Unser digitales Leben sichern... NAS?
21.7.2026
13 Antworten
12 Autoren
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Hi! Das ist m.E. mehr eine Glaubensfrage. Wir haben einen iCloud Family Plan, da ist so viel Speicher, dass ich noch nie extern gesichert habe. Im Haus kommt jetzt ein kleiner "Server" zum Einsatz. Prinzipiell würde ich eher SSD statt drehende Platten bevorzugen, die halten länger. Jedenfalls in beiden Fällen immer RAID6 oder vergleichbar. Leider aktuell alles recht teuer wegen Chipmangel/AI. Wenn dich dein Setup nicht akut stört, würde ich mit Anschaffungen noch 1-2 Jahre warten. LG Tobi |
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Also Synology ist meines Erachtens hier das Top Produkt, zumindest waren sie das mal. UGREEN ist noch nicht so lange am Markt, denke aber die machen auch einiges richtig und sind preislich etwas günstiger. In Server und NAS werden grundsätzlich noch immer drehende Platten verwendet, weil sie wesentlich ausfallssicherer und langlebiger sind. SSD ist hier die falsche Entscheidung. Es gibt für NAS-Systeme eigene Festplatten die für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind und deshalb eine lange Lebensdauer haben. Da die Festplatten schon eine sehr hohe Speicherkapazität haben würde ich mich für ein 2-Bay NAS entscheiden mit RAID1 (Spiegelung), das ist die einfachste und sicherste Konfiguration. Ich würde auch darauf achten dass das NAS mindestens einen 1000 MBit LAN Anschluss hat, noch besser 2x 1000 MBit LAN Anschlüsse und am Besten noch schnellere LAN Anschlüsse, aber wenn dein Router/Switch keine schnelleren LAN Ports hat wird es dir jetzt nichts bringen, aber vielleicht in Zukunft. Desto schneller deine LAN Verbindung zum NAS ist, desto schneller ist der Zugriff auf dein NAS. Billig waren NAS noch nie, aber es stimmt schon dass wegen der ganzen KI Sachen, alles noch teurer geworden ist, weiss aber nicht ob es jemals noch soviel billiger wird, dass sich das warten lohnt, dass muss jeder für sich entscheiden. |
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Backup ist leider teuer. Außerdem zahlt man dafür, dass man es nie braucht... RAID erhöht nur die Verfügbarkeit, ist aber kein Backup. (Löschst du eine Datei, ist sie weg.) Bin auch der Meinung, dass privat nur RAID1 Sinn macht. Ev. verschiedene Hersteller/Modelle. Wenns NAS eingeht, nimmst eine Platte raus und kopierst die Daten. Bei allen anderen RAID Levels wird es kompliziert. Beim NAS zahlst du für die Geschwindigkeit und diverse (nützliche?) Software Features. Wenn du nicht täglich einige Gigabyte verschiebst, reicht auch günstig. Lieber in Festplatten investieren. Backup hast du erst wenn du rine vollständige Kopie aller Daten auf einem anderen Gerät/Medium hast. Optimal noch räumlich getrennt. NAS ist gut zum Daten sammeln und schnell mal aktuelle Fotos kopieren. Aber als Backup sind 2 Sets an externen Festplatten besser. Wobei du immer eines aktualisierst und dann mit dem anderen austauschst 3/6/12 Monate je nach Motivation. Am besten bei Eltern/Freunden lagern. Dann hast du immer von den alten Daten 2 Kopien. Der Austausch hilft auch, dass du regelmäßig checkst ob die Hardware noch läuft. Nicht zu groß kaufen, dass du sie in 10 Jahren ersetzen kannst. |
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Hallo derLandmann, hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Unser digitales Leben sichern... NAS? |
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Aus meiner Sicht geht es hier ja eben nicht um Backup sondern darum, Daten auszulagern. Davon könnte man jetzt wiederum Backups anfertigen. Und ja: Das wird truer. Gerade im privaten Bereich würde ich immer RAID6 machen, abhängig von der Datenmenge und Festplatten. Bei RAID1 oder RAID 10 hast du den Vorteil von höherer Performance, kaufst allerdings das ein durch den Nachteil der in Summe geringeren Ausfallsicherheit. Im privaten Bereich bekommt man in der Regel sterbende Plat-ten nicht unmittelbar mit, im Gegensatz zu Professionellen IT-Umgebungen Wenn man sich das leisten kann oder will, macht natürlich ein Backup vom NAS auch noch Sinn. |
