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Schwingungsübertragung im Boden unterbrechen teilen

27.7.2026     4 Antworten    4 Autoren 4 2026-07-27T22:15:20+02:00
  •  Designo
27.07.2026
4
Ich hab ein vermutlich eher ausgefallenes Problem: Wir haben unser Haus relativ nah an einer Bahnstrecke gebaut (die Entfernung der nähesten Ecke des Hauses bis zum Gleiskörper sind ca. 38 Meter). Die Bahn ist per Schallschutzwand gegen übermäßigen Lärm gedämmt, auch ist noch ein Streifen Garten vom Nachbarn zwischen unserem Grund und den ÖBB. Die Geräusche sind auch nicht das Problem, die stören uns nicht - man hört eigentlich eh nur die Güterzüge. Vielmehr haben wir feststellen müssen, daß sich wohl Vibrationen durch den Boden bis in unser Haus übertragen. Sprich: Je schwerer der Zug (Güterzug), desto mehr spürt man das Haus vibrieren, es fungiert eigentlich wie ein Resonanzkörper. Es ist nicht so, als würden wirklich die Wände wackeln, aber doch präsent und ein paar mal am Tag. Da in 2 Wochen der Bagger kommt, um unseren Garten zu planieren und gesiebte Erde aufzubringen, frage ich mich, ob das nicht eine Gelegenheit wäre, gleich irgendeine Art Barriere oder Absorber im Garten zu vergraben, der die Übertragung zumindest abmildert. Wir haben einen relativ großen Schwimmteich am Grund, der müsste sowas ja auch machen. Zwischen Teich und Grundgrenze wäre noch Platz. Hat jemand eine Idee? Gibt's Bauphysiker hier, die was dazu sagen können? Wäre ein Hit. Lageplan hier - orange ist der Beginn der Bahntrasse:


2026/20260727240534.png

  •  christoph1703
27.7.2026 13:58  (#1)
Tiefe Frequenzen absorbieren ist extrem schwer. Nachdem das Haus schon fest mit dem vibrierenden Untergrund verbunden ist, sehe ich da keine sinnvolle Möglichkeit. Das Erdreich am Schwingen zu hindern, wird nicht funktionieren. 

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  •  thohem
27.7.2026 17:28  (#2)
Die einzige Möglichkeit wäre das Einbringen von entsprechenden Sylomeren, die etwas dämpfen. Ist aber zu spät, da du maximal die Kellerwand aussen verkleiden könntest. Die eigentliche Übertragung über die Bodenplatte wirst nicht wegbekommen 

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  •  Designo
27.7.2026 22:07  (#3)
Hmmm schade... ich denk mir halt, das hätten wir vorher auch nicht wissen können. Am Grundstück selber hat man da nichts gemerkt, bevor wir gebaut haben. Da war halt kein Resonanzverstärker in Form eines Hauses. Keller haben wir keinen. Die Bodenplatte steht auf Schaumglasschotter, aber der hilft hier wohl auch nichts. So eine Sylomerbarriere zwischen Teich und Grundgrenze wird's halt auch nicht spielen, weil das anscheinend nur Matten mit 25mm Dicke sind. Ausserdem hab ich den RGK RGK [Ringgrabenkollektor] dort laufen, d.h. ich könnte maximal 1,5 Meter tief graben. Vielleicht wird's ja besser, wenn das Haus voller wird 😁

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  •  Elohtihs
27.7.2026 22:15  (#4)
Kenn ich so ähnlich. 

Ehemalige Firma war luftlinie 200-230m von einem Sägewerk entfernt. 

Der Untergrund ist sehr Torfig/moorig. 

Wenn die um 13:00 den Gadern eingeschalten haben spürten wir (wirklich) wellenartige Bewegungen. Zwar nur die erste Minute aber trotzdem.

Bin voll bei dir Designo

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