Zwischensparrendämmung
15.9.
-21.10.2026
16 Antworten
8 Autoren
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Ich würde Zellulose nehmen. Bester sommerlicher Überhitzungsschutz (Amplitudendämpfung), nachhaltig, ungezieferfrei, und dämmt auch noch, wenn es feucht werden sollte. |
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Ergänzend ist zu sagen, in einem halben Tag ist der ganze Spuk vorbei und wirklich lückenlos gedämmt |
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Danke für die Anregung, die Alternative muss ich mal prüfen. Welche Vorbereitungen muss da durchgeführt werden. Wir haben eine Dämmstärke von 26cm da wird eine Dampfbremsfolie alleine nicht ausreichen damit die Dämmung oben bleibt😬. |
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Wir habens mit Knauf uniroll 037 gemacht. Hat OK funktioniert. Mit Motorsäge zugeschnitten und dann Dampfbremsfolie drauf. Einzig man muss es ziemlich genau 2 Zentimeter großer schneiden als die Sparrenbreite, sonst fällt es immer runter. ![]() |
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Die Sparren auf die Dämmstärke aufdoppeln, dann die Dampfbremse und dann eine Streuschalung mit ich denke ca 30-40cm Abstand. |
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Ich würde über ein paar andere Sachen nachdenken, der Dämmstoff ist mehr Geschmackssache. 1. die Aufdoppelung kann in Form von 'Stegträgern' passieren, d.h. z.B. Abschnitte aus OSB an die Sparren schrauben, darunter 30x50 Latten eben über Laser ausrichten. 2. die Installationsebene ca. 3cm lässt sich vor der Folie auch mit Dämmung füllen 3. unter der Dämmebene (also der 10cm Abhängung) würde ich eine Holzebene einbauen, z.B. 18mm OSB Dieser Aufbau hat 1. einen sehr geringen Holzanteil und hat einen höheren Wärmewiderstand 2. zusätzliche 3cm Dämmung und zusammen mit 3. einen hohen sommerlichen Wärmeschutz durch die innenliegende Masse (für Elektroniker 'einen Tiefpass 2. Ordnung) Du kannst diesen Aufbau bei uwert.net simulieren, hier ein Vorgeschmack: Sommerlicher Hitzeschutz ![]() Aufbau (U-Wert ca. 0.13W/m²K), die Abhänger sind nur schematisch gemacht und etwa thermisch richtig ![]() Der Aufbau als Eingabe. ![]() Ich habe das bei mir in der Sanierung so gemacht, der Hitzeschutz ist ausgezeichnet. In der Simulation reduziert sich die Temperaturdämpfung von 60 auf 25, wenn man die OSB-Platte weglässt. Bei 22mm OSB statt 18mm sind es 70! Ob OSB oder normale Spanplatte, wie bei mir, macht dabei keinen Unterschied. Diese Anordnung erleichtert außerdem die Verarbeitung der Folie, man kann sie mit doppelseitigem Klebeband auf der Holzplatte punkförmig anheften. Zusätzlich erhöht sich der Schallschutz erheblich. Im Winter ist Glaswolle deutlich angenehmer zu verarbeiten, weil man sich eh ordentlich anzieht |
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Hallo danke für die Anregungen, für die Aufdoppelung habe ich bereits 5x10 Kanter bei der Holzlieferung mitbestellt. Mien Aufbau: 16cm Knauf Uniroll (36 oder 37) zwischen die Sparren geklemmt. Dann eine Ebene mit 5x10 Kanter als Aufdoppelung quer über die Sparren geschraubt und mit 10cm Uniroll ausgefüllt. Durch die Querdämmung wird der reine Holzanteil ebenfalls reduziert. Danach Dampfbremse angetackert und ordentlich abgeklebt und an die Mauerbänke (=KVH gehobelt) mit Dichtband angeklebt und am Glattstrich der Gibelwände mit Dichtmasse angeklebt. Die Installationsebene für die paar Lichtauslässe ersparre ich mir, ich zeihe die Leitung in das Installationsrohr ein und lege es in der Mitte des Dämmfeldes zw Folie und Bretterkonstruktion beim Anbringen der Unterkonstruktion ( ich mach da immer eine Vollschallung ist dann beim Anbringen der Gipsplatten 1,5cm einfacher) Mit den Zwischenwänden bin ich ca 16cm zurückgeblieben somit ist es möglich die Dampfbremse vollflächig von Mauerbank bis Mittelpfette durchzuzeihen, vermeidet Stückwerk von Raum zu Raum. Die 2-3cm welche zw Wand und Decke offenbleiben schließe ich mit Schaum. |
