Wir haben unser Haus (Aussenwände DLT-Bauweise mit 20cm
WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem] in Steinwolle sowie 16cm Sockeldämmung aus Schaumglasplatten) barrierefrei gebaut, also FBOK=Geländeniveau. Ich muss jetzt laut Detail von Holzforschung Austria so eine Art Burggraben aus Luft rundherum ziehen, damit das Niederschlagswasser der Fassade unten durch unseren ca. einen Meter über die Fundamentplatte überstehenden Frostschirm aus Schaumglasschotter versickern und vor allem wieder trocknen kann. 25cm breite Pressroste habe ich schon. Jetzt sind mir im Prinzip zwei Varianten geläufig, wie ich diese Roste mit dieser Sockelhinterlüftung umsetzen kann:
Variante A: Siehe abgewandeltes Detail der Richtlinie der HFA. Ich würde zuerst einen ca. 30cm breiten, ein paar Zentimeter hohen Streifen im Abstand rund ums Haus betonieren ("Teil 1" in Gelb) und dann mittels Eisen oben eine schmale, vertikale Mauer dazubetonieren. Da bohr ich mir dann mit dem Schlagbohrer Löcher rein und schraube verzinkte oder beschichtete Stahlkonsolen als Träger für die Pressroste an.
Variante B: Eine Schalung für eine Art lange, liegende Us bauen, auf den Frostschirm stellen und eines nach dem anderen betonieren. Dann die Pressroste einfach drauflegen (Auflagefläche Rot). Siehe das schnelle Rendering. Dürfte aber ein paar Wochen dauern, bis das fertig ist, wenn ich nicht viele Schalungen bauen will.
Ich hatte auch schon an fertige Winkelsteine gedacht, aber die sind in der niedrigen Höhe (ca. 40cm), die ich brauche, meist nur 33 oder 50cm lang und dann bekomme ich vermutlich spätestens beim Dazuschütten der Erde eine Zickzackmauer. Ausserdem kosten die gar nicht so wenig. Ich hab auch schon bei zwei oder drei Betonwerken im Umkreis gefragt, ob sie mir extralange, flache Winkelsteine gießen können, macht mir aber niemand. Weitere Idee wäre ein Betonstreifen und oben rein solche fertigen Rasenkantensteine zu je 1 Meter Länge zu pflanzen, aber ob es mir die beim Bohren der Löcher zerbröselt, ist die andere Frage.
Gibt's noch eine praktikable Idee? Ich tendiere zu Variante A, da ich hoffentlich relativ schnell ein ziemlich gerades Mäuerchen produzieren könnte. Hab halt eine 200L Mischmaschine zur Verfügung, für Transportbeton müsste ich die komplette Schalung auf einmal bauen (teuer) und wohl einen Mindermengenzuschlag zahlen (auch teuer). Bei 7cm Wand/Mauerstärke und den benötigten 42 Laufmetern müsste ich laut meinem 3D-Modell ca. 2,2 Kubikmeter Beton mischen.
Merci.
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