Einspeisung von PV Strom aus dem Speicher bei OeMAG verboten
20.7.2026
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1) haben die auch auf ein konkretes Gesetz verwiesen? Bzw. welche Einspeisebedingungen sind das im Konkreten? Ich bin mir fast sicher, dass es dazu nichts geben wird, das es explizit verbietet, zumal "Speicher" und "Batterien" sich in deren Texten gar nicht finden lassen. Lediglich der "von der eigenen Anlage erzeugte Ökostrom". 3) kann man zwar (vielleicht) verstehen, aber ein wirklicher Grund ist das aus meiner Sicht nicht. Zudem wäre es eher dann ein Problem, wenn es zeitversetzt nicht in eine EEG gespeist werden würde. Rein formal wäre im Grunde fast jede PV-Anlage mit Batterie dann bei der OeMAG nicht zulässig, weil ja durch das Ausregeln auf 0W am Netzanschluss immer auch ein wenig eingespeist wird, bzw. es fast unvermeidlich ist, auch wenn man es negativ kalibriert. |
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Da muss ich mich jetzt an das Thema dranhängen, da das genau meine derzeitige Situation widerspiegelt. Seit Anfang Mai bei der OeMAG und auch bei einer großen regionalen EEG. Entlade meinen Speicher (20kWh) seit Mai fast täglich in der Nacht ins Netz (neben meinem Eigenverbrauch so zw. 8-12kWh). Mein Glück wird bisher wahrscheinlich die sehr große EEG sein die mir den Ganzen Nachtrom abnimmt und somit nichts bei der OeMAG ankommt! Interessant wird es dann aber für mich ab Oktober, da ich mittels Peer2Peer eigentlich meine Eltern (direkt nebenan) in der Nacht mitversorgen wollte! So wie ich es nun verstehe muss ich mich hier vorsehen bzgl. des Reststroms an die OeMAG. |
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Hab die Frage mal auch im Forum der EG Austria gestellt bzw. wie sie dazu steht, da die EG Austria ja explizit das Entladen in der Nacht mit Boni vergüten will. https://forum.eg-austria.at/t/einspeisung-von-pv-strom-aus-dem-speicher-bei-oemag-verboten/1381 Ich werde diese Frage auch bei der nächsten "Online-Sprechstunde" der EG Austria am 30.07 stellen, sofern wir bis dahin nix verlässliches wissen (eine mündliche Aussage der OeMAG reicht mir dazu nicht, und für mich persönlich hat die Energiegemeinschaft Vorrang) |
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Oemag Meinung macht energiepolitisch wenig Sinn: - Nächliches Einspeisen belebt die EEG 's (und nützlich für Wähler) - Österreich startet mit leeren PV Speichern in den neuen Tag We beschwert sich über die Ausgleichsverluste ? die Oemag ? Nach deren Rechtsmeinung müssen Sie jetzt alle deren Verträge kündigen, die nächtlich einspeisen. Womit wir ins Wetbewerbsrecht und Zivilrecht gehen.. WO bleibt die Stimme der Politik ? Nöldi. |
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Aber wenn ich nachts einspeise, dann muss ich hoffen, dass alles in die EEG geht. Hatte jemand schon eine Abrechnung, aus der hervorgeht, dass nachts nichts vergütet wurde? |
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Habs mir eben erst die Einspeiseübersicht meines Einspeisepunkts auf der NetzOÖ Seite angesehen: in meinem Fall geht nachts alles zu 100% zur EG. Erst tagsüber geht dann mal ein Teil zur Oemag |
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Bei uns gibts einen Spruch: "Wer lang fragt, geht weit irr"! Ich betreibe eine kleine lokale EEG. Ich produziere und 2 Familienmitglieder beziehen von mir. In der Nacht ist der Speicher auf "Entladen" gestellt, und zwar mit einem solchen fixen, konstanten Wert, dass er am Morgen auf Minimum geleert ist. Dann wird am nächsten Tag wieder aufgeladen -natürlich ausschließlich aus der eigenen PV. Der größere Teil der Nachteinspeisung wird von den Mitgliedern der EEG verbraucht. Es gibt aber auch Phasen in der Nacht, wo weniger verbraucht wird als der Speicher entlädt. Das ist dann reine Einspeisung und geht an die OEMAG. Die Daten und Stromflüsse sind alle transparent und auf den diversen Portalen klar nachvollziehbar. Bei mir hat sich noch niemand gerührt und gesagt, ich dürfe das nicht. Also wo ist das Problem? Macht es ganz einfach und löchert nicht alle möglichen Stellen mit diversen Anfragen! Wem wurde das Einspeisen in der Nacht aus dem Speicher schon verboten? Wer hat daraus welche Konsequenzen zu tragen gehabt? Mir wird jedenfalls auch die Nachteinspeisung von der OEMAG vergütet. Bei meinem Froniussystem (ohne Echtzeitabfrage) ist es gar nicht möglich, in der Nacht die EEG zu beliefern, ohne dass es zwischendurch auch zu Einspeisungen ins Netz kommt.
