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Unser digitales Leben sichern... NAS? teilen

21.7. -29.7.2026    38 Antworten    20 Autoren 38 2026-07-29T17:26:31+02:00
     
Zusammenfassung
 1  2 
  •  derLandmann
  •   Gold-Award
21.07.2026
38
Mahlzeit,

wie bei jedem von uns fallen im Laufe der Zeit immer mehr Daten an. Man möchte die ganzen Bilder seiner Kinder usw sicher wissen - ein Datenverlust wäre der Supergau.
Derzeitiges Setup: 200GB Icloud, wenn die voll ist wird wieder ein Jahr aus Fotos auf den Mac gezogen, auf externe Platten gespeichert und per TimeMachine auf eine externe 4TB HDD gesichert. Schmieren mir die Dinger mal gleichzeitig ab, hätte ich ein Problem. Weitere externe HDD mit Bildern aus meiner Fotografenzeit usw existieren nebenbei auch noch neben anderen Datenplatten.
Würde ich den Speicherplan in der iCloud erweitern auf z.B. 2TB ging sich das auch nicht lange aus, alles drüber wird dann ziemlich teuer auf Dauer.

Überlegung: Netzwerkspeicher

Wenn ich im großen Fluss nach "NAS" Suche kommt unweigerlich immer die UGREEN NAS, danach Synology und wie sie alle heißen.
UGREEN 4Port kostet gleich mal 600€, 2x 8TB nochmal 750€ dazu, also 1350€ für das Backup System. Bewertungen sind durchaus positiv, die Software hängt wohl etwas hinten nach.
Dieses ganze automatisierte KI Zeugs welches mir Fotos automatisch wegsichert etc ist nett aber brauch ich eigentlich nicht. Würde die Daten nach wie vor aus iCloud auf den Mac ziehen und das TimeMachine Backup sowie die externen HDDs sollen dann auf die NAS gesichert werden. Ich nehme an bei  2 Festplatten werden die in der NAS gespiegelt und sind so ausfallsicher.

Welches System verwendet ihr zur Sicherung? Welche Festplatten? Welches Bay?
Jemand Erfahrung mit den UGREEN Dingern? Und geht das Ganze eigentlich auch günstiger??

  •  TobiK
  •   Silber-Award
21.7.2026  (#1)
Hi!

Das ist m.E. mehr eine Glaubensfrage. Wir haben einen iCloud Family Plan, da ist so viel Speicher, dass ich noch nie extern gesichert habe. Im Haus kommt jetzt ein kleiner "Server" zum Einsatz. Prinzipiell würde ich eher SSD statt drehende Platten bevorzugen, die halten länger. Jedenfalls in beiden Fällen immer RAID6 oder vergleichbar. Leider aktuell alles recht teuer wegen Chipmangel/AI. Wenn dich dein Setup nicht akut stört, würde ich mit Anschaffungen noch 1-2 Jahre warten.

LG
Tobi


1
  •  heinzi00
  •   Gold-Award
21.7.2026  (#2)
Also Synology ist meines Erachtens hier das Top Produkt, zumindest waren sie das mal. UGREEN ist noch nicht so lange am Markt, denke aber die machen auch einiges richtig und sind preislich etwas günstiger. In Server und NAS werden grundsätzlich noch immer drehende Platten verwendet, weil sie wesentlich ausfallssicherer und langlebiger sind. SSD ist hier die falsche Entscheidung. Es gibt für NAS-Systeme eigene Festplatten die für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind und deshalb eine lange Lebensdauer haben.
Da die Festplatten schon eine sehr hohe Speicherkapazität haben würde ich mich für ein 2-Bay NAS entscheiden mit RAID1 (Spiegelung), das ist die einfachste und sicherste Konfiguration.
Ich würde auch darauf achten dass das NAS mindestens einen 1000 MBit LAN Anschluss hat, noch besser 2x 1000 MBit LAN Anschlüsse und am Besten noch schnellere LAN Anschlüsse, aber wenn dein Router/Switch keine schnelleren LAN Ports hat wird es dir jetzt nichts bringen, aber vielleicht in Zukunft. Desto schneller deine LAN Verbindung zum NAS ist, desto schneller ist der Zugriff auf dein NAS.
Billig waren NAS noch nie, aber es stimmt schon dass wegen der ganzen KI Sachen, alles noch teurer geworden ist, weiss aber nicht ob es jemals noch soviel billiger wird, dass sich das warten lohnt, dass muss jeder für sich entscheiden.