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Ich hab vor Jahren mit einem WD NAS angefangen - das war mir aber irgendwann zu langsam und dann hab ich auf ein Synology NAS upgegraded. (DS220+). Da ich nebenbei aber auch mit smart home geschichten begonnen hab und ganz schnell mal 3 Raspis im Einsatz hatte, bin ich dazu übergegangen, das alles in die Synology auf Docker umzuziehen. Da das aber auch immer mehr wurde, hab ich in der Synology zuerst mal mehr RAM eingebaut,.....irgendwann mal bin ich aber draufgekommen, dass die CPU in der Synology schnell mal verdammt gut ausgelastet war. Deswegen hab ich jetzt vor ein paar Wochen Nägel mit Köpfen gemacht und mir einen unraid Server zusammengebaut -> beste Entscheidung. Der fährt Kreise um die Synology und ist noch dazu erweiterbar wie ich es möchte. Hab dort jetzt ein array/datengrab mit 3 Stück HDD (2x3TB+1x8TB) und eine 8TB HDD als parity Disk. 2x1TB SSD/NVME als cache speicher (raid1) und noch eine alte 512GB SSD als "scratch" Platte, wo downloads drauf laufen. "Frische" Daten laufen immer auf den schnellen cache Speicher und werden dann, wenn eine bestimmte "Füllmenge" erreicht ist automatisch auf das HDD array geschrieben. Mit einer ausreichend starken CPU, genug RAM (im Moment 16GB - reicht im Moment) und 2,5GBit LAN anbindung läuft das Ding wie Sau. Mehrere Docker container (evcc fürs überschussladen, immich für die Fotos, adguard, jellyfin für filme, teslamate und noch ein paar kleinigkeiten,..), 2 VM mit home assistant und Win11 (wenn ich mal irgendwas mit windows benötige) laufen alle auf dem schnellen cache speicher. Daran hängt eine USB Platte, wo alle 3 Tage ein automatisches Backup läuft in der Nacht. Diese Platte tausche ich alle paar Wochen mit einer zweiten USB Platte aus, die ich in der Arbeit lagere. Hat ein paar Stunden an Einlesezeit und ein "bissl" Einrichtungsarbeit gefordert, war aber vollkommen im Rahmen und jetzt bin ich glücklich und zufrieden. Kann nur empfehlen, den Weg über Selbstbau und unraid zu gehen (von mir aus auch TrueNAS, aber das ist man mit den Platten nicht so flexibel wie bei unraid). |
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Ich schiebe das Thema Datensicherung schon länger vor mir her. Ein Grund hierfür: Es fehlt mir ein System, um die laufend anfallenden Daten auszusieben, bevor ich sie an einem zusätzlichen Ort sichere. Das betrifft im besonderen Maß Fotos und Videos von Mobilgeräten, aber auch Dokumente und Musikdateien von PCs. Auf externen Festplatten habe ich datierte Ordner mit manuellen Sicherungen, deren Inhalt aber teilweise ident ist. Wie geht Ihr diesbezüglich vor? Habt Ihr eine gute und einfache Lösung für dieses Problem gefunden? |
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Also ich mache es so: fileserver sowie auch alle anderen server laufen als vm in einem HA proxmox cluster. zusätzlich werden die daten vom fileserver jeden sonntag auf einem externen pc gesichert. diese Daten werden zusätzlich 1x im monat noch auf eine externe platte kopiert. diesen vorgang muss ich halt manuell machen. und ja es nicht immer alle 4 wochen, manchmal sind auch 5 dazwischen :D für eine einfache datensicherung genügt es, wenn die daten auf zwei unterschiedliche medien vorhanden sind (wenn diese zwei medien noch zusätzlich zum original pfad bestehen, noch besser). klar kann man pech haben, dass festplatten zur selben zeit kaputt werden, die gefahr ist aber relativ gering. eine nas is halt eine teure lösung aus einer hand. aber datensicherung kann man auch billiger haben. Edit: zu dem thema 2,5Gbit im Heimnetzwerk halte ich persönlich nicht viel. da mehrere faktoren davon abhängig sind, dass man auch 2,5gbit zusammenbekommt. desweitern ist diese bandbreite auch gar nicht notwenig |
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Habe seit ca. 10 Jahren das Synology DS218+ und es läuft seitdem fehlerfrei. Hauptsächlich für Fotobackup und wichtige Dokumente wenn ich mal dringend was von unterwegs brauche. Für Fotobackup gibts mehrere Apps wo die Fotos automatisch hochgeladen werden sobald man zu Hause im Wlan ist. Zusätzlich kann man Ordner Freigeben für bekannte etc. - ist auch manchmal praktisch. Hat alles zusammen mit den Festplatten ca. 1000,- gekostet aber zahlt sich aus! |
