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Massiver Montagepfusch im Holzriegelbau & Produktionsmängel ab Werk –  teilen

8.10.2026 1 2026-10-08T09:02:14+02:00
  •  Ramona
08.10.2026
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Hallo zusammen,
ich brauche bitte dringend die Einschätzung von ein paar Profis zu einem massiven Problem mit meinen neu eingebauten Kunststofffenstern. Es handelt sich um ein Bauvorhaben in Österreich - es geht um einen Holzriegelbau.
Kurz zum Hintergrund:Ich habe über den Verkäufer eines namhaften Fensterherstellers  direkt einen von ihnen „zertifizierten und zugelassenen“ Monteur vermittelt bekommen, um die 20-jährige Garantie nicht zu gefährden. Der Monteur war vorab für das Aufmaß auf der Baustelle. Die Fenster sind bereits komplett bezahlt.
Das Problem
  • Weil die Elemente trotz Aufmaß nicht in die Rohbauöffnungen passten, hat der Monteur beim Einbau einfach die äußeren Fensterstege abgehobelt. Die Fenster wurden zudem miserabel verschraub
  • Produktionsmängel ab Werk: Unabhängig vom Einbau sind die Dichtungen eine Katastrophe. Ecken stehen teilweise offen, sind ausgefranst und gequetscht. An drei Fensterflügeln schlossen die Profilgehrungen im Eckbereich nicht bündig ab, sondern bildeten messerscharfe Grate.
  • Die Reaktion des Herstellers:Ich habe den Werkskundendienst geholt. Das Fazit des Technikers: Hersteller
    sei komplett aus der Haftung raus, das sei Sache des Monteurs. Die mangelhaften Dichtungen würden „so passen“. Bezüglich der messerscharfen Werksschweißnaht an der Flügelecke (Innenseite Badezimmer) hat der Techniker einfach ein Schleifpad genommen und die Ecke grob abgeschliffen.
    Meine Fragen an euch:
    • Dichtungen & Schweißnaht: Muss ich das akzeptieren? Die offene Gehrung der Dichtung ist doch ein klarer Produktmangel ab Werk.
    • Das Abschleifen: Der Techniker hat die Ecke total zerkratzt und aufgeraut (siehe Foto). Das Loch in der Gehrung ist immer noch da. 
    • Gewährleistung: Kann sich der Hersteller hier wirklich so einfach abputzen, obwohl er den Partner zertifiziert/vermittelt hat und klare Produktfehler vorliegen?
    Ich habe euch die Fotos der offenen Dichtungen und der vom Techniker "bearbeiteten" Flügelecke angehängt.
    Vielen Dank vorab für eure fachliche Einschätzung und eure Tipps, wie ich jetzt am besten weiter vorgehe!

    •  TobiK
    •   Silber-Award
    8.10.2026  (#1)
    Guten Morgen!
    Wenn ich das richtig verstehe, hast du zwei unabhängige Auftragnehmer beauftragt, einmal mit der Lieferung und einmal mit der Montage. Das Problem hier ist ja, dass die Mängel so massiv sind, dass sie vermutlich ohne Austausch nicht mehr zu beheben sind, Zumindest bei den Fenstern, die so ausschauen. Wenn beide Unternehmen hier uneinsichtig sind, wäre aus meiner Sicht ein anwaltliche Schreiben der nächste Weg, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Ich würde in jedem Fall bereits jetzt eine umfangreiche Fotodokumentation erstellen und die Mängel, die aus deiner Sicht vorliegen, beiden Unternehmen gegenüber bekannt geben und um Ausbesserung innerhalb einer angemessenen Frist bitten. 

    Sollten beide weiterhin uneinsichtig sein, würde ich unmittelbar einen Anwalt einschalten.

    P.S. was bitte ist das für ein Fensterhersteller? Seriös kann das ja nicht sein, so wie das ausschaut.

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