1
  •  Dirm
  •   Bronze-Award
21.7.2026  (#3)
Backup ist leider teuer. Außerdem zahlt man dafür, dass man es nie braucht...

RAID erhöht nur die Verfügbarkeit, ist aber kein Backup. (Löschst du eine Datei, ist sie weg.) Bin auch der Meinung, dass privat nur RAID1 Sinn macht. Ev. verschiedene Hersteller/Modelle. Wenns NAS eingeht, nimmst eine Platte raus und kopierst die Daten. Bei allen anderen RAID Levels wird es kompliziert.

Beim NAS zahlst du für die Geschwindigkeit und diverse (nützliche?) Software Features. Wenn du nicht täglich einige Gigabyte verschiebst, reicht auch günstig. Lieber in Festplatten investieren.

Backup hast du erst wenn du rine vollständige Kopie aller Daten auf einem anderen Gerät/Medium hast. Optimal noch räumlich getrennt.

NAS ist gut zum Daten sammeln und schnell mal aktuelle Fotos kopieren. Aber als Backup sind 2 Sets an externen Festplatten besser. Wobei du immer eines aktualisierst und dann mit dem anderen austauschst 3/6/12 Monate je nach Motivation. Am besten bei Eltern/Freunden lagern. Dann hast du immer von den alten Daten 2 Kopien.
Der Austausch hilft auch, dass du regelmäßig checkst ob die Hardware noch läuft.

Nicht zu groß kaufen, dass du sie in 10 Jahren ersetzen kannst.


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Hallo derLandmann,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Unser digitales Leben sichern... NAS?



  •  TobiK
  •   Silber-Award
21.7.2026  (#4)
Aus meiner Sicht geht es hier ja eben nicht um Backup sondern darum, Daten auszulagern. Davon könnte man jetzt wiederum Backups anfertigen. Und ja: Das wird truer. Gerade im privaten Bereich würde ich immer RAID6 machen, abhängig von der Datenmenge und Festplatten. Bei RAID1 oder RAID 10 hast du den Vorteil von höherer Performance, kaufst allerdings das ein durch den Nachteil der in Summe geringeren Ausfallsicherheit. Im privaten Bereich bekommt man in der Regel sterbende Plat-ten nicht unmittelbar mit, im Gegensatz zu Professionellen IT-Umgebungen 

Wenn man sich das leisten kann oder will, macht natürlich ein Backup vom NAS auch noch Sinn. 


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
21.7.2026  (#5)
Ich hab vor Jahren mit einem WD NAS angefangen - das war mir aber irgendwann zu langsam und dann hab ich auf ein Synology NAS upgegraded. (DS220+).
Da ich nebenbei aber auch mit smart home geschichten begonnen hab und ganz schnell mal 3 Raspis im Einsatz hatte, bin ich dazu übergegangen, das alles in die Synology auf Docker umzuziehen. Da das aber auch immer mehr wurde, hab ich in der Synology zuerst mal mehr RAM eingebaut,.....irgendwann mal bin ich aber draufgekommen, dass die CPU in der Synology schnell mal verdammt gut ausgelastet war.
Deswegen hab ich jetzt vor ein paar Wochen Nägel mit Köpfen gemacht und mir einen unraid Server zusammengebaut -> beste Entscheidung. Der fährt Kreise um die Synology und ist noch dazu erweiterbar wie ich es möchte.
Hab dort jetzt ein array/datengrab mit 3 Stück HDD (2x3TB+1x8TB) und eine 8TB HDD als parity Disk.
2x1TB SSD/NVME als cache speicher (raid1) und noch eine alte 512GB SSD als "scratch" Platte, wo downloads drauf laufen.
"Frische" Daten laufen immer auf den schnellen cache Speicher und werden dann, wenn eine bestimmte "Füllmenge" erreicht ist automatisch auf das HDD array geschrieben.

Mit einer ausreichend starken CPU, genug RAM (im Moment 16GB - reicht im Moment) und 2,5GBit LAN anbindung läuft das Ding wie Sau.
Mehrere Docker container (evcc fürs überschussladen, immich für die Fotos, adguard, jellyfin für filme, teslamate und noch ein paar kleinigkeiten,..), 2 VM mit home assistant und Win11 (wenn ich mal irgendwas mit windows benötige) laufen alle auf dem schnellen cache speicher.
Daran hängt eine USB Platte, wo alle 3 Tage ein automatisches Backup läuft in der Nacht. Diese Platte tausche ich alle paar Wochen mit einer zweiten USB Platte aus, die ich in der Arbeit lagere.