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wieviel wär das und zu welchem Preis? Gibt es vl eine dezidierte Empfehlung für Festplatten mit langer Haltbarkeit? Die meisten verwenden wohl schon SSD was ich gesehen hab .. Dachte auch an RAID1. 2 Festplatten drin, beide gespiegelt, geht eine ein kommt ne neue rein und wird wieder kopiert. Stellt sicher das Optimum dar, aber soweit gehen wir glaub ich nicht :) Räumlich getrennt wärs. Nicht nur auslagern, Alle Daten am Mac+Externe HDD sollen gesichert werden, werden laufend mehr. Da hab ich leider zu wenig Ahnung und Zeit An sowas dachte ich eigentlich... ich kenne nur die Unterschiede der Synology Modelle nicht wirklich raus. Welche Apps wären das? Gibts Produktempfehlungen für NAS+HDD? |
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Ich habe ein Qnap nas mit raid 5, bietet eine gewisse Datensicherheit (1 Platte kann eingehen und es ist noch alles da) und es bleibt mehr Speicherkapazität übrig als bei raid 1 ( falls mehr als 2 Platten verbaut sind) zusätzlich noch 2 Festplatten wo ich alle 1 bis 2 Monate die neuen daten ( sind zu 99% Fotos) raufziehe. Diese lagere ich bei mir in der Firma. auf diesem nas werden auch alle Daten vom Bus (Temperaturen usw) gespeichert. zusätzlich werden sämtliche neuen Fotos von unseren Handys auch automatisch darauf gesichert sobald sich das Handy im WLAN befindet. Ich kenne mittlerweile einige deren ganzes Leben oder das der Kinder am Handy gespeichert war und dieses dann das zeitliche gesegnet hat. |
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Wie oben schon erwähnt wurde, ist privat in 99% der Fälle jeder Raid Modus unnötig. Denn Raid ist kein und ersetzt auch kein Backup. Verbessert "nur" die Verfügbarkeit. Ein Blitzschlag killt wenn, dann sicher alle Platten im Server / NAS, gegen einen Verschlüsselungstrojaner macht hilft auch kein Raid....... Raid hilt nur bei Ausfall einer Platte und wenn da kein Monitoring eingerichtet und verfolgt wird, fällt die defekte Platte erst auf wenn die zweite stirbt Ich habe alle Daten auf einem Synology NAS (neues Ugreen steht schon parat). Backup erfolgt periodisch auf ext. HDD die nur während des Backups angeschlossen ist. |
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Ich habe TrueNas Software auf einen Lenovo ThinkCentre M70q (Core i5-10400T, 32GB RAM) installiert. TrueNas läuft dann als Netzwerkfestplatte im Heimnetz. So habe ich mit allen Geräten entweder in Heimnetz oder unterwegs mittels VPN Zugriff darauf. Die Netzwerkfestplatte synchronisiere ich dann mit FreeFileSync mit der Laptop Festplatte und mit externen Festplatten alle paar Wochen. Zusätzlich läuft dann noch HomeAssistant in einer TrueNas VM. |
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Nimm dir bitte ein 4 oder 5 Bay Synology oder QNAP NAS zur Datenablage und starte mit 3 Stück Festplatten, auf alle Fälle in einem Raid 5/6/SHR o.ä., je nach Konfiguration und vergiss die Amateurhaften Aussagen jener, die behaupten das hat keinen Sinn oder ist zu kompliziert. Auf beiden genannten Herstellern ist das Einrichten von Raids wirklich einfach, du kannst jederzeit Speicher erweitern oder Platten tauschen falls defekt. Sämtliche (gewünschte) Systemmeldungen werden dir über deinen Mailaccount oder den jeweiligen Cloudservice geschickt, du bekommst immer mit was auf deinem System los ist, nicht nur wenn eine Platte voll ist sondern auch wenn es andere Probleme gibt oder ein Update empfohlen wird. Wenn du jetzt zusätzlich das NAS noch backuppen möchtest kannst du wiederrum einen Cloudservice verwenden, eine externe HDD oder ein zweites NAS, da gäbe es verschiedene Möglichkeiten. Und du kannst aus jeder Menge fertiger Apps auswählen, die dir das Fotos sichern, Überwachungskameras speichern, als Laufwerk für deinen PC verwenden, Videoserver und was weiß ich noch alles relativ einfach machen. Wenn du dir bei der Einrichtung dennoch unsicher bist oder Hilfe brauchst, nimm dir eine entsprechende KI dazu und lass dich unterstützen, einfacher gehts wirklich nicht... Konfigs wie von @TomF79 sind eine feine Sache, aber ohne entsprechende Kenntnisse schwerer zu bedienen und aufwändiger auf Stand zu halten. |
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