Hallo zusammen,
ich plane gerade die Montage eines 1 m hohen Doppelstabmattenzauns auf einer bereits fertig bestehenden Gartenmauer aus Leier-Steinen (bereits mit Beton gefüllt + inklusive Abdeckplatte).
Da die kleine Mauer komplett steht und fertig ist, fällt ein Einbetonieren weg.
Die Montage muss von oben auf der Abdeckplatte über Dübelplatten erfolgen.
Hier meine Ideen:
Injektionsmörtel: Gewindestangen einkleben und die Dübelplatten verschrauben. (siehe: )
Schlaganker: Direkt einschlagen und festziehen.(siehe: )
Eine andere Methode?
Hat jemand Erfahrung mit mechanischen Schlagankern in Deckplatten/Lier-Steinen? Ist die chemische Verankerung (Injektionsmörtel) aufgrund der spreizdruckfreien Montage die klügere Wahl, selbst wenn man "nur" in die Deckplatte und den oberen Bereich des Steins kommt?
Ich freue mich auf eure Tipps...
Wenn du nur in die Deckplatten schraubst, wirds dir bei Wind den Zaun samt Deckplatten wegreißen. Spreizdübel in den Platten sprengen sie vermutlich sofort. Ich würde tief in den Beton einkleben.
Kleben ist immer besser, als Schlaganker, gerade bei der senkrechten Montage hast du gleichzeitig den Vorteil, dass das Loch durch den Injektionsmörtel abgedichtet ist, sprich da kommt nie Wasser rein und kann somit nicht auffrieren
Du solltest jedenfalls so tief bohren, dass die Stangen im Beton und nicht den Platten allein kleben wie Christoph sagt
Und nicht Niro und verzinkt mischen, die Pfostenschuhe sind normalerweise verzinkt, also auch verzinkte Gewindestangen nehmen, sonst rostet dir das Zeug sehr schnell weg
Beim großen bekannten Zaunhändler mit "St" beginnend ist standardmäßig bei einem 123cm hohem Zaun nur Schalganker M10 90mm dabei. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass das passen wird. Bei mir soll der Zaun auf eine geschalte 25cm Wand drauf. Ist das dort auch problematisch?
Beim St.... sind Bolzenanker ZP5210 M10x90mm dabei. Es gibt eine Faustformel für den Randabstand, die lautet ca. 5 x Bolzendurchmesser. Bei M10 wären es dann ca. 5cm. 3,5-4cm wären aus meiner Sicht auch noch vertretbar. Aber darunter würde ich nicht gehen. Bei einer 25cm dicken Wand geht sich das locker aus. Es bleiben dann 25cm - 8 cm = 17cm in der Breite übrig. Die Fußplatte hat die Amesseungen 15cm x 10cm.
Werde nun die Methode Injektionsmörtel versuchen.
Da die Betonmauer bereits steht und auch eine Deckplatte drauf ist, ist die chemische Verankerung über Gewindestangen und Injektionsmörtel für mich die plausibelste Im Gegensatz zu klassischen Spreizdübeln oder Schlagankern wird so kein dauerhafter Spreizdruck auf den Beton ausgeübt – was gerade im Randbereich der Mauer wichtig ist, um Abplatzungen zu vermeiden.
Ich werde die Bohrlöcher ordentlich ausblasen/ausbürsten, den Mörtel per statischem Mischer einspritzen und die Dübelplatten mit den Gewindestangen einsetzen.
die Bohrlöcher ordentlich ausblasen/ausbürsten, den Mörtel per statischem Mischer einspritzen und die Dübelplatten mit den Gewindestangen einsetzen.
Bohrlöcher staubfrei bekommen ist wichtig, Staubsauger und Kompressor habe ich verwendet. Aber besser nicht den Fischer Injektionsmörtel verwenden, der wird dir schon in der Mischerspitze hart, war eine Qual damit. Besser ist die Hilti Lösung, der Injektionsmörtel ist in einem kleinen Kunststoff Säckchen untergebracht, dieses kommt ins Loch, die Gewindestange wird mit Bohrhammer reingedreht, dadurch reißt das Säckchen auf und die Komponenten werden vermischt. Einfacher, schneller und man hat sogar danach noch kurz Zeit die Stangen exakt zu den Löchern der Konsole auszurichten.
die Bohrlöcher ordentlich ausblasen/ausbürsten, den Mörtel per statischem Mischer einspritzen und die Dübelplatten mit den Gewindestangen einsetzen. ───────────────
Bohrlöcher staubfrei bekommen ist wichtig, Staubsauger und Kompressor habe ich verwendet. Aber besser nicht den Fischer Injektionsmörtel verwenden, der wird dir schon in der Mischerspitze hart, war eine Qual damit. Besser ist die Hilti Lösung, der Injektionsmörtel ist in einem kleinen Kunststoff Säckchen untergebracht, dieses kommt ins Loch, die Gewindestange wird mit Bohrhammer reingedreht, dadurch reißt das Säckchen auf und die Komponenten werden vermischt. Einfacher, schneller und man hat sogar danach noch kurz Zeit die Stangen exakt zu den Löchern der Konsole auszurichten.
Ähm ja, ich verwend fast nur den Fischer und der wird dir nicht einfach in der Pistole hart, man braucht aber eine ordentliche Presse mit Kraftübersetzung, eine billige um 5 € hab ich schonmal ruiniert
Gibt mittlerweile bezahlbare Akkupressen und von Einhell, die hat mein Vater und ich die von Bosch, beides besser als mit der Hand zu pumpen