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Wiederverkaufswerts nach 10 Jahren E-Autos vs. Verbrenner

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  •  streicher
  •   Gold-Award
31.5.2026
12 Antworten | 7 Autoren 12
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Hallo,

viele sind der Meinung das E-Autos nach 10 Jahren weniger Wert sind als Verbrenner nach 10 Jahren.
Als Grund wird meistens der Akku angeführt.
Ich kenne viele die sich genau aus diesem Grund aktuell kein E-Auto kaufen wollen.
Aber stimmt das und übersehen viele hier nicht auch die Einsparungen während man das E-Auto schon hat?
 
Ich freue mich auf eine interessante Diskussion und Erfahrungen.
 

  •  Lu1994
  •   Silber-Award
31.5.2026 8:59  (#1)
Ist ein Auto nach 10 Jahren nicht ohnehin wertlos? Zumindest würde ich mir keins kaufen, für Bastler sicher interessant, oder wenn man's aus Familienkreisen bekommt gegen kleine Münze 

Ich hab selbst aktuell den Fall, das Auto Leasing läuft im September nach 5 Jahren aus, ich habs damals auf Leasing mit der Zeit genommen, weil ich mir unsicher war zwecks Restwert

Restwert Leasing sind so ca 6k, mal ganz banal bei wirkaufendeina... Angefragt, da bekäme ich so ca 8,5k, bei einem NP von damals 20k
Privat einen Käufer finden wird eher schwierig, Seat Mii ist klein und hat eine geringe Reichweite, sowas wie Tesla, Hyundai etc mit besserer Reputation wirst da wsl besser los
Ich werd mir die Affenschaukel behalten, ich fahr nicht viel, nach 4,5 Jahren 25.000km, als Hauptauto haben wir einen Verbrenner

Nach weiteren 5 Jahren gehe ich davon aus, dass ich das Auto verschrotten werde können, weil's faktisch wertlos sein wird, bzw fahr ich solange damit bis entweder der Platzbedarf beim Zweitauto zunimmt, oder die Reichweite derart sinkt, dass man die Stammstrecken in beide Richtungen nicht mehr locker im Winter bewältigen kann, uU nehmens auch meine Eltern als Zweitauto wenn's beide in Pension sind, an ein gemeinsames Auto glaube ich bei ihnen nicht so Recht 😂

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Hallo streicher,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Wiederverkaufswerts nach 10 Jahren E-Autos vs. Verbrenner

  •  christoph1703
31.5.2026 9:13  (#2)
Die Gruppe von Leuten, die ihre Autos prinzipiell nach 10 Jahren verkaufen, ist glaube ich recht klein. In meinem Bekanntenkreis werden Autos entweder alle 2-3 Jahre gewechselt, oder so lange gefahren, bis teure Reparaturen anfallen oder sich abzeichnen. Das ist beim Verbrenner oft nach 10 Jahren der Fall, wahrscheinlich kommt die Frage daher. Aber egal bei welchem Auto würde ich den Wertverlust ungefähr auf 80-90% schätzen. Strom- und Spritpreise zum jeweiligen Zeitpunkt könnten noch einen Einfluss haben.

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  •  Spt42
  •   Silber-Award
31.5.2026 9:20  (#3)
Der Wert eines Fahrzeugs hängt – neben dem Zustand – vor allem von Angebot und Nachfrage ab. Für eine bloße „Meinung“ bekommt man nach zehn Jahren jedenfalls kein Geld.
In den letzten zehn Jahren sind über 1.000 Tankstellen vom Markt verschwunden. Wenn dieser Trend anhält, fährt man in weiteren zehn Jahren vielleicht wie anno dazumal in die Apotheke, um Benzin zu kaufen


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  •  pred
  •   Bronze-Award
31.5.2026 9:47  (#4)
Meine Autos waren immer knapp 10 Jahre alt beim Kauf (auch das E-Auto). Sind dann immer nochmal 10 Jahre gefahren bevor wirklich größere Themen (meistens dann Rost) angefangen haben.
Mit etwas handwerklichem Geschick ist das aus meiner Sicht nach wie vor die günstigste Art Auto zu fahren.


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
31.5.2026 9:49  (#5)

zitat..
Lu1994 schrieb: Ist ein Auto nach 10 Jahren nicht ohnehin wertlos?

