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Montageschwelle bei Geräteschuppen  teilen

14.9. -18.9.2026    3 Antworten    2 Autoren 3 2026-09-18T08:50:17+02:00
  •  Juri
14.09.2026
3
Hallo
Ich plane gerade einen Geräteschuppen aus Holz mit den Abmessungen 5,5m x 1,7m. Als Streifenfundament dienen mit Beton ausgegossenen und bewehrte Schalungssteine mit einer Breite von 25cm. Über den ausgegossenen Schalungssteinen würde ich eine Mauerabsperrbahn legen, um den horizontalen Montagebalken vor der aufsteigenden Restfeuchtigkeit des Betons zu schützen.
Nun stellen sich mir folgende Fragen:
  • Soll ich zum ausnivellieren des Montagebalkens lediglich Unterlegplättchen aus PP verwenden (im Bereich wo die Holzsteher dann die Last in den Montagebalken abtragen), oder zusätzlich den gesamten Montagebalken mit Quellmörtel unterfüttern? Ich stelle mir das mit den Unterlegplättchen fummelig  vor und nebenbei ist es nicht günstiger als der Quellmörtel.
  • Der Montagebalken misst im Querschnitt 100 x 100 mm (reicht auch 100 x 80mm?). Wenn ich den nun auf den ausgegossenen Schalungssteinen verschraube, dann habe ich als Randabstand zum Beton nur 2cm bzw. zur Schalsteinaußenkante 5cm (siehe Bild). Geplant waren Betonschrauben, aber kann das mit dem geringen Randabstand funktionieren? Alternative wäre mit Injektionsmörtel vergossenen Gewindestangen. Würde da der Randabstand von 2cm ausreichen?
Bin für weitere Möglichkeiten offen!
Vielen Dank für eure Unterstützung!

2026/20260914264837.png

  •  aefigg
14.9.2026  (#1)
Also erstmal: ich bin kein profi 😉
Hindert mich aber nicht daran meinen