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Erfahrungsbericht Krinner Schraubfundamente für Freiflächen PV teilen

4.10. -5.10.2026    5 Antworten    4 Autoren 5 2026-10-05T11:26:54+02:00
  •  vinnie
04.10.2026
5
Heute und gestern habe ich alle meine Sünden abgebüsst.
Für die Errichtung einer Freiflächen PV an einer Böschung  im Garten, dachte ich, es sei eine gute Idee diese Mega Schrauben einzudrehen um mir eine Betonierung zu ersparen. Geplant waren 2 Std Arbeit mit einer elektrischen Eindrehmaschine.
Geworden ist es das ganze Wochenende und letztendlich muss ich nun doch betonieren.
Kurze Zusammenfassung: Der Boden bei mir war dafür beschränkt oder nicht geeignet.
Bindig/Steiniger Boden. Böschung aus dem Keller-Aushub von vor 5 Jahren. Verdichtetes, eigentlich locker und wasserdurchlässiges Material aber mit rechlich ca Handball grossen Steinen. Wir wohnen auf einem Hügel, nach ca 3m Untergrund kommt massiver Fels.
8 Schraubfundamente 67mm stark und 166cm lang. 1,10m versenkt. Für 2 Tables mit gesamt 20 Panelen. 9,8kwp
Es war der Horror.
Von den 8 gingen 3 gut rein. Echt flott und praktisch. In ca 5min je Stk.
3 waren extrem Aufwändig. Haben sich einfach NICHT eindrehen lassen. Durch Steine je ca 10 Reindrehversuche mit versetzen und dann teilweise leicht schief tolerieren.
2 waren schlicht unversenkbar. Die werde ich jetzt einbetonieren.
Leider ein teurer Spass. 2400,- Eur inkl Gerätmiete und Pfosten U Aufsätzen verstellbar.
Ich warne jeden mit steinigem Boden das auszuprobieren.
Die Festigkeit der Fundamente steht ausser Zweifel. Die Qualität ist tadellos. Zum Schluss hat sich selbst das Eindrehgerät mit ca 4000 Nm geplagt. Das wiegt übrigens 35kg und muss bei jedem Eindrehversuch überkopf aufgesetzt werden - zumindest wars ein Workout.

  •  helyx
  •   Gold-Award
5.10.2026 9:32  (#1)
Danke für den Erfahrungsbericht. Überleg schon länger ein kleines Gartenhäuschen auf die Schraubfundamente zu stellen weil auch Hanglage aber auch extrem steiniger Boden. Für das Geld wirds wohl eher Bagger und kleine Fundamente werden...

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  •  Tomlinz
  •   Bronze-Award
5.10.2026 9:52  (#2)
Besten Dank für den Erfahrungsbericht!

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  •  christoph1703
5.10.2026 11:12  (#3)
Meine Schwiegereltern haben für ihre PV ähnliche Dimensionen von Schraubfundamenten verbauen lassen. Die sind aber mit schwerem Gerät angerückt. Kosten kann ich leider nicht sagen (war ein Pauschalpreis für alles), aber billig wars wohl nicht.

2026/20261005267319.jpg

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  •  vinnie
5.10.2026 11:20  (#4)
Die schauen von der Stärke aus wie die, die ich verbaut habe. In der Ebene ist das Raupenmonster sicher eine Erleichterung, aber an der Böschung vielleicht garnicht möglich. Wenn der Boden passt eine super Sache sicher.

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  •  christoph1703
5.10.2026 11:26  (#5)
Kommt wohl auf die Steigung an, aber das Teil war recht geländegängig und einstellbar. Müsste man sich anschauen, wenns in Frage kommt (wie gesagt, keine Ahnung wie teuer).
Aber bei dir ist der Zug ja eh schon abgefahren. Noch eine vielleicht interessante Info, bei größeren Steinen hätten sie mit einem dünneren Schlagbohrer vorgebohrt. War dann zum Glück nicht notwendig, aber vielleicht wäre das bei dir auch möglich gewesen. 

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