, wollte ich euch mal unseren geplanten Grundriss vorstellen.

Unser Grundstück hat eine gut bebaubare Hanglage und unverbauen Blick nach Süden, da nach dem Grundstück ein Steilhang kommt. 

Keller wird teils aktiv genutzt (Bibliothek/Tatami/Werkstatt). Nebenkeller für Gartenzeugs, Reifen,...). Technikraum können wir ggf. noch größer machen zu kosten der Werkstatt. Das Kellerbad war als Gästebad gedacht, da wir die Bibliothek/Tatamizimmer auch als Gästezimmer nutzen werden. 

Vom EG kommen wir über die Außentreppe über die Küche in den Garten. EG sollte ein großer Wohn-/Ess-/Kochbereich mit SPK werden. Der Couchbereich ist mit 2 Stufen herabgesetzt. Unverhandelbarer Wunsch meiner Frau. Im Flur gibt's eine große Garderobe für uns (2 Erw + Kind + Hund). Im "Treppenauge" hätte ich eine kleine Gästegarderobe für ein paar Jacken und Schuhe geplant.

Im OG gibt einen großen Ankleideraum mit Elternschlafzimmer plus Elternbad. Zwischen Schlafzimmer und Ankleide kommt wahrscheinlich eine schöne japanische Wand rein, da wir das Haus gerne in Richtung Japandi einrichten möchten. Das Kind bekommt ein Schlafzimmer mit Schreibtisch fürs spätere Lernen und ein separates Spielezimmer. Die Räumlichkeiten wollten wir trennen. Außerdem ein kleines Kinderbad identisch zum Kellerbad.

Fassadengestaltung fehlt noch. Flachdach ist laut BPlan gefordert. Haus hält aktuell alle Forderungen des BPlan ein, sodass wir später über das Kenntnisgabeverfahren den Bauantrag stellen möchten. 

Haus ist als KfW40 Haus geplant mit WP WP [Wärmepumpe], Zentraler Lüftungsanlage, FBH im Keller und EG und DH im OG. 

Würde mich über Feedback und Anregungen sehr freuen. Danke ☺️

Kellergeschoss:

2026/20260816746390_th.jpg

Erdgeschoss:

2026/20260816476039_th.jpg

Obergeschoss:


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Ansichten:


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  •  GKap
  •   Silber-Award
17.8.2026  (#1)
Was ich anders machen würde:
- Im Keller gibt es zwischen Lager und Werkstatt keine Tür, das ist unpraktisch.
- Die Treppe hat keinen Absatz. Es ergibt meiner Meinung nach ein deutlich besseres Gehgefühl, wenn es im unteren Eck einen Absatz gibt. Ist halt oft eine Frage, wieviel Platz man der Treppe spendieren will!
- Die Terrasse ist viel zu klein, die würde ich über die gesamte Hausfront machen.
- Je einen Carport an einer Hausseite halte ich für unpraktisch. Ich würd das Haus nach Osten verschieben und im Westen einen Doppelcarport machen. Dann hättest du von der Terrasse aus auch mehr sichtbaren Garten!
- Und wenn es schon 2 Carports sein müssen, dann sollte der Raum unter dem östlichen Carport auch als Abstellfläche nutzbar sein!
- Der schräge Zugang zum Wohnbereich würde mir nicht gefallen.
- Was sollen die Stufen zum Couchbereich bringen? Das ist keine bauliche Notwendigkeit und nur unpraktisch!
- Die Tür zum Kinderspielzimmer ist ganz an der Wand. Das ist unpraktisch, weil man an der Nordwand in der Nähe der Tür keine Möbel hinstellen kann. Ich würde die Tür um ca. 70 cm von der Wand abrücken.
- Auf den Renderings wirkt das Haus für mich zu schachtelförmig. Man könnte z.B. ein schräges Dach machen mit etwas Dachüberstand, oder einen Balkon im EG über die ganze Front, das würde auch gleich etwas Schatten auf der Terrasse bringen.
- Vor der Terrasse bietet sich ein Pool an, den würde ich gleich mitmachen (habe ich erst nachträglich gemacht, war ein deutlicher Mehraufwand!).

