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FBH auf Balkendecke mit Dielenboden teilen

5.9. -13.9.2026    10 Antworten    2 Autoren 10 2026-09-13T16:48:44+02:00
     
Zusammenfassung
  •  JanRi
  •   Gold-Award
05.09.2026
10
Hallo in die Runde,

da inzwischen aus "kleinen" Überlegungen (https://www.energiesparhaus.at/forum-heizungsueberlegungen-fuer-altbau-wp-mit-hk/85886) etwas deutlich größeres geworden ist, will ich eine der Fragen, die uns im Moment bewegen, ins Forum werfen:

Ich habe für den fraglichen Altbau inzwischen die raumweise Heizlast "berechnet" (da nicht alle Wand- und Bodenaufbauten exakt bekannt sind, sind da gewisse Unsicherheiten drin) und das dann gegen Heizkörper und FBH FBH [Fußbodenheizung] weitergerechnet. Im Ergebnis könnte man ohne weitere Dämmmaßnahmen (was nicht heißt, dass es gar keine Dämmung gibt - dann wäre die Heizlast wesentlich höher) die insgesamt knapp 10 kW Heizlast bei NAT (für 129 qm Wohnfläche) sowohl mit neuen großen Heizkörpern (Typ 33 reicht in fast allen Räumen aus, braucht keine speziellen WP WP [Wärmepumpe]-HK mit Lüftern) als auch mit einer Trockenbau-FBH mit maximal 40 C VL VL [Vorlauf] decken, was folglich problemlos mit einer WP WP [Wärmepumpe] realisierbar ist.

Für die FBH FBH [Fußbodenheizung] wären 38/33 machbar, wenn das System auf Fliesen H_K-Werte von 5 und auf Laminat von 4 erreichen würde. Mit den vermutlich realistischeren Werten für das Fermacell Therm 25 System (exemplarisch ausgewählt, weil brauchbare Daten im Datenblatt) wären 40/35 für alle Räume mit Ausnahme des Bades und einer großen Eingangsveranda machbar. Diese beiden Räume wären so massiv unterdeckt, dass das mit der vorhandenen Fläche auch mit einer Wandheizung nicht zu retten wäre. Es wäre aber kein Problem, in den beiden Räumen den Ausgleich mit einem Typ 33 HK akzeptabler Größe, der bei den gleichen Temperaturen läuft, zu erreichen.

Damit ist meine eigentliche Frage: Welches FBH FBH [Fußbodenheizung]-System würdet ihr anhand von praktischen Erfahrungen für diesen Fall empfehlen?

Die relevanten Details dazu: Es handelt sich um Holzbalkendecken auf Balken der Dimension 13/24, die aus dem Jahr 1927 stammen. Zwischen den Balken gibt es Fehlböden mit einer Schlackeschüttung. Unten gibt es eine Bretterverschaltung, die dann entweder den Putz der Decke darunter trägt oder im Fall des EG-Bodens GK-Platten an der Kellerdecke. Direkt auf den Balken liegen Dielen, die in den 80ern im Rahmen der Entfernung der raumweisen Kachelöfen sowohl begradigt als auch von fast allen Knarrgeräuschen befreit wurden. Das sind keine Sichtdielen und sollen es auch nicht werden. Das Netz sagt für so eine Decke einen U-Wert von ca. 0,5 - ob das stimmt, ist vor allem wegen fehlender Details (Dicke der Luftschichten und der Schüttung) schwer abzuschätzen (würden wir vor konkreten Maßnahmen aber herausfinden). Aktuell liegt direkt auf den Dielen entweder Linoleumm Teppichboden oder Laminat.

Ziel ist, da eine FBH FBH [Fußbodenheizung] einzubauen. Die Räume sind mit 2,6 bzw. 2,7 m sehr hoch, so dass ein höherer Aufbau von der Raumhöhe her kein Thema wäre. Die Innentüren sind auch kein Thema, weil sie ohnehin neu müssen, aber Probleme mit höheren Aufbauten stellen vor allem die Treppe zum OG, zwei Terrassentüren und die Eingangstür dar. Zudem ist die Fensterbrüstung nicht extrem hoch, so dass ein zu hoher Fußboden hier nachteilig wäre. Konkret sind die Terrassentüren aktuell 2,18m hoch und die Fensterbänke 78 cm. Von daher sollte der neue Aufbau zum einen mit diesem Untergrund klar kommen und zum anderen möglichst wenig zusätzliche Höhe einbringen. Neuer Bodenbelag soll je nach Raum entweder Fliesen oder Laminat sein.