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So weit ich mich erinnern kann auf das EAG, die Bedingungen sind die "AE" der OeMAG. Das ist klar, deshalb auch "wir sind der Rechtsansicht", also sie leiten es indirekt ab, aber er hat den Knackpunkt genannt, sie sind eine Förderstelle und der Tarif stellt eine Förderung da, bei Einspeisung aus dem Speicher würde damit indirekt der Speicher gefördert und das darf nicht sein. Sehe ich ähnlich, aber das wurde eher am Rande erwähnt und nicht als Begründung für die "Rechtsansicht", sondern eher als Unannehmlichkeit. Das wurde nicht thematisiert, aber er hat erwähnt, dass man auch darüber diskutieren könnte, ob Peak-Shaving nicht auch unzulässig wäre (bei OeMAG Einspeisung) da man das faktisch (im Gegensatz zur Nachteinspeisung) eh nicht nachweisen kann akzeptieren sie das. |
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Bei mir auch nicht. Dass einer der Beteiligten der Rechtsansicht ist, dass es verboten ist und dass Ob etwas legal ist ist die eine Sache, das Entdeckungsrisiko (und die Konsequenzen) eine andere. Ich hab diese (für mich neue) Info bekommen und stelle sie hier zur Verfügung, mach mit dieser Info was du willst. |
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Ändert aus Sicht der OeMAG aber nichts daran. |
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EAG: Ich glaube da findet sich nichts, was es untersagen würde. AE: meinst du die AB-ÖKO? Auch da ist nichts zu finden, aus meiner Sicht. hmm. Das ist auch eher sehr diffus aus meiner Sicht. Einspeisen tut ja immer noch der Wechselrichter, der Speicher dahinter ist ja wie ein Puffer. Was, wenn das ein großer Kondensator im Wechelrichter wäre? Und streng genommen fördern sie damit ja auch meine Elektroinstallation, mein Grundstück, etc. auch, oder nicht? Ist jetzt nicht ganz ernst gemeint, aber ich finde das alles schon sehr lustig, worüber sich so manche öffentliche Stellen den Kopf zerbrechen. Ich vermisse da manchmal einen gesunden Pragmatismus. Wenn man dieses "Problem" hier ansieht und dann mit dem fragwürdigen Umgang mit Herkunftsnachweisen der Stromanbieter vergleicht (Wasserkraft aus Norwegen, etc.), fragt man sich schon, wo das wirkliche Problem liegt... |
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| Hallo alhei, kostenlos und unverbildlich kann man das auf durchblicker.at vergleichen, geht schnell und spart viel Geld. | ||
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Wie hoch sind denn bitte die Einspeisevergütungen bei den EEGs in der Nacht, dass sich das rechnet? Bzw. habt ihr selbstgebaute Pylontechspeicher um 100€ pro kWh Speicher? Ohne eine Schönrechnung komme ich bei den meisten Anlagen bei 10 bis 12 Cent an was eine kWh aus dem Speicher an Eigenkosten hat. |
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Es geht (für mich) nicht immer ums Geld. Bei mir ist die kWh aus dem Speicher irgendwo bei 5c (kein Pylontech Selbstbau, aber Pylontech HV) |
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Der Speicher wurde ja nicht deswegen angeschafft, sondern ist schon mal da. Dann steht man vor der Wahl: alles tagsüber an die Oemag zu (weiss es nicht genau) um die 5 ct/kWh oder nachts das noch überschüssige im Speicher befindliche ins Netz zur EG um 10 ct/kWh um tagsüber wieder per PV-Überschuss vollzuladen (nicht aus dem Netz im Sommer!). Jetzt sag mir, wo die Schönrechnerei liegt. |
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...v.a. wenn man den Speicher mit Strom über der Einspeisebegrenzung lädt, also mit "echtem" gratis-Strom, der sonst gar nicht erzeugt geworden wäre. |