Gruß
GKap

1
  •  nestbau
17.8.2026  (#2)
Meiner Meinung nach gehört das OG neu geplant:
-das Elternbad funktioniert so nicht: die badewanne ist derzeit zu klein, das geht sich so nicht aus. die außenansicht ist durch dieses Badewannenfenster ganz schlimm. und diese extra tür, durch die man zur dusche u zur badewanne gelangt, das wirkt doch irgendwie verzwickt. 
-mir wären schlafzimmer, bad u ankleide zu verwinkelt 
-das kinderzimmer u das spielezimmer finde ich so auch nicht gut: die bedürfnisse eines kindes ändern sich ständig, wie lange braucht es denn ein 15m2 spielezimmer? dafür ist das eigentliche kinderzimmer ziemlich klein. ich würde es nicht abtrennen. mit einem 25m2 zimmer (euer schlafzimmer verträgt noch ein bisschen was von dem spielezimmer) hat ein kind bis ins erwachsenenalter freude. dann stellt halt einen raumteiler auf, wenn ihr es etwas abtrennen möchtet. 
-ja, terrasse ist zu klein
-ich würde mir eine doppelpodesttreppe gut überlegen, erstens hättet ihr den platz u es ist ein großer komfortgewinn, gerade, wenn ihr auch den keller regelmäßig nutzt. 


1
  •  GKap
  •   Silber-Award
17.8.2026  (#3)

zitat..
nestbau schrieb: und diese extra tür, durch die man zur dusche u zur badewanne gelangt, das wirkt doch irgendwie verzwickt.

Stimmt, das habe ich übersehen, die Tür ist unpraktisch und macht das Bad kleiner und ungemütlicher!

Gruß
GKap


1


  •  sacx
17.8.2026  (#4)
Danke schon einmal für den Input.

Zu deinen Punkten @GKap:
Leider dürfen wir das Haus nicht weiter rechts oder links verschieben, wegen jeweils 3m Abstandsflächen. 
Die Terrasse werden wir später sicherlich noch etwas größer machen, laut BPlan sind aber nur 15m² außerhalb des Baufensters erlaubt und mit dem Haus sind wir schon am Rand des Baufensters. Deshalb geht auch ein Balkon nicht. Den hatten wir anfangs geplant, würde aber nicht durchgehen, da Neubaugebiet und das Bauamt bei uns seeeehr genau ist, was die Einhaltung des BPlan anbelangt.
Den schrägen Eingang hatten wir bewusst gewählt, da es damit in dem Bereich offener wirkt und keine harte Kante im Raum steht. Das ist aber was, was wir sicher nochmal durchgehen werden.
Der Punkt mit der Kinderzimmertür ist gut. Ist mir tatsächlich auch schon aufgefallen. 
Schräges Dach geht leider nicht, da Flachdach gefordert. 
Pool haben wir schon im Auge. Am Ende kommts denke ich auf Preis und Finanzierbarkeit an. 
Den anderen Carport zu unterkellern wäre sicherlich eine Option. Da werde ich den Kellerbauer mal fragen, was das kosten würde. Einen Zugang von Werkstatt zum Nebenkeller wäre toll, der Keller wird allerdings nicht in der KfW40 Gebäudehülle eingepackt.