Zu beachten ist zudem, dass das Bauwerk sowohl von meinem Wohnort als auch dem meiner Schwester weit entfernt ist, so dass Eigenleistungen quasi nicht möglich sind. Es müssen also Systeme sein, die ein üblicher Handwerksbetrieb auch zu vertretbaren Kosten verbaut. Wenn ich vor Ort wohnen würde, würde ich vermutlich die Dielen entfernen, zwischen den Balken eine stabile Auflage schaffen und darauf dann alles aufbauen. Ich habe aber meine Zweifel, dass das eine Handwerksfirma in einem Altbau, in dem es immer wieder Besonderheiten gibt (entfernte Öfen in dem Fall), wirklich angemessen so akribisch macht, wie man es selbst tun würde.

Welches System würdet ihr hier empfehlen? Die oben berechnete Variante Fermacell Therm 25 sieht erstmal nicht schlecht aus, allerdings bezweifele ich, dass sie in ihrer dünnsten Version auf diesem Boden wirklich stabil wäre.

Viele Grüße und vielen Dank,

Jan

P.S.: Verbesserungen der Dämmung insgesamt sollen hier kein Thema sein. Ich habe das durchgerechnet, wobei die größte Einzelwirkung der Austausch der 1994er Isolierfenster (nur des Glases, nicht der Rahmen) gegen moderne Zweischeibengläser wäre. Das würde die Heizlast um 1550 W senken, sich aber von den Heizkosten her erst nach 30 Jahren rentieren (in der Vermietung also vermutlich nie). Einblasdämmung würde 630 W einsparen und pro Jahr ca. 100 Euro sparen, sich also nach vielleicht 40 Jahren rentieren, wenn man einen günstigen Anbieter findet. Das einzige, was hier sinnvoll ist (und was wir in jedem Fall machen werden), ist die Verbesserung der bereits gedämmten oberen Geschossdecke. Das würde 360 W einsparen, was dann ca. 60 Euro Heizkosten pro Jahr wären. Der Aufwand wäre nahe Null, weil der Dachboden nicht begehbar sein soll und man die Glasfasermatten nur ausrollen muss.

  •  Akani
  •   Gold-Award
6.9.2026  (#1)
Also dazu muss ich sagen hab das schon paar mal gebaut, auch mit eigener Nutzung.  Sehr stabil und nimmt auch stark Schall weg. Hatte die Fermacell FBH FBH [Fußbodenheizung] direkt auf Bretterboden schwimmend verlegt, drunter nur 5mm Tritschall. Darauf dann 10mm deckschicht verschraubt und Parkett verlegt. Hörte ma darunter in Räumen sehr wenig, bei offener Holzbalkendecke, die auch geschwungen hat.
Blöd is nur der nicht variable verlegeabstand von 16cm.
Möglich wäre auch, 10mm holzfaser als Trittschall, darauf z. B. Uponor Klett, dass dann mit Verguss Ausgleichsmasse 30mm, mach ich grad bei meinem Bekannten so, da wir da auch nur 5,5 cm FB Aufbau haben

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  •  JanRi
  •   Gold-Award
6.9.2026  (#2)
Trittschall ist nicht unbedingt ein Problem in dem Haus, denn das sind keine offenen Holzdecken, sondern haben die originale Schüttung noch drin, die ein ziemliches Gewicht in die Decken bringen. Bis 1980 war die Decke zwischen dem EG und dem OG zudem Trennung zwischen zwei Wohnungen, erst danach ist es ein EFH geworden. Ich habe da selbst lange gewohnt und wir hatten nie Probleme mit Trittschall.

Dein Aufbau ist dann also von oben nach unten:

Parkett
10 mm Deckschicht (Fermacell?)
25 mm Fermacell-Platte mit FBH FBH [Fußbodenheizung]
5 mm Trittschall
originaler Dielenboden

Macht also 40 mm über den Dielen - das dürfte bei uns mit den Außentüren und vor allem der Treppe problematisch werden.

Was den Verlegeabstand angeht: Laut den technischen Daten gibt es das System mit 125 und 167 mm Verlegeabstand. Meine Rechnung legt je nach Raum das eine oder andere nahe emoji

Was mich bei den Fermacell-Platten wundert: Die Fräsungen für die Rohre sehen "eckig" aus und wenn noch eine Abdeckplatte draufkommt, dann werden die Rohre nicht eingespachtelt. Das ist doch alles andere als ein guter Wärmeübergang, weil das Rohr ja nur an vier Stellen anliegt und drum herum Luft ist. Sieht man in den technischen Daten auch daran, dass die Variante ohne Abdeckung (also 25mm Platte mit Rohren und die dann zumindest von oben eingespachtelt) bessere thermische Werte bringt als mit Abdeckung.