Hat ein paar Stunden an Einlesezeit und ein "bissl" Einrichtungsarbeit gefordert, war aber vollkommen im Rahmen und jetzt bin ich glücklich und zufrieden.

Kann nur empfehlen, den Weg über Selbstbau und unraid zu gehen (von mir aus auch TrueNAS, aber das ist man mit den Platten nicht so flexibel wie bei unraid).

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  •  MissT
  •   Gold-Award
21.7.2026  (#6)
Ich schiebe das Thema Datensicherung schon länger vor mir her. Ein Grund hierfür: Es fehlt mir ein System, um die laufend anfallenden Daten auszusieben, bevor ich sie an einem zusätzlichen Ort sichere. Das betrifft im besonderen Maß Fotos und Videos von Mobilgeräten, aber auch Dokumente und Musikdateien von PCs. Auf externen Festplatten habe ich datierte Ordner mit manuellen Sicherungen, deren Inhalt aber teilweise ident ist. 

Wie geht Ihr diesbezüglich vor? Habt Ihr eine gute und einfache Lösung für dieses Problem gefunden?

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  •  ThinkAbout05
21.7.2026  (#7)
Also ich mache es so: fileserver sowie auch alle anderen server laufen als vm in einem HA proxmox cluster. zusätzlich werden die daten vom fileserver jeden sonntag auf einem externen pc gesichert. diese Daten werden zusätzlich 1x im monat noch auf eine externe platte kopiert. diesen vorgang muss ich halt manuell machen. und ja es nicht immer alle 4 wochen, manchmal sind auch 5 dazwischen :D

für eine einfache datensicherung genügt es, wenn die daten auf zwei unterschiedliche medien vorhanden sind (wenn diese zwei medien noch zusätzlich zum original pfad bestehen, noch besser). klar kann man pech haben, dass festplatten zur selben zeit kaputt werden, die gefahr ist aber relativ gering.

eine nas is halt eine teure lösung aus einer hand. aber datensicherung kann man auch billiger haben.
Edit: zu dem thema 2,5Gbit im Heimnetzwerk halte ich persönlich nicht viel. da mehrere faktoren davon abhängig sind, dass man auch 2,5gbit zusammenbekommt. desweitern ist diese bandbreite auch gar nicht notwenig

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  •  PS86
  •   Bronze-Award
21.7.2026  (#8)
Habe seit ca. 10 Jahren das Synology DS218+ und es läuft seitdem fehlerfrei. Hauptsächlich für Fotobackup und wichtige Dokumente wenn ich mal dringend was von unterwegs brauche. Für Fotobackup gibts mehrere Apps wo die Fotos automatisch hochgeladen werden sobald man zu Hause im Wlan ist. Zusätzlich kann man Ordner Freigeben für bekannte etc. - ist auch manchmal praktisch. Hat alles zusammen mit den Festplatten ca. 1000,- gekostet aber zahlt sich aus!

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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
21.7.2026  (#9)

zitat..
TobiK schrieb: Wir haben einen iCloud Family Plan, da ist so viel Speicher, dass ich noch nie extern gesichert habe. Im Haus kommt jetzt ein kleiner "Server" zum Einsatz.

wieviel wär das und zu welchem Preis?

zitat..
TobiK schrieb: Prinzipiell würde ich eher SSD statt drehende Platten bevorzugen, die halten länger.

zitat..
heinzi00 schrieb: In Server und NAS werden grundsätzlich noch immer drehende Platten verwendet, weil sie wesentlich ausfallssicherer und langlebiger sind. SSD ist hier die falsche Entscheidung. Es gibt für NAS-Systeme eigene Festplatten die für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind und deshalb eine lange Lebensdauer haben.

Gibt es vl eine dezidierte Empfehlung für Festplatten mit langer Haltbarkeit? Die meisten verwenden wohl schon SSD was ich gesehen hab ..


zitat..
heinzi00 schrieb: Da die Festplatten schon eine sehr hohe Speicherkapazität haben würde ich mich für ein 2-Bay NAS entscheiden mit RAID1 (Spiegelung), das ist die einfachste und sicherste Konfiguration.

