Holzterrasse Unterbau
10.6.
-12.6.2026
15 Antworten
9 Autoren
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Servus peda, was ist mit gemeint? Üblicherweise haste als Unterbau einen einseitigen Abstand zwischen 40 und 60 cm worauf der Belag kommen soll... |
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Warum tut man sich das (und seinen Kindern an)? Ernstgemeint und nicht polemisch. Würde ich schwer abraten, in zehn Jahren reißt die runter oder schleifst alle zwei, drei Jahre. Sorry, nicht böse gemeint. |
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Die Unterkonstruktion besteht aus Lärchenpfosten mit 160x80mm, |
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Was spricht aus deiner Sicht gegen die Terrasse? |
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Die Haltbarkeit, das Schiefern, die optische Verwahrlosung usw. siehe Parallelthread |
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Was würdest du als Alternative sehen? WPC? Tropenholz? |
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Cumaru |
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Wir haben uns alternativ auch Garapa überlegt. Der Preis ist aber doch deutlich höher als bei Lärche... |
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Wir haben uns alternativ auch Garapa überlegt. Der Preis ist aber doch deutlich höher als bei Lärche... |
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Wenn es länger halten soll, würde ich auch keine Lärche nehmen. Freunde haben das auch bald bereuht. Wenn man dann nach 10 Jahren wieder tauschen muss, dann spart man auch nicht, sondern kommt es dann teurer. Neben Tropenholz gäbe es auch noch Thermoesche. WPC ist sicher praktisch, aber ich bin kein Fan. |
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hier ist mein Holz-Findungs-Thread: https://www.energiesparhaus.at/forum-welches-holz-fuer-die-terrasse-teil-2/62770_1 denke, das könnte ganz hilfreich sein, auch mit vielen Fotos der Muster, Schraubenauswahl usw |
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Robinie ist noch eine hochwertige europäischr Alternative. |
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Jetzt versteh ich dich... darf ich fragen warum dermaßen massiv? Der Lattungsabstand bleibt ungeachtet der UK-Dimension bei ca. 50 cm, da sich ansonsten der Belag durchbiegt. Und bei 50cm Abstand tuts in Wahrheit ein Staffel 5/8cm hochkant auch... Aus meiner (ungefragten) Sicht spricht auch ein wenig gegen die Lärche... ich hatte auch für 13 Jahre das Vergnügen, 2x jährlich die gesamte Fläche zu streichen (Holzschutzöl, nix Farbe...) - das machst erstens mit 45 Lenzen nimma sooo gern und zweitens hilfts im Nachhinein betrachtet auch nur sehr bedingt. Wie gesagt 13 Jahre, dann ist sie definitiv durch! Alle genannten Alternativen (also Cumaru / Garapa / Thermoesche / Robinie) ist alles vernünftiger als Lärche. Auf WPC geh ich gar nicht näher ein - Sondermüll als Bodenbelag, der sich immens aufheizt und sich schlimmstenfalls unwiderruflich verformt ist nicht mein Ding. Conclusio: Lärche kannst machen (wenn dann zumindest halbrift, besser rift geschnitten) - aber dauerhafter sind die genannten Alternativen. |
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+ pro Lärche unbehandelt. Haben wir seit >10 Jahren siehe parallel Thread. Schieferthematik ist gegeben aber wir gehen barfuss nur im überdachten Bereich. 2 Deckbretter hab ich heuer ausgetauscht aber die waren schon vorher mau. Ich geb ihr nochmal 10 Jahre. Ich baue gerade nebenan die x-te davon. |
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Servus, ich verlink dir ein gutes Merkblatt vom Verband der Europäischen Hobelindustrie (VEH) / Holzforschung Austria (HFA): https://www.veuh.org/wp-content/uploads/2020/10/VEH_Terassenanleitung_2seitig.pdf da wird auch auf den Abstand der Unterkonstruktion eingegangen - bei 32mm Dicke der Bretter solltest du max. 64 cm Abstand bei der UK nehmen. Das wird von der Mitte einer UK-Staffel zur nächsten Mitte gemessen. Zum Thema Holz kann ich auch was beitragen - meine große Terasse hab ich mit keilverzinkter Robinie (Dielen mit 6cm Breite und 6 Metern Länge gebaut). Die ist vollbewittert und alle Regeln des Merkblatts wurden befolgt. Die Dielen "arbeiten" sehr stark. Weit mehr als bei der Garapa-Terasse im Garten. Dadurch gehen die Keilzink-Verbindungen gerne mal auf, ich musste binnen 5 Jahren schon 7 Dielen tauschen. Ich weiß nicht ob ich unter den Umständen nochmal zu Robinie greifen würde. |
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Das verlinkte Merkblatt finde ich grundsätzlich gut. Wenn ich es nicht überlesen habe, steht aber nirgends, auf welche Holzart sich die Angaben beziehen - und das finde ich fragwürdig, gerade wenn es um die maximalen Abstände bei der UK geht. Keilverzinkte Dielen finde ich sehr problematisch und würde diesbezüglich allergrößte Vorsicht walten lassen. Liegendes Holz arbeitet voll bewittert besonders stark. Selbst wenn besonders tief keilgezinkt wurde und ein für diese Zwecke geeigneter Leim (!) verwendet wurde, bleiben die Stoßstellen Schwachstellen. Der gerne genannte Vergleich mit Leimbindern hinkt aus meiner Sicht, weil diese in Relation zur Breite selten so flach sind. Für die Industrie sind keilverzinkte Terrassendielen aus wirtschaftlicher Sicht natürlich ein super Produkt, bei dem man die Nachteile sogar noch als (vermeintlichen) Vorteil bewerben kann. |
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Klar muss man die Holzart auch noch miteinbeziehen. Harthölzer / Tropenhölzer neigen weniger zum Durchbiegen als Weichhölzer (da zählt Lärche dazu). Es sind Richtwerte, genaueres erfährt man normalerweise beim Verkäufer der Dielen. Auf einer anderen Seite hab ich noch ein paar Richtwerte gefunden, mit folgender Faustregel dazu: Unterkonstruktionsabstand entspricht der 20-fachen Dielendicke (Mitte-Mitte Staffel gemessen). Quelle: https://www.meyer.at/holzterrasse-selber-bauen-unsere-anleitung Für 33mm starke Lärche wird hier max. 60 cm UK-Abstand empfohlen. Zum Thema keilverzinkt (Robinie gibts AFAIK nur in dieser Art) - von meiner Seite keine Empfehlung. Als ich mich damals informiert hab, gab es im Forum aber auch viele positive Stimmen zum Thema Robinie-Dielen. Bei Bedarf kann ich gerne Fotos der heurigen Reparaturen posten. |
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