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  •  Akani
  •   Gold-Award
7.9.2026  (#3)
Die125rr Verlegeabstände bekommst hier in den DACH Ländern so gut wie nicht. 
Dann würde ich dir empfehlen auf zum Beispiel die FA Empur zu wechseln.
Hier kannst di mit 14mm Rohr arbeiten, Windstärke ist 1mm. Die kannst du mit Vergussmasse Alphadur230 mit 25mm vergießen. Grundlage ist eine Klebematte mit vorgegebenen Noppen, auf den bestehenden Bodenbelag
Aufbauhöhe 25mm ohne Belag.
Dünner geht nur Fräßen

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  •  JanRi
  •   Gold-Award
7.9.2026  (#4)
Danke für den Hinweis auf Empur - auf die bin ich tatsächlich noch nicht gestoßen. Auch das mit der Nichtverfügbarkeit der 125er Fermacell-Teile wusste ich nicht - das Projekt ist ja noch weit von der Teilebeschaffung entfernt.

Welches System von Empur meinst du genau? Die, die passend klingen (14 mm Rohr), haben laut Webseite mehr Aufbauhöhe als 25 mm. Oder meinst du eine Verwendung der Teile von Empur, um daraus selbst was zu bauen mit Hilfe dieser Vergussmasse? Gibt es dazu technische Daten, insbesondere zur möglichen Heizleistung in Abhängigkeit von VL VL [Vorlauf]/RL und Belag?

Fräsen dürfte auf Dielen nicht klappen, zumal die nach fast 100 Jahren sicher alles andere als homogen sind.

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  •  JanRi
  •   Gold-Award
7.9.2026  (#5)
Ich antworte mir mal selber... "Top Nopp mini" scheint geeignet zu sein mit 12er oder 15er Rohren. Da gehen sogar 18mm, wobei ich 12er Rohre zu knapp finde. Mit 15er sind 22 mm machbar, allerdings wird gesagt, dass bei Holzuntergründen aller Art (also unsere Dielen) je nach Vergussmasse eine höhere Überdeckung nötig ist. Alphadur N 430 wird da auch erwähnt - scheint also zu passen.

Oder hattest du eines der anderen Systeme gemeint?

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  •  Akani
  •   Gold-Award
8.9.2026  (#6)
Genau das meinte ich.
Wir haben das System so damals direkt auf den Dielenboden geklebt, FBH verlegt und mit 25 mm vergossen. Keine Netze oder dergleichen dann vor dem Bodenbelag gemacht. Keine Probleme. Diese Vergussmasse Alpadur n430 ist hart wie Stahl, auch brechen su eine Platte ist so gut wie nicht möglich gewesen. 
Auch hatte diese Balkendecke Schwingungen ausgewiesen.
Es war damals von Knauf ein Musterverleger vor Ort.
Weitere Bedingung seitens des Herstellers gab es nicht

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  •  Akani
  •   Gold-Award
8.9.2026  (#7)

zitat..
JanRi schrieb: Auch das mit der Nichtverfügbarkeit der 125er Fermacell-Teile wusste ich nicht - das Projekt ist ja noch weit von der Teilebeschaffung entfernt.

Ist klar, nur bevor du dich festlegst und damit planst und hiffst dass es wer verbaut.
Mittlerweile echt Wahnsinn wie unendliche Möglichkeiten es mittlerweile gibt


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  •  JanRi
  •   Gold-Award
9.9.2026  (#8)

zitat..
Akani schrieb: Diese Vergussmasse Alpadur n430 ist hart wie Stahl, auch brechen su eine Platte ist so gut wie nicht möglich gewesen. 

Danke, genau so etwas wollte ich lesen emoji

Was habt ihr vorher mit dem Dielenboden gemacht? In den Beschreibungen steht, dass man Lacke etc. entfernen soll. In unserem Fall sind die Dielen mit dieser "modischen" rotbraunen Farbe gestrichen, wobei der Anstrich sicher mehrere Schichten hat und vermutlich in den ältesten Schichten so alt ist wie das Haus. Habt ihr das bis aufs nackte Holz runtergeschliffen oder nur lose Farbe entfernt?

Wenn das bei euch sogar mit Schwingungen in der Decke geklappt hat, dann ist das ein gutes Zeichen, denn das machen unsere Decken nicht. Die fühlen sich stabil und solide an.

Einziges Problem könnte sein, dass wir die Decke zum Kaltkeller noch irgendwie nachdämmen müssen, denn der originale U-Wert so einer Decke ist ziemlich mies. Problem dabei ist, dass das "Anfassen" des Deckenaufbaus (in DE) dazu führt, dass man einen recht niedrigen U-Wert erreichen muss, was den Aufwand dann wieder weiter nach oben treibt. Einblasen wäre ein Ausweg, aber da steht natürlich immer die Frage im Hintergrund, wie gut das die Hohlräume erreicht und was für Nebenwirkungen es hinsichtlich Schimmel etc. in einer nicht luftdichten Decke hat, die warm von kalt trennt. Dämmung von unten geht leider nicht, da der Keller nur 1,8 m hoch ist.


