« Heizung, Lüftung, Klima  |

Optimierung Trinkwasserinstallation

Teilen: facebook    whatsapp    email
  •  bluefox
  •   Bronze-Award
15.1. - 28.3.2024
2 Antworten | 2 Autoren 2
2
Hallo!

Ich bin gerade dabei die Warmwasserinstallation für das OG zu skizzieren. Durch die größe des Hauses und der Teilung in Wohnung / Büro ergeben sich leider etwas längere Leitungen. Installation ist mit dem Sanipex-System geplant.


_aktuell/20240115764064.png

Ursprünglich wollte ich zwei Ringe für die Warmwasserversorgung bilden. Dadurch entsteht jedoch ein relativ großes Leitungsvolumen und somit auch eine lange Wartezeit. Haupt-Sorgenkind ist dabei Bad klein und das Büro, daher ist in der Skizze auch die orange Varinate mit einer direkten Leitung eingezeichnet.

Aktueller Stand wären zwei Ringe für die Bäder (d 12 / DN 8), zwei Stichleitungen (d 12 / DN 8) für Küche und Büro sowie eine Steigleitung (d 20 / DN 15). Für die Badewanne hätte ich das Stück zwischen Badewanne und Verteiler statt dem DN 8 Rohr mit DN 12 ausgeführt um die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren.

Die Leitungslänge für die Steigleitung ist ein angenommenes Worst-Case-Szenario, da der genaue Leitungsverlauf noch nicht festgelegt ist.


_aktuell/2024011561221.png

Im Büro wird relativ wenig Wasser abgenommen werden, daher macht mir dieses Teilstück etwas sorgen wegen fehlender Durchspülung. Eine Alternative dazu wäre, im Büro nur einen Durchlauferhitzer zu verbauen solange dort keine regelmäßige Warmwasserentnahme erfolgen wird. 

Um die Wartezeiten unter Tags zu verkürzen, würde ich die Steigleitungen gut isolieren. Durch die ständige Wasserentnahme und das kleine Volumen der Steigleitung sollte trotz Dämmung kein Legionellen-Problem auftreten.

Wie sind eure Erfahrungen mit der Warmwasserinstallation bzw. wie habt ihr das bei euch gelöst?

Danke für eure Hilfe!

  •  Gast-Karl
  •   Gold-Award
15.1.2024  (#1)
Die Strategie hängt von Eurem täglichen WW WW [Warmwasser]-Verbrauch ab. Wie oft und wie lange wird täglich geduscht, und ist ein Energiesparduschkopf für Euch OK (~7 Lt/min) oder wollt ihr eine "Urwald-Regendusche" mit >20Lt/min?
Wenn ihr Wassersparer seid, dann würde ich nur eine WW WW [Warmwasser]-Leitung zur Badewanne machen, alle anderen Entnahmestellen aber mit elektronischem DLE oder elektrischem Wasserhahn bedienen. Bei der Dusche solltet ihr eine Wärmerückgewinnung einbauen.
Ist normalerweise von den Gesamtkosten am billigsten, da das Wasser selbst normal mehr kostet, als dessen Erwärmung. Wir genießen den Komfort, überall sofort nach dem Aufdrehen des Hahns WW WW [Warmwasser] zu haben, und Legionellen haben auch keine Chance...

1
  •  bluefox
  •   Bronze-Award
28.3.2024  (#2)
Sorry für die späte Antwort. Das Thema ist durch andere Prioritäten etwas in den Hintergrund gerutscht. Die Variante DLE / elektrischer Wasserhahn ist für mich eher nur eine Notlösung und werde ich nicht von Anfang an verbauen. 

Da DN 8 / AD 12 ist leider vom Druckverlust zu hoch ist auf die Längen habe ich eine neue Version skizziert.

Was meint ihr zu dem Kompromiss, zu den größeren Verbrauchern / längeren Leitungen mit DN 12 / AD 16 zu fahren und den Ring dann mit DN 8 / AD 12 zu schließen?  Sinnlose Optimierung der Wassermenge in den Rohren oder genau der richtige Weg?


_aktuell/2024032842121.png

1


Beitrag schreiben oder Werbung ausblenden?
Einloggen

 Kostenlos registrieren [Mehr Infos]

Nächstes Thema: IDM - Software Versionen