@nestbau:

Die Badewanne müsste laut Plan ca. 190cm x 130cm sein. Das sollte doch eigentlich passen oder? Ich fand die Idee, den Nassbereich wie in Japan abzutrennen eigentlich sehr schön. Dusche und Tür hat jeweils ca. 1m Breite.
Hättest du eine andere Idee bzgl Badezimner, Ankleide, Schlafzimmer? 
Tatsächlich soll die Wand zwischen Kinderzimmer und Spielezimmer eine temporäre Wand sein, die man jederzeit wieder gut rückbauen kann, weil wir das, wie du auch schreibst, später als kleines 25m² Reich geplant haben. Aber zumindest die nächsten 6-8 Jahre (Kind gerade 4 geworden), wird das Spielezimmer sicherlich noch genutzt. Vllt seh ich das aber auch falsch 😅
Passt eine Doppelpodesttreppe wirklich rein? Ich hatte das mal ausgerechnet und die bräuchte nochmal deutlich mehr Platz laut Rechner. Oder meinst du mit Raumverlust in Wohnzimmer, Ankleide, Bibliothek?

1
  •  nestbau
17.8.2026  (#5)
mein problem ist, ich seh schwachpunkte von einem plan, aber ich weiß keine lösungen 😅 weil ich kein architekt oder ähnliches bin. aber im probleme-suchen hab ich mittlerweile übung

ich denke, dass das OG einfach nochmal neu gedacht werden muss ohne dass man sich an dem bestehenden plan klammert. die fläche ist da, die anforderungen sind nicht allzu komplex. 
so ein verwinkeltes bad kann man in einer mietwohnung od in einem umbau vielleicht irgendwie hübsch machen, aber nicht in so einem großzügigen neubau planen. 

zum thema spielezimmer: du hast jetzt gerade ein kind im rollenspiel, da braucht es viel platz, aber wenn das haus fertig ist, kommt es bald in die schule, dann ist die lernumgebung schon wichtiger. nochmal ein paar jahre später, ist das spielezimmer eine rumpelkammer. 
sowieso frag ich mich, wann ein kind gerne isoliert in einem spielezimmer spielt. das möchte doch bei euch sein u ein 60m2 wohnraum darf doch auch spielumgebung sein. 
ich will dir mitgeben, dass alle räume für ein kind max flexibel sein müssen. auch eine wand nimmst du nicht einfach am wochenende raus. ich würde ein großes kinderzimmer machen u dein kind zeigt dir jedes jahr aufs neue, was gerade wichtig ist u mehr platz benötigt. 
ich hatte mal eine kleine wohnung, mit einem großzügigen wohnraum, da war sehr viel untergebracht, aber es fühlte sich geräumig an. jetzt hab ich eine größere wohnung mit kleinen zimmern u es fühlt sich beengt an. 

bzgl treppe: ja, mit raumverlust, wenn du so möchtest, aber du gewinnst den raum dort, wo du täglich so oft auf u ab gehst. du musst halt selbst beantworten, ob dir dieser raum in der bibliothek u im wohnzimmer tatsächlich fehlen würde. 
mir kommt es so vor, als wäre dort jeweils eh keine besonders wichtige fläche. bibliothek ist wahrscheinlich groß genug, im wohnzimmer ist dort leere fläche und das OG würde ich nochmal neu planen. 

1
  •  sacx
17.8.2026  (#6)
Haha :) aber bin trotzdem dankbar für.

Im OG wollten wir die gute Aussicht für Bad und Schlafzimmer nutzen. Das war uns wichtig. Dem Spielzimmer ein wenig Fläche zu klauen und dafür die Ankleide im Bereich der Treppe etwas zu klauen, macht vllt tatsächlich Sinn. Das muss ich nochmal durchplanen.

Das Kinderzimmer als einen großen Raum zu gestalten, finde ich an sich gut... finde aber auch die Abtrennung zwischen Schlaf- und Spielraum verlockend. Mit den Raumgrößen könnte man natürlich noch spielen. Aktuell beschäftigt sie sich auch gut selber und sie hat halt viele Freunde die oft zum Spielen da sind und da spielen sie tatsächlich sehr viel im Kinderzimmer. Weshalb ich glaub, dass so ein dedizierter Spielraum schon seine Daseinberechtigung hätte. Der Punkt mit der gefühlten Raumgröße ist gut. Das stimmt natürlich, dass so ein 25m² großer Raum deutlich offener wirkt als zwei kleine Räume. Diskutier ich wohl nochmal mit meiner Frau. Die wollte diese Abtrennung haben.