Dachte auch an RAID1.
2 Festplatten drin, beide gespiegelt, geht eine ein kommt ne neue rein und wird wieder kopiert.

zitat..
Dirm schrieb: Backup hast du erst wenn du rine vollständige Kopie aller Daten auf einem anderen Gerät/Medium hast. Optimal noch räumlich getrennt.

Stellt sicher das Optimum dar, aber soweit gehen wir glaub ich nicht :) Räumlich getrennt wärs.


zitat..
TobiK schrieb: Aus meiner Sicht geht es hier ja eben nicht um Backup sondern darum, Daten auszulagern.

Nicht nur auslagern, Alle Daten am Mac+Externe HDD sollen gesichert werden, werden laufend mehr.


zitat..
brabsi schrieb: Kann nur empfehlen, den Weg über Selbstbau und unraid zu gehen

Da hab ich leider zu wenig Ahnung und Zeit 


zitat..
PS86 schrieb: Habe seit ca. 10 Jahren das Synology DS218+ und es läuft seitdem fehlerfrei. Hauptsächlich für Fotobackup und wichtige Dokumente wenn ich mal dringend was von unterwegs brauche. Für Fotobackup gibts mehrere Apps wo die Fotos automatisch hochgeladen werden sobald man zu Hause im Wlan ist.

An sowas dachte ich eigentlich... ich kenne nur die Unterschiede der Synology Modelle nicht wirklich raus.
Welche Apps wären das?

Gibts Produktempfehlungen für NAS+HDD?




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  •  Suffi
  •   Bronze-Award
21.7.2026  (#10)
Ich habe ein Qnap nas mit raid 5, bietet eine gewisse Datensicherheit (1 Platte kann eingehen und es ist noch alles da) und es bleibt mehr Speicherkapazität übrig als bei raid 1 ( falls mehr als 2 Platten verbaut sind) 
zusätzlich noch 2 Festplatten wo ich alle 1 bis 2 Monate die neuen daten ( sind zu 99% Fotos) raufziehe. Diese lagere ich bei mir in der Firma. 
auf diesem nas werden auch alle Daten vom Bus (Temperaturen usw) gespeichert. 
zusätzlich werden sämtliche neuen Fotos von unseren Handys auch automatisch darauf gesichert sobald sich das Handy im WLAN befindet. 
Ich kenne mittlerweile einige deren ganzes Leben oder das der Kinder am Handy gespeichert war und dieses dann das zeitliche gesegnet hat. 
 


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  •  opa12
  •   Bronze-Award
21.7.2026  (#11)

zitat..
TobiK schrieb:
 Gerade im privaten Bereich würde ich immer RAID6 machen, abhängig von der Datenmenge und Festplatten. Bei RAID1 oder RAID 10 hast du den Vorteil von höherer Performance,

Wie oben schon erwähnt wurde, ist privat in 99% der Fälle jeder Raid Modus unnötig. Denn Raid ist kein und ersetzt auch kein Backup. Verbessert "nur" die Verfügbarkeit.
Ein Blitzschlag killt wenn, dann sicher alle Platten im Server / NAS, gegen einen Verschlüsselungstrojaner macht hilft auch kein Raid.......
Raid hilt nur bei Ausfall einer Platte und wenn da kein Monitoring eingerichtet und verfolgt wird, fällt die defekte Platte erst auf wenn die zweite stirbt emoji

Ich habe alle Daten auf einem Synology NAS (neues Ugreen steht schon parat). Backup erfolgt periodisch auf ext. HDD die nur während des Backups angeschlossen ist.




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  •  TomF79
  •   Bronze-Award
21.7.2026  (#12)
Ich habe TrueNas Software auf einen Lenovo ThinkCentre M70q (Core i5-10400T, 32GB RAM) installiert. TrueNas läuft dann als Netzwerkfestplatte im Heimnetz. So habe ich mit allen Geräten entweder in Heimnetz oder unterwegs mittels VPN Zugriff darauf. 
Die Netzwerkfestplatte synchronisiere ich dann mit FreeFileSync mit der Laptop Festplatte und mit externen Festplatten alle paar Wochen.

Zusätzlich läuft dann noch HomeAssistant in einer TrueNas VM.

