Hallo zusammen,
nun ist es bald soweit und die Installation meiner EWP beginnt. Diese soll die vorhandene Gastherme ablösen.
Kurze Daten zur Anlage:
Bohrung/Sonde:
1x150-160m 32x2,9Duplex bzw. sollte die Bohrung nicht so tief möglich sein ~2x80m 32x2,9 Duplex
Wärmepumpe:
Alpha Innotec SWCV 63 K1/3 ohne Puffer direkt eingebunden
Wärmeabgabesystem:
FBH ausgelegt nach Flow 30
Heizlast laut
EA EA [Energieausweis]:
6,3kW
Verbleibende Heizungstechnik aus Bestand:
Fröling Turbo 3000 Vergaserkessel + 1000l Puffer
Haus:
145m2 beheizte Fläche + Auslegung für 4Personen
Nun habe ich folgende Varianten der Brauchwarmwasserbereitung zur Auswahl:
a) 300l oder 400l Wärmepumpen Solarspeicher:
1 Register für die
WP WP [Wärmepumpe] 2,5/3,5m2
1 Register für die Beladung aus Puffer bei Holzbetrieb
Hier sehe ich den größten Nachteil in der Legionellengefahr auf Grund der dauerhaften 45-50°. Dafür hätte der HB gern einen Heizstab für die periodische Aufheizung auf 70° vorgesehen.
b) 500l Hygienespeicher:
Bei dieser Variante wäre ein 500l Edelstahlwellrohr Hygienespeicher vorgesehen welcher auch entweder über die Wärmepumpe oder über den Puffer bei Holzbetrieb versorgt werden würde.
Hier sehe ich ev die Gefahr dass bei 45-50° ev. nicht die Schüttleistung für eine Badewanne erreicht wird bzw. die WT Fläche bei mittlerer Entladung halbiert ist.
c) separater 500l Puffer nur für Warmwasser mit Frischwasserstation:
Bei dieser Variante würde ein 500l Pufferspeicher implementiert der ausschließlich für die Warmwasserbereitung dient. Geladen wird dieser ebenso entweder von der Wärmepumpe oder vom 1000l Puffer bei Holzbetrieb.
Nachteil hier: am meisten Komponenten verbaut, somit auch mehr mögliche Problemstellen
d) bestehender 1000l Pufferspeicher mit Friachwasserstation:
Bei dieser Variante würde der bestehende 1000l Puffer der Holzheizung mit einer Frischwasserstation ausgestattet. Die Wärmepumpe würde so implementiert, dass sie dann bei Warmwasserbetrieb nur den oberen halben Teil (~500l) des 1000l Puffers lädt. Ebenso würde die Frischwasserstation die Energie nur aus dem oberen Drittel entnehmen.
Nachteil hier: Puffer hat öfter höhere Temperaturen daher auch mehr Kalk im WT der Frischwasserstation auch wenn das Wasser enthärtet wird. Vmtl. höhere Verluste auf Grund der halben Ladung des Puffers im
WP WP [Wärmepumpe]-Betrieb.
Mein HB favorisiert Var b) und d).
Bei d) frage ich mich ob die Verluste durch die halbe Ladung des 1000l Puffers durch den kalten 500l "Stock" gravierend mehr sind als bei separatem Puffer also Var c).
Variante b) hätte auch seinen Reiz auf Grund weniger technischer Komponenten.
Was ist eure Meinung zu den Varianten?