Bzgl. Treppe habe ich mal einen Treppenrechner bedient:
Wenn ich die aktuelle Treppe auf ein Doppelpodest hieve und nochmal 40cm mehr Raum schenke, habe ich zwar ein Doppelpodest, aber keine guten Treppenwerte (siehe Bild).

2026/20260817949295_th.png
Was vllt noch als Kompromiss gehen würde, wäre eine einfache Podesttreppe mit Viertelwendelung. Da sieht die Treppe von den Werten her deutlich begehbarer aus. Die Frage ist auch, sollte ich auf eine 1m Breite Treppe gehen, wie auch im ursprünglichen Grundriss, oder sind 90cm auch voll okay?


2026/20260817726628_th.png

Hier mal mit 90cm an den kurzen Enden und 100cm beim langen Teil - alles auf 90cm Breite wirds noch bissl besser von der Auftrittsbreite: Man könnte natürlich auch den Einstieg auf 100cm oder vllt 110cm machen und den Rest dafür auf 90cm.

2026/20260817289625_th.png

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  •  nestbau
17.8.2026  (#7)
Treppenlauf 2 müsste schon 4m haben, keine 3,5

bevor ihr so eine unregelmäßige treppe macht, würde ich eine gewendelte, breite treppe machen. wendeln, aber 110cm breit, das funktioniert auch super. definitiv nicht reduzieren auf 90cm. ihr baut ja kein kleines haus, das wird ein recht großzügiges bauwerk, dann passt keine so schmale treppe rein. und so eine unregelmäßige wirkt immer wie: ,ich wollte, aber es ging sich nicht aus' 

1
  •  Thuata
  •   Bronze-Award
17.8.2026  (#8)
ich seh schon vorteile zwischen der trennung schlafzimmer/spielzimmer. wir als erwachsene gnönen uns ja auch ein büro und ein schlafzimmer.

Ich frag mich allerdings, wie ihr das Fenster neben der Badewanne reinigen wollt? Das Bad ist verwinkelt und ungemütlich meiner Ansicht nach. Und was soll/bringt die Tür? Wo sind die Vorteile?

Wie oft nützt ihr übrigens die Aussicht aus eurem Schlafzimmer oder eurem Bad? Oder wird das nicht evtl. vom Kind das ja im Spielzimmer ist bzw. am Schreibtisch sitzt besser genutzt? 

Die versenkte Couch wäre für mich ein  NoGo. Heutzutage plant man "möglichst" barrierefrei (unterschiedlichste definitionen) und ihr baut euch absichtlich eine stolperfalle ein? Gibts dann rundrum ein Geländer für die Leute die nicht damit rechnen plötzlich mitten im Raum in ein Loch zu fallen (jo eh, ich übertreib jetzt...) Dafür habt ihr dann diesen für gar nix nutzbaren Raum zwischen wohnbereich und treppe. 

Zum schrägen Eingangsbereich im WZ: Ist mal was anderes. Die Tür würde ich nach spätestens 5 Minuten aushängen weil die mir sowohl in offen als auch in geschlossen permanent auf die Nerven gehen würde. Und damit wärst du dann ohne Option, da zu schließen. Überleg einfach mal deine Wege (Trag mal in gedanken die Einkäufe von der Haustür bis in die Vorratskammer ohne gegen die Tür zu laufen.

Und dann mal eine Frage für ganz blöde: Was ist ein Tatamiraum? Und warum wollt ihre eure Bibliothek/gemütliche Ecke nicht im Wohnbereich haben (wos hoffentlich eine gemütliche Couch gibt).