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  •  hofimax
  •   Silber-Award
21.7.2026  (#13)
Nimm dir bitte ein 4 oder 5 Bay Synology oder QNAP NAS zur Datenablage und starte mit 3 Stück Festplatten, auf alle Fälle in einem Raid 5/6/SHR o.ä., je nach Konfiguration und vergiss die Amateurhaften Aussagen jener, die behaupten das hat keinen Sinn oder ist zu kompliziert. Auf beiden genannten Herstellern ist das Einrichten von Raids wirklich einfach, du kannst jederzeit Speicher erweitern oder Platten tauschen falls defekt. Sämtliche (gewünschte) Systemmeldungen werden dir über deinen Mailaccount oder den jeweiligen Cloudservice geschickt, du bekommst immer mit was auf deinem System los ist, nicht nur wenn eine Platte voll ist sondern auch wenn es andere Probleme gibt oder ein Update empfohlen wird.

Wenn du jetzt zusätzlich das NAS noch backuppen möchtest kannst du wiederrum einen Cloudservice verwenden, eine externe HDD oder ein zweites NAS, da gäbe es verschiedene Möglichkeiten. Und du kannst aus jeder Menge fertiger Apps auswählen, die dir das Fotos sichern, Überwachungskameras speichern, als Laufwerk für deinen PC verwenden, Videoserver und was weiß ich noch alles relativ einfach machen.

Wenn du dir bei der Einrichtung dennoch unsicher bist oder Hilfe brauchst, nimm dir eine entsprechende KI dazu und lass dich unterstützen, einfacher gehts wirklich nicht...

Konfigs wie von @TomF79 sind eine feine Sache, aber ohne entsprechende Kenntnisse schwerer zu bedienen und aufwändiger auf Stand zu halten.

1
  •  opa12
  •   Bronze-Award
22.7.2026  (#14)

zitat..
hofimax schrieb:

Nimm dir bitte ein 4 oder 5 Bay Synology oder QNAP NAS zur Datenablage und starte mit 3 Stück Festplatten, auf alle Fälle in einem Raid 5/6/SHR o.ä., je nach Konfiguration und vergiss die Amateurhaften Aussagen jener, die behaupten das hat keinen Sinn 

Ist nur die Erfahrung aus 20 Jahren IT emoji
Was ist deiner Meinung nach der Vorteil eines Raid Sets im Privatgebrauch der die mehr als doppelten Kosten rechtfertigt?

zitat..
hofimax schrieb:

Wenn du jetzt zusätzlich das NAS noch backuppen möchtest kannst du wiederrum einen Cloudservice verwenden, eine externe HDD oder ein zweites NAS, da gäbe es verschiedene Möglichkeiten. 

Ein Backup ist nicht "möchtest", sondern zwingend notwendig. 




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  •  heinzi00
  •   Gold-Award
22.7.2026  (#15)

zitat..
derLandmann schrieb: Gibt es vl eine dezidierte Empfehlung für Festplatten mit langer Haltbarkeit? Die meisten verwenden wohl schon SSD was ich gesehen hab ..

Von WesternDigital die WD Red Serie ist für NAS Systeme. Keine Ahnung warum man SSD Platten in ein NAS einbaut, das passt einfach nicht zusammen und schon garnicht mit einen RAID System. SSDs haben beschränkte Schreibzyklen und die werden bei RAID recht schnell aufgebraucht. ...zumindest habe ich das mal so gelernt. Ich kann dir nur sagen jeder Server bei uns hat eine SSD für das Betriebsystem und für Datenspeicher sind HDDs in einen RAID System in Verwendung.

zitat..
derLandmann schrieb: Dachte auch an RAID1.
2 Festplatten drin, beide gespiegelt, geht eine ein kommt ne neue rein und wird wieder kopiert.

Ich bleibe dabei, dass RAID1 von der Ausfallsicherheit und der Einfachheit das beste System ist, wenn man mit der Speicherkapazität auskommt. Wie du schreibst bei RAID1 wird einfach nur immer gespiegelt, heisst defekte Platte raus und neue rein, alles läuft weiter. Nachteil ist halt dass du nur die Hälte an Speicherkapazität hast und der Schreib/Lesezugriff etwas langsamer ist. Bei RAID5 schaut das ganz anders aus... wenn eine HDD defekt ist und du sie tauscht, muss der gesamte Index neu aufgebaut werden, bedeutet hohe Belastung für die verbliebenen HDDs und wenn die auch schon alt sind und du Pech hast, kann dir dabei eine andere HDD Probleme machen. Ist mir zwar erst einmal passiert bei einen Server, aber ein bisschen angespannt bin ich immer bei sowas. Vorteil von RAID5 ist mehr Speicherkapazität und schnellere Schreib/Lesezugriffe. Wenn man das nicht braucht würde ich immer RAID1 bevorzugen.

