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Schwingendes Seitenteil von Massivholzeingangstüre normal? teilen

20.7.2026     2 Antworten    2 Autoren 2 2026-07-20T10:51:49+02:00
  •  BirnbauMax
20.07.2026
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Liebes Forum,

ich bitte euch um einen kurzen Reality-Check... Ich habe die Türen und Fenster von Kager bei mir liefern und (im Sub) montieren lassen.
Soweit bin ich mit der Qualität im Großen und Ganzen recht zufrieden, nur die Eingangstüre bereitet mir etwas Kopfzerbrechen.

Lt. Kager, deren Monteure als auch die Monteure derer Sub-Firma wäre das ganz normal. Sie würden schon seit vielen Jahren die Türen so bauen, und es habe damit noch keine Probleme gegeben.

Es handelt sich um eine Massivholz Eingangstüre in Eiche mit Aluschale. Gesamtmaße betragen 180 x245 cm, Türblattbreite etwa 90 cm. 
Das Türblatt hat eine Stärke von etwa 7cm, der Kämpfer vom Seitenteil selbst misst jedoch selbst gerade mal etwa 7cm Breite.
Die Türe wurde oben mit mehreren Schrauben in den Ziegelsturz verankert, und nach unten wurde das Purenit auch mit mehreren Winkeln auf die Rohdecke verbunden. An den Verbindungen zum Bauwerk denke ich nun also nicht dass es scheitert.
Das Türblatt hat jedoch 150+ kg Eigenmaße.
Beim gemütlichen Zuziehen schwingt das Türblatt samt Seitenteil etwa +-1cm.
Ich habe nun Bedenken dass darunter die Fallen, Portalabdichtung als auch der Kämpfer des Seitenteils mit den Jahren übermäßig beansprucht werden. Fährt mal Zugluft durchs Haus und "wirft" die Türe mit mehr Wumms zu schwingt es noch erheblich stärker aus.

Im Video habe ich versucht das Schwingen festzuhalten.  - eher etwas kräftiger geschlossen, passiert aber aufgrund der Masse vom Blatt schnell mal mit der Geschwindigkeit wenn man nicht bewusst sanft schließt.

Genauer ließe es sich bestimmt mit einer Messuhr bestimmen, aber ich denke im Slo-Mo ist das Schwingen gut ersichtlich.




Ich habe bei Kager bislang 50% der Kosten von der Türe noch einbehalten bis eine angemessene Lösung gefunden wird. Ein Vorschlag meinerseits ist einen Türschließer zu montieren der die Türe stehts kontrolliert und langsamer schließen lässt. Das würde dann aber auch neue Schließer/Fallen erfordern, damit diese sich deaktiveren lassen, um sich nicht jedes mal auszusperren wenn man mal kurz vor die Türe muss.

Lt. den Monteuren von Kager würde das Schwingen noch geringer werden, sobald die Türe fertig eingeputzt wäre.
Ich denke aber mit Anputzleisten sollte der Stock als Ganzes jedoch entkoppelt bleiben...

Ich vermute dass bei diesem massigem Türblatt ein breiterer Kämpfer hätte verbaut werden müssen.

Übertreibe ich hier, oder ist das wirklich als normal anzusehen?

  •  christoph1703
20.7.2026 9:28  (#1)
Wenn du die Tür so zuknallst, ist das glaub ich im Rahmen. Machst halt vorsichtiger zu, das entlastet alle Bauteile. Ich seh kein wirkliches Problem an der Tür. 

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  •  Squawvally
  •   Gold-Award
20.7.2026 10:51  (#2)
Das Schwingen des Kämpfes muss man relativieren.

Wenn ich die Tür zuknalle, kann sie durchaus Schwingen. Das ist noch kein Problem.

Allerdings kann es sein, dass der Kämpfer statisch unterdimensioniert ist.
Das wäre dann bei Windbelastung ein Problem (Undichtheit) und nicht zulässig.

Ich würde eine statische Bemessung der Windlast anfordern. 
Die Lasten sind abhängig von der örtlichen Windlast und der Hersteller sollte in der Lage sein diese vorzulegen.
Schätze so einen gegebene Ix Wert von 193cm4.
Dann siehst Du, ob es passt.

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