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Fußbodenaufbau für maximalen Raumhöhengewinn  teilen

16.8.2026 1 2026-08-16T08:25:48+02:00
  •  sacx
16.08.2026
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Hallo zusammen, 

bin mir nicht sicher, ob das das passende Unterforum ist. Falls es hierfür ein besseres gibt, gerne verschieben. 

Zu unserer Situation. Wir haben ein Hanggrundstück in das wir den Keller (Glatthaar) so versenken, dass er südseitig komplett frei liegt. Im Wohnzimmer haben wir einen abgesenkten Couchbereich (2 Stufen / 36cm Absenkung) - der ist gesetzt. Aufgrund dessen haben wir eine Kellererhöhung. Da die max. Gebäudehöhe von der Straße aus nur 6,5m sein darf (inkl. Attika - Flachdach gefordert laut BPlan), sind die Raumhöhen recht knapp bemessen - nur 2,43m. Allerdings sind hier schon die Fußbodenaufbauten pauschal von der Architektin eingeplant.

Zum Beispiel:
Kellerdecke (18cm) plus Fußbodenaufbau = 44cm
EG-Decke plus Fußbodenaufbau = 51 cm

Meine Überlegung war, die Fußbodenaufbauten maximal zu reduzieren. Für auf die Kellerdecke hätte ich eine dünne Schicht Nivellierung (falls nötig) darauf direkt das System von zB Joco und je nach Eignung des Bodenbelags diesen direkt drauf oder noch eine Trockenestrichschicht. Damit wäre ich bei max. 6cm Aufbauhöhe im Vergleich zu den Pauschalen 20cm+ der Architektin. Keller ist KfW 40 gedämmt. EG OG Holzständer. Elektro würde ich über Wände und Decke ziehen. Abwasser für Bad und Küche kann direkt in den darunterliegenden Technikraum. Frischwasser für Küche würde ich Aufputz hinter den Küchenschränken verstecken.

Im OG mit entweder Balkendecke oder BSH (EG-Decke) würde ich zB eine 3cm (ggf. 6cm) Wabenschüttung darauf den Trockenestrich. Im OG wird eine Deckenheizung installiert wg. besserer Kühlung im Sommer. 

Klingt das für euch nach logischen und sinnvollen Ansätzen? Damit würde ich im OG ebenfalls über 10cm Raumhöhengewinn haben - wovon natürlich wieder etwas für die Deckenheizung draufgehen wird.

Danke euch im Voraus. 

  •  christoph1703
16.8.2026 8:25  (#1)
Bei der Kellerdecke bietet sich eine BKA BKA [Betonkernaktivierung] an und Belag direkt drauf (evtl mit einer dünnen Schicht Ausgleich). Da würde ich dann mit 22cm gesamt rechnen.

Im OG würde ich wegen Schallschutz schon halbwegs massiv aufbauen. Wir haben auf unserer Holzbalkendecke 160mm Aufbau, davon 45mm Splittschüttung, 30mm Trittschalldämmung und 65mm Estrich. Mit einer massiven Holzdecke spart ihr bei der Konstruktion schon Höhe (zb 160 statt 240mm Deckenstärke) und könnt (nach meiner bescheidenen Erfahrung) vielleicht die Splittschüttung einsparen. Leitungen in die Decke einfräsen (Statik abklären). Dann habt ihr hier vielleicht eine Gesamtstärke von 28cm. Sehr viel mehr kann man glaub ich nicht einsparen.

Nachteil an der Massivholzdecke: Lüftungsleitungen passen nicht rein. Die kann man in einer Balkendecke wunderbar zwischen den Balken verlegen und verliert dadurch nichts von der Raumhöhe. Je nach Grundriss lässt sich aber vielleicht auch da eine schöne Lösung finden.

Deckenheizung ist generell eine gute Idee.

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