Ein 2-Bay NAS ist auf auch billiger als ein 4 oder 5-Bay NAS, aber letztendlich musst du entscheiden was für dich passt.


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  •  derLandmann
  •   Gold-Award
22.7.2026  (#16)
Allgemein: Es gibt anscheinend unterschiedliche Ansicht was ein Backup ist :) Mein Ziel wäre von den Daten 3 Kopien zu haben: Auf dem Mac/iPhone(Cloud) und auf 2 Festplatten, das ginge mit RAID1 ja simple.

zitat..
heinzi00 schrieb: Von WesternDigital die WD Red Serie ist für NAS Systeme.

Ich hab gelesen, dass z.B. bei UGREEN es Probleme gibt mit der RED Plus Serie, da mit der Software irgendetwas nicht zusammenpasst, war glaub ich auf Reddit.
Normale  HDD vs SSD klingt aber logisch :)


zitat..
heinzi00 schrieb: Ich bleibe dabei, dass RAID1 von der Ausfallsicherheit und der Einfachheit das beste System ist, wenn man mit der Speicherkapazität auskommt. Wie du schreibst bei RAID1 wird einfach nur immer gespiegelt, heisst defekte Platte raus und neue rein, alles läuft weiter.

so hätt ich mir das vorgestellt.


zitat..
opa12 schrieb: Ich habe alle Daten auf einem Synology NAS (neues Ugreen steht schon parat).

Warum der Wechsel?


zitat..
hofimax schrieb: Nimm dir bitte ein 4 oder 5 Bay Synology oder QNAP NAS zur Datenablage und starte mit 3 Stück Festplatten

Was ziemlich ins Geld geht. Warum die beiden Marken?

Mir ist schon klar, dass es (wie zum Glück in jedem Bereich) hier natürlich Experten gibt und die gerne auch für die Heimanwendung leichten Overkill betreiben (von dem lebt ja das Forum ;) 


Nachdem das jetzt schon öfters gefallen ist würde ich in Richtung 2 oder 4 Bay NAS gehen.
- Synology oder Ugreen?
- 3,5"HDD für NAS

sollte doch passen.


1
  •  hofimax
  •   Silber-Award
22.7.2026  (#17)

zitat..
opa12 schrieb:

──────..
hofimax schrieb:

Nimm dir bitte ein 4 oder 5 Bay Synology oder QNAP NAS zur Datenablage und starte mit 3 Stück Festplatten, auf alle Fälle in einem Raid 5/6/SHR o.ä., je nach Konfiguration und vergiss die Amateurhaften Aussagen jener, die behaupten das hat keinen Sinn 
───────────────

Ist nur die Erfahrung aus 20 Jahren IT
Was ist deiner Meinung nach der Vorteil eines Raid Sets im Privatgebrauch der die mehr als doppelten Kosten rechtfertigt?

──────..
hofimax schrieb:

Wenn du jetzt zusätzlich das NAS noch backuppen möchtest kannst du wiederrum einen Cloudservice verwenden, eine externe HDD oder ein zweites NAS, da gäbe es verschiedene Möglichkeiten. 
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Ein Backup ist nicht "möchtest", sondern zwingend notwendig.

Man verwendet am NAS dann nur einen Speicherpool und nicht zig verschiedene Einzel Platten, wo man am Ende nicht mehr weiß was wo liegt.  Ein Raid 5 aufwärts kann man jederzeit erweitern wenn der Platz zu eng wird, auch durch den seriellen Tausch der einzelnen HDD's lässt sich dies wunderbar bewerkstelligen. Mir persönlich gefällt diese Lösung am besten. Ist Kostendruck vorhanden kann ich immer noch die Raid 1 Variante nehmen, aber da hast du halt wieder das Thema wenn du auf größere HDD's migrieren möchtest. Letztendlich ists eine Entscheidung von @derLandmann, welche er treffen muß. Und klar, für dich und mich ist ein Backup zwingend, aber man muss es sich halt auch leisten wollen, das muss jeder selber entscheiden wie wichtig ihm seine Datensicherheit ist.