1
  •  STUDIOnavie
18.8.2026  (#9)
Mein erster Gedanke: Für euer gewünschtes Raumprogramm und eure Familiensituation empfinde ich das Haus als sehr großzügig dimensioniert. Die entscheidende Frage wäre für mich deshalb auch: Wie sieht euer Budget aus?

Ein paar Punkte, die mir beim Grundriss direkt auffallen:


EG:
– Zwischen Wohnzimmer und Treppe entsteht viel Fläche ohne wirkliche Nutzung
– Den schrägen Zugang zum Wohnraum finde ich gestalterisch etwas unruhig und er beengt zusätzlich den Bereich vor der Treppe
– In der Küche ist deutlich zu wenig Arbeitsfläche vorhanden
– Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von Treppen ohne Podest, weil ich bei meinen Grundrissoptimierungen immer auch Flächen- und damit Budgeteinsparungen im Blick habe. Die Stufen wirken hier allerdings sehr schmal – interessant wäre das tatsächliche Steigungsverhältnis.


OG:
Hier wird der große Flächenverbrauch für mich am deutlichsten. Die Ankleide nimmt sehr viel Raum ein, bietet im Verhältnis dazu aber relativ wenig Stauraum. Zusätzlich ist sie direkt in das Schlafzimmer integriert – dadurch entstehen Licht und Geräusche genau dort, wo eventuell noch jemand schläft.
Auch das Elternbad verliert durch die vielen Abmauerungen trotz seiner Größe einiges an Großzügigkeit.


UG:
Hier habe ich am stärksten das Gefühl, dass versucht wurde, die durch die Gebäudeform vorhandene Fläche irgendwie mit Nutzungen zu füllen.
Wenn das Budget eine untergeordnete Rolle spielt und ihr diese Flächen ganz bewusst möchtet, ist das natürlich etwas anderes. Wenn ihr allerdings wirtschaftlich bauen möchtet, würde ich grundsätzlich noch einmal über einen kompakteren, zweigeschossigen Entwurf nachdenken. Aktuell baut ihr sehr viel Gebäudehülle und Fläche für vergleichsweise wenig zusätzlich nutzbaren Raum.

Liebe Grüße
Natalie | STUDIO navie


1
  •  sacx
18.8.2026  (#10)
Hi, danke wieder für eure Ideen:

@nestbau:
Die Treppe in unserem aktuellen Entwurf (ohne Podest und 1m breite) hat folgende Treppenwerte. Wirken an sich jetzt erst einmal alle okay. Wenn die Treppe noch ein wenig breiter wird, hat das natürlich nur Vorteile, das stimmt. Tatsächlich fand ich die Treppe mit einem Podest gar nicht so verkehrt. Die würde meiner Frau glaub gut gefallen, da man dort noch ein schönes Fenster integrieren könnte, welches auch wieder für Licht sorgen würde.

2026/20260818832565_th.png

@Thuata:
Was meinst du mit Fenster neben der Badewanne reinigen? Ganz normal halt ^^ oder wo siehst du Probleme? Weil man dafür in die Badewanne steigen müsste?

Das Bad bzw. die Bäder sind tatsächlich die Räume, die noch nicht wirklich geplant wurden. Ich denke Kinderbad und Gästebad sowie Gäste-WC gehen von meiner groben Planung in Ordnung. Beim Masterbad hatte ich die Idee einer räumlichen Trennung zwischen Nass- und Trockenraum, was oft in Japan so gemacht wird. Außerdem duscht meine Frau gerne bei gefühlt 60°C und mit der "Verkleinerung" des Dusch-/Badraums erhoffe ich mir zum einen weniger Wasserdampf im Bereich Toilette/Waschbecken und mehr "Wärme" im Duschbereich, da nicht alles nach draußen zieht. 

