Guten Abend,
da in die Fassade Gewindestangen mittels Injektionsmörtel (Würth) kommen sollen, um dann ein Vordach über der Eingangstüre zu halten, wurden heute Löcher gebohrt, drei leider an falscher Stelle, diese Löcher haben einen Durchmesser von 12 mm und eine Tiefe von ca. 38 cm.
Ideal wäre natürlich den Ziegel mit Injektionsmörtel zu verschließen und dann in die Dämmung
WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]-Klebeschau zu füllen und die letzten 2 cm dann mit Fassadenspachtel bündig zu schließen. So weit die Theorie.
Leider kann ich in die drei Löcher nicht einsehen, wann der Ziegel aufhört und die Dämmung anfängt. Somit meine Frage, welchen Kompromiss zum schließen kann man hier eingehen? Alles mit Injektionsmörtel wird mir wohl eine Feuchtigkeitsbrücke durchziehen, alles mit Klebeschaum zu machen und dann außen Verspachteln? Bin ehrlich gesagt gerade überfragt.
Aufbau ist überall 25 cm Ziegel und 20 cm Styropor, außer an dieser Stellle der drei Löcher, dort sitzt statt Styropor Purenit. Hat der Baumeister damals vorgeschlagen und eingearbeitet für ein zukünftiges Vordach. Welches jetzt 3 Jahre nach Hausbau eben gekauft wurde.
Hier ein Foto bevor dann die Putzfassade gemacht wurde:
Würde mich über eure geschätzten Ratschläge freuen. Hoffentlich ohne das Loch weiter aufmachen zu müssen. Die anderen Löcher sind sauber gebohrt, was mich nur etwas gewundert hat, dass mir lediglich bei einem Loch bei 40 cm Bohrung mit 20 mm SDS-Bohrer, nur einmal Ziegelstaub entgegenen gekommen ist, beim Rest immer nur das Purenit. Kann es sein, dass es beim Bohren einfach in den Hohlraumziegel rückwärts reingefallen ist? Das hat mich sehr gewundert.
Liebe Grüße
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