Man sieht, es hat jeder andere Ansätze, setzt auf unterschiedlichste Systeme und Hersteller und technische Lösungen. Alle werden funktionieren, sie unterscheiden sich letztlich in den Kosten, der Skalierbarkeit, dem Betriebsaufwand und der Datensicherheit.




1
  •  sudo
22.7.2026  (#18)
Ich hab bei mir quasi alle Daten in meiner privaten Cloud (Seafile) liegen, welche ich im Haus selbst zusätzlich auf eine HDD und eine SSD synce.
Als Server dient ein Intel NUC (i3) welcher mittlerweile seit fast 11 Jahren 24/7 läuft, einziger defekt bis jetzt: Netzteil einer externen HDD.
Will schon lange mal auf eine neue HW wechseln, aber bei den aktuellen Preisen wart ich noch ein wenig. Nur für Seafile ist aber selbst die Performance vom alten NUC ein Overkill (hab dort aber noch ein paar andere Sachen laufen).
Stromaufnahme von dem System (NUC mit interner m2 SSD und 2.5" WD Red und externe 3.5" WD Red) liegt gesamt bei unter 15W.
Werd demnächst auch noch einen Seafile-Client im Nebengebäude oder bei den Eltern aufsetzen, dann sind die Daten unabhängig von unserem Haus nochmals gesichert.

1
  •  hofimax
  •   Silber-Award
22.7.2026  (#19)

zitat..

──────..
hofimax schrieb: Nimm dir bitte ein 4 oder 5 Bay Synology oder QNAP NAS zur Datenablage und starte mit 3 Stück Festplatten
───────────────

Was ziemlich ins Geld geht. Warum die beiden Marken?

Mir ist schon klar, dass es (wie zum Glück in jedem Bereich) hier natürlich Experten gibt und die gerne auch für die Heimanwendung leichten Overkill betreiben (von dem lebt ja das Forum ;) 

Nachdem das jetzt schon öfters gefallen ist würde ich in Richtung 2 oder 4 Bay NAS gehen.
- Synology oder Ugreen?
- 3,5"HDD für NAS

sollte doch passen.

Du hast ja selber schon geschrieben das UGreen noch seine Problemchen hat, Synology und QNap sind schon wesentlich länger am Markt und bestimmt ausgereifter. Ich gebe aber zu, ich kenne UGreen selber auch nicht und hatte so ein Gerät noch nicht in den Händen, kann sich jemand anders noch besser seine Meinung dazu abgeben.

Von Overkill sind wir hier noch weit entfernt, kannst du aber gerne haben emoji


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  •  brabsi
  •   Bronze-Award
22.7.2026  (#20)

zitat..
derLandmann schrieb:

Allgemein: Es gibt anscheinend unterschiedliche Ansicht was ein Backup ist :) Mein Ziel wäre von den Daten 3 Kopien zu haben: Auf dem Mac/iPhone(Cloud) und auf 2 Festplatten, das ginge mit RAID1 ja simple.

──────..

Obacht - raid1 ist KEIN Backup 




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  •  Dirm
  •   Bronze-Award
22.7.2026  (#21)

zitat..
derLandmann schrieb: Ich hab gelesen, dass z.B. bei UGREEN es Probleme gibt mit der RED Plus Serie, da mit der Software irgendetwas nicht zusammenpasst, war glaub ich auf Reddit.

Ich würde mir bei einer der Preisvergleichsseiten filtern was du möchtest - Anzahl Netzwerk, Platten, .... und dann preislich das raussuchen was dir zusagt.
Dann kurz googlen ob es zu NAS, Platten oder der Kombi bekannte Probleme gibt.

Es kann dir niemand sagen ob die Platten 10 Jahre halten (ziemlich sicher, wenn sie nicht in den ersten beiden eingehen) weil die Modelle von damals gibt's nicht mehr.
Die günstigsten würde ich nicht kaufen. 

Spezielle NAS Platten brauchst auch nur wenn du große Datenmengen streamen willst. Oder Virtuelle Server drauf laufen lassen möchtest. Da wären dann RAID und SSDs ev. ein Thema um zb IOPS zu erhöhen.

Bei der Speichergröße einer Partition halt immer im Hinterkopf behalten, dass man dann vielleicht doch ein Backup auf ein anderes Medium machen möchte (und ggf. auch wiederherstellen). Auf mehrere externe Festplatten aufteilen kann mühsam werden. Wobei zu einem ordentlichen RAID kann man sich gleich ein leiwandes Bandlaufwerk gönnen.... 😀 




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