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Ich habe einen relativ großen HV-Speicher, der auch sehr günstig war. Aber das ist gar nicht so entscheidend. Bei mir geht es darum, dass ich den Speicher entleeren "muss", damit für die Mittagsspitze des nächsten Tages wieder Platz ist. 35 kWp kWp [kWpeak, Spitzenleistung], 20kVA Einspeiselimitierung. Ein Teil wird am Abend nach Sonnenuntergang eingespeist und der Rest dann in einem Zeitfenster vor Sonnenaufgang. Tatsächlich lade ich prognosebasierend explizit nur in der Mittagsspitze, weil dann die EEG auch potenziell mehr abnimmt (in den Randzeiten). Finanziell ist das keine große Sache (macht vielleicht 200€ zusätzlich pro Jahr), aber die EEG-Mitglieder profitieren davon ja auch. Und das Netz wird zu Mittag nicht so stark belastet. Positiver Nebeneffekt: der Speicher steht nicht von 11 Uhr bis Sonnenuntergang mit 100% rum und wird dann vielleicht über Nacht kaum geleert. Ich drossle zudem die Ladeleistung zwischen 85 und 100% um den Speicher weniger zu stressen und wegen Top-Balancing. Aber das ist jetzt schon etwas OTOT [Off Topic]... |
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Die Oemag soll mal erklären, wieso die EEG in der Nacht mehr bezahlen können/wollen und sie diesen "Nachtstrom" nicht auch haben wollen. OEMAG publizieren überall wie verlustbringend ihr Geschäft ist, sollen doch froh sein wenn am Morgen alle zuerst Ihre Speicher wieder laden... Oder sind die EEGs auf dem Holzweg mit Ihren Nachtarifen ? Noeldi |
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Oemag ist eine förderstelle und kein gewinnorientiertes unternehmen! Mit 5cent/kwh differenz wird es sich für dich persönlich nicht "rechnen" wenn du die speicherverluste, degradation des speichers etc richtig rechnest aber schön - wenn du es trotzdem tust 😃 |
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Das ist aber kein Grund, PV-Strom aus dem Speicher abzulehnen. Soweit ich weiß, bekommen die auch erneuerbaren Strom aus anderen Quellen, der auch nach Sonnenuntergang erzeugt wird. Lies mal meinen Post oben. Ich behaupte in der Konstellation ist es sogar vorteilhaft bezüglich Degradation und Speicherverluste. |
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Mit einer Einspeisebegrenzung macht es vielleicht minmal mehr Sinn aber rechnen tut sich das immer noch nicht. Beispiel: Huawei LUNA Speicher mit 21kWh und 15 Jahren Garantie. Würde sagen der liegt irgendwo im Mittelfeld was Preis und Leistung angeht. Garantiert wird ein Energiedurchsatz von ca. 86000kWh und noch 80% Restkapa nach 15 Jahren. Straßenpreis liegt derzeit irgendwo bei 8000€ ohne Berücksichtigung von Installation oder Förderung. Wenn er genau nach 15 Jahren eingeht sind es etwas über 9 Cent pro kWh. Sollte er 20 Jahre halten mit 80% Restkapa waren vielleicht 110.000kwh nutzbar. Dann sind wir immerhin noch bei 7 Cent Eigenkosten noch ohne Lade/Entladeverluste zu berücksichtigen. Ich hab mir das auch schon ein paar mal überlegt aber die 5-6 Cent von der OEMAG scheinen derzeit noch der bessere Deal bis Netzgebühren für die Einspeisung kommen. |
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Die Degradation ist ein sehr komplexes Thema und Langzeiterfahrungen gibt es noch zu wenige (aussagekräftige). Aber es gibt viele Hinweise, was gut und was schlecht ist für einen Speicher. Was ziemlich sicher ist: wenn er längere Zeit bei 100% Ladung rumsteht, wird er schneller altern. Vermutlich schneller, als wenn er täglich einen sanften Zyklus macht. Somit kann man aus meiner Sicht nicht einfach die kWh des Lebenszyklus in x Cent umlegen, wenn das Rumstehen des Akkus sogar schädlicher ist. Die Herstellerangaben sind nicht per se falsch, aber hier werden ja auch gewissen Annahmen getroffen und es sind garantierte Werte, die auch besser sein können, je nach Anwendungsprofil. Ich glaube diese Akkus (vor allem LFP) werden länger leben als wir das heute vermuten. Am ehesten würde ich noch befürchten, dass irgendwann die zugehörige Elektronik den Geist aufgibt. |
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