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Bitte nicht falsch verstehen, aber da wünsche ich dir alles Gute bei der Herstellung der luftdichten Ebene... das wird nämlich augenscheinlich nicht ganz so einfach bei deinem geplanten Aufbau |
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Anmerkung Zellulose: bei Aufbauten ohne Hinterlüftungsebene oder Zirkulation muss eine Dampfdiffusionsoffene Folie verwendet werden. (unterdach) Anmerkung Installationsebene: Falls hinter den GK Platten die Unterlattung ist und dahinter die Dampfbremse würde ich sehr stark eine Lattung/Installationsebene von mindestens 60mm erreichen wollen. (spots brauchen ca 70mm Tiefe von GK Kante und sollten hinten nicht an leicht brennbare Materialien anliegen) |
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@bautech die luftdichte Ebenene wird vor dem Anbringen der Unterlatung und Gipskartonplatten durchgeführt. Da sehe ich eigentich kein großes Problem da man überall gut zum abkleben bzw. andichten dazukommt. Aufbau von Innen nach außen: Gipskartonplatten 1,5cm- Montageebene vollflächig Rauschalung 2,4cm-Dampfbremse- Dämmung 26cm-Kaltdach Rauschalung 2,4cm-difussionsoffene Dachfolie- Konterlatten 5cm -Rauschalung 2,4cm- Bauder TS 40 NSK Dichtbahn-Blechdach. @Elohtihs Das mit der Installationsebene muss ich mir nochmal überlegen. Spots sind in der Decke keine vorgesehen. Eigentlich nur stinknormale Lichtauslässe Leerrohr mit Kabel 😀 Lg Bernhard aus Kärnten |
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Mach die Rauschalung nicht vollflächig und du hast eine Installationsebene. Und sparst Material. |
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Wenn man die Rauschaulung direkt unter dem Gipskarton verlegt, reduziert man die Wirksamkeit des sommerlichen Hitzeschutzes deutlich, bei nahezu gleichem Materialeinsatz. |
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@taliesin, meinst du der Hitzeschutz wird schlechter wenn man eine Vollschalung unter den Gipsplatten hat? Eigentlich sollte es umgekehrt sein für mein Verständniss. Mehr Masse = mehr Verzögerung beim Wärmedurchtritt, oder irre ich mich da? |
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Ich meinte im Vergleich zur Situation wo noch eine Dämmung von 3cm zwischen den Flächen mit der höheren Masse, also Holzschalung und Gipskarton liegt. Das war die Geschichte mit dem Tiefpass zweiter Ordnung Also Dämmung - Masse - Dämmung - Masse ist besser als 2xDämmung - 2xMasse. |
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Servus Bernhard, danke für die Nachhilfe in Baukonstruktion. 😉 Wo welche Schicht zum Einsatz kommt ist mir durchaus bewusst, ich bezog mich mit meinen Glückwünschen bei der Herstellung der Luftdichtheit auf die von mir zitierte Passage - oder anders: die schönsten Bauschäden im Trockenbau beginnen zumeist mit Jede Durchdringung der Dampfbremse ist eine potenzielle Schwachstelle, (Dampf-)Diffusion verzeiht keinerlei Fehler. Aber wenn du eh eine Installationsebene andenkst ist ja alles in Butter. Wenn nicht - alles Gute bei der Herstellung der luftdichten Ebene 😀 |
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@bautech wollte jetzt keine Nachhilfe erteilen 😌mir ist bewusst das die Dichheit der Dampfbremse ein heikles Thema ist. Die Leerrohre für die Lichtauslässe würde ich ohne Installationsebene zw. Unterkonstruktion und Dampfbremse führen, im Normalfall ist für ein 20mm Rohr immer gnügend Platz. Die Dampfbremse zusätzlich zu durchstoßen würde ich sowieso nicht. LG Bernhard aus Kärnten |
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