Nein. Wenn es gepflegt ist, Pickerl hat und keinen Rost. 
Für unseren 14J alten Vivaro habe habe ich mehr bekommen als gedacht. Um knapp 10k€ ging der weg.
Unseren alten Leaf 1. Generation habe ich mit 8J auch verkauft bekommen, war vor 5J aber noch sehr mühsam weil Gebrauchte Elektro kaum einer suchte. Wertverlust war schlussendlich ca. 1500€/Jahr.
Wenn ich unseren jetzigen Leaf anschaue hätte ich wohl einen Wertverlust von 1000€/J.
Beim gerade gekauften 2023 Enyaq hatte der Vorbesitzer einen Wertverlust von 10k€/J. Eigentlich brutal.
Was in 5 Jahren ist kann keiner voraussehen. Ich denke es hängt hauptsächlich vom Spritpreis ab.


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  •  rocco81
  •   Gold-Award
31.5.2026 10:01  (#6)

zitat..
streicher schrieb: Als Grund wird meistens der Akku angeführt.
Ich kenne viele die sich genau aus diesem Grund aktuell kein E-Auto kaufen wollen.

Ja, alle haben Schiss vorm Akkutod. Wird mir auch immer als Grund genannt warum sie sich lieber einen neuen Elektro leasen statt einen gebrauchten zu Kaufen. Ich denke bei den Leasing Gesamtkosten blickt kaum einer durch, bzw. wollen sie es gar nicht wissen. 




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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
31.5.2026 10:04  (#7)

zitat..
rocco81 schrieb: Beim gerade gekauften 2023 Enyaq hatte der Vorbesitzer einen Wertverlust von 10k€/J. Eigentlich brutal.

Das widerspricht irgendwie deiner Aussage "gutes P/L Verhältnis beim gebrauchten Enyaq ist schwer zu finden"....und ein Wertverlust von 10k/Jahr für einen neuen Enyaq ist auch a bissl a Gschichtl emoji
Mein Enyaq von 2023 hat <4k/Jahr Wertverlust.

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  •  rocco81
  •   Gold-Award
31.5.2026 10:23  (#8)

zitat..
sir0x schrieb: Das widerspricht irgendwie deiner Aussage "gutes P/L Verhältnis beim gebrauchten Enyaq ist schwer zu finden"

In Österreich stimmt das. Darum habe ich im benachbarten D gekauft, da passt der Preis für mich. Aufwand für Import Gschisti Gschasti muss man halt auf sich nehmen.


zitat..
sir0x schrieb: ein Wertverlust von 10k/Jahr für einen neuen Enyaq ist auch a bissl a Gschichtl emoji

Ein neuer iv80 Volle Hütte hatt 2023 mindestens 55k€ gekostet.
Einen solchen habe ich jetzt mit 120tkm um 25k€ gekauft. --> 10k€/J




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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
31.5.2026 10:27  (#9)
Den Wertverlust hast aber wegen den 120k km und über 300 Zyklen am Akku nach 3 Jahren, das ist ja nicht repräsentativ.
Abgesehen davon, dass 2023 einen RS für 55k bekommen hast (das was am Preisschild steht, ist nicht der Verkaufspreis, sondern nur ein schöner Wert für den Gebrauchtmarkt)

Welchen SOH hast du?

Bzgl. der ursprünglichen Frage, ich glaube, dass ein neuer Verbrenner bald einen größeren Wertverlust haben wird, als ein BEVBEV [Battery Electric Vehicle, Elektroauto]

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  •  Puitl
  •   Silber-Award
31.5.2026 16:23  (#10)
Die Angst vorm Akkutod ist meiner Meinung nach unbegründet bzw. kommt von Leuten die sich nicht informieren. Die Zellen sind heute nicht mehr das Problem, fast immer ist es ein defekt der Elektronik und die hast du auch in einem aktuellen Verbrenner zu genüge, abgesehen davon das diese ganzen 3-Zylinder Kisten teils auch nur mehr eine garantierte Motor-Laufleistung von 140-200kkm haben!

Wenn ich mir die aktuellen Entwicklungen (auf Seite er Akkus und E-Autos wie auch der Themen rund um Rohöl und Sprit) anschaue glaube ich auch das ein akutell gekaufter Verbrenner in 10 Jahren mehr Wertverlust hat als ein ! vergleichbarer ! Elektro...

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  •  sir0x
  •   Bronze-Award
31.5.2026 19:29  (#11)
Es geht nicht um den Akkutod (der ist sowieso sehr unwahrscheinlich), sondern, dass a.) ein schlechter SOH natürlich wertmindernd ist, b.) viele Zyklen eben auch Auswirkungen auf den Rest haben, c.) 120k km nach drei Jahren auch Auswirkungen auf das gesamte Fahrzeug haben. 

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  •  Lu1994
  •   Silber-Award
31.5.2026 19:57  (#12)
Was noch dazu kommt, Bidi Laden kommt allmählich, dadurch werden Akkuzyklen deutlich zunehmen, sprich bei Gebrauchtwagen wird ein Akkutest obligatorisch werden

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