Ja, das Thema Aussicht ist so eine Sache... wobei man auch aus dem Spielezimmerfenster eine schöne Aussicht hat. Einzig das Kinderschlafzimmer zeigt zur Straße hin. Aber ehrlich gesagt, aber vllt war das nur bei mir so, hat mich damals die Aussicht aus meinem Kinderzimmer sehr wenig interessiert :D

Die versenkte Couch wäre für mich ein  NoGo - Ja, den Punkt sehe ich. Aber ist tatsächlich ein Herzenswunsch meiner Frau. Bin gespannt, ob wir iwann ein Geländer da hinzubauen müssen :D  Der Bereich zwischen Wohnbereich und Treppe ist noch so ein Punkt, ja. Meine Frau ist ein RIESIGER Weihnachtsfan und sie wollte einen schönen Platz für den Weihnachtsbaum und hat diesen auserkoren. Aber vllt bekommen wir das auch noch anders planerisch gelöst, damit wir mehr von der Fläche haben. Das stimmt! 

Eine Tür zum Wohnzimmer wollen wir auf jeden Fall, aber vllt macht es Sinn, diesen schrägen Bereich rauszunehmen und dafür lieber eine großzügige Tür die Richtung Couchbereich (oder Richtung Küche) aufschwingt. Wobei man, wenn sie Richtung Couchbereich aufschwingt, eine schöne Glastür nehmen könnte. Das wirkt vllt auch schön einladend. Und die Richtung, in die die Tür aufgeht, können wir noch anpassen.

Tatamiraum ist ein "aufgebockter" Raum, auf dem Tatamimatten ausgelegt werden und der meist eine Vertiefung mit kleinem Tisch erhält, wo man sich dann "quasi" auf den Boden setzt. Und zur Bibliothek/Tatami an sich... meine Frau ist riesen Japanfan und Bücherwurm. Wir haben aktuell - aus Platzmangel - sicherlich 12+ Umzugskartons mit Büchern und in der Wohnung selber auch noch zwei Bücherregale voll. Außerdem sicherlich mehrere Hundert Mangas, Anime Figuren, etc.. Das wird im Wohnzimmer nichts. Außerdem dient das ein bisschen als Rückzugsort.

@STUDIOnavie:
EG: Ein paar Punkte stehen schon oben. Zum Thema Küche... die Kücheninsel wird etwas breiter sein und die Arbeitsplatte geht quasi bis in die Speisekammer (Back-Kitchen) und wird von einer in der Wand liegenden Schiebetür "zerschnitten". Wir werden deswegen viele Gerätschaften in der Back-Kitchen habe und die große Arbeitsplatte im Wohnraum freihalten. Wobei sich auch die Küchenplanung noch etwas ändert. Der Entwurf ist schon recht alt. Zu der Treppe - Steigungsverhältnis und Auftritt sind oben im Bild. Fand ich an sich jetzt ganz okay.

2026/20260818457287_th.png

OG: Der Einbauschrank wird 4,5m breit, dann haben wir noch eine größere Kommode (ggf. Schrank) an der Wand vom Bad und eine Kommode im Schlafzimmer. Unterm Bett werden wir auch noch eine schöne Verstaulösung für zB Bettwäsche etc. schaffen. Eigentlich ist eine Wand zwischen Ankleide und Schlafzimmer, wird aber wahrscheinlich wie folgt ausgeführt... ggf. kommt aber auch eine andere Lösung zum Schluss.

2026/20260818524731_th.png

UG: Ist tatsächlich bewusst so geplant, da viele handwerkliche Hobbies vorhanden sind und Platz benötigen. Außerdem bauen wir am Hang, weshalb ein Keller sowieso gesetzt war.

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  •  nestbau
18.8.2026  (#11)
Gerade wenn die Einrichtung auch noch so ästhetisch anspruchsvoll sein soll, würde ich mir das Budget sehr gut durchrechnen. ein Hanghaus verschlingt viel Geld. und es ist alles recht großzügig. 

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