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  •  Akani
  •   Gold-Award
12.9.2026  (#9)
Ein hatten die Böden damals nur abgeschliffen und Haftgrund aufgebracht. Dann direkt die Noppenbahn augeklebt und darauf vergossen.
Ist die Decke zwischen KG und EG auch eine Holzbalkendecke?
Ich denke gerade bei  Einblasdämmung ohne Zwischenräume wird es keine Probleme mit Feuchtigkeit und schimmel geben.
Gerade bei der Einblasdämmung hast du den Vorteil dass auch kleine schlechte Stellen ordentlich gedämmt sind. 

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  •  JanRi
  •   Gold-Award
13.9.2026  (#10)
Abschleifen ist bei den alten Dielen vermutlich kein Spass, aber das ganze muss ja schon eine Verbindung eingehen, wenn man mit einem so niedrigen Aufbau auskommen will. Die Systeme mit irgendeiner Trennschicht brauchen nach meiner bisherigen Recherche ein paar cm mehr.

Ja, die Decke zwischen KG und EG ist auch eine Holzbalkendecke und es ist die Decke, um die ich mir mehr Gedanken als um die zwischen EG und OG mache, denn da ist ja auf beiden Seiten beheizter Wohnraum. Der Keller hingegen ist kalt.

Problem ist, dass der genaue Aufbau nicht bekannt ist. Der Nachbar (gelernter Maurer) meinte, dass es zu der Zeit, in der das Haus gebaut wurde, in der Gegend (nördlich von Berlin) üblich war, die Hohlräume der Decken mit dem Hohlraum des zweischaligen Mauerwerks zu verbinden, damit eine gewisse Belüftung stattfinden kann. Die Außenwand ist zweischalig (12 cm Ziegel, 6 cm Luft, 12 cm Ziegel und seit 1994 dann noch 6 cm EPS). Falls das also stimmt (was wir nicht wissen und was vermutlich auch nur mit großflächiger Öffnung einer Decke herauszufinden ist), dann würde man mit einem Ausblasen der Hohlräume einige an der Bauphysik verändern. Zudem vermute ich, dass es zwei Hohlräume über und unter der Schüttung gibt. Eventuell gibt es zum oberen Hohlraum aber Bilder, die wir aber noch suchen müssen.

In jedem Fall ist der Plan, vor irgendwelchen Eingriffen in diese Decken mit einem örtlichen Bauphysiker zu reden, der hoffentlich die ortsüblichen Bauweisen kennt.

Sorgen wegen Schimmel mache ich mir insbesondere deswegen, weil die Decke eben nicht luftdicht ist und man somit nicht genau weiß, wo sich die warmfeuchte Luft aus den Wohnräumen mit der Kälte des Kellers trifft. So, wie es aktuell ist (mieser U-Wert der EG/KG Decke), hat es 67 Jahre ohne und 32 Jahre mit Außendämmung funktioniert. Der Keller war allerdings nie wirklich kalt, sondern hat durch den 20 kW Gaskessel sowie kaum oder schlecht gefämmte Heizungsrohre ordentlich Wärme abbekommen. Zudem zieht der Gaskessel seine Luft aus dem Keller, so dass sämtliche Türen große Lüftungsöffnungen haben, um auf das vorgeschriebene Volumen zu kommen. Laut meiner Heizlastberechnung dürften im Jetzt-Zustand unter NAT-Bedingungen ca. 2500 bis 3000 Watt Wärme in den Keller gehen (ohne das, was durch die Decken geht). Mit einer WP WP [Wärmepumpe] hätte man das nicht mehr und zudem würde auch die Belüftung verschlechtert, weil ja kein Kessel mehr seine Verbrennungsluft durch sämtliche Undichtheiten zieht.

Den Keller zu heizen, ist keine Option. Seine Wände sind kaum gedämmt und der Boden besteht aus einer dünnen Estrichschicht, unter der direkt Erdreich ist. Eine Bodenplatte hat man 1927 nicht für nötig gehalten und nur schmale Fundamente unter die tragenden Wände gebaut. Trocken ist der Keller aber und das Grundwasser ist tief genug, dass das auch so bleibt. Selbst in den 80ern, als der Grundwasserspiegel im Ort noch mehrere Meter höher stand (aus den Teichen, auf denen wir als Kinder Schlittschuh gelaufen sind, ist nun ein Wald geworden), war dieser Keller im Gegensatz zu denen in anderen Vierteln des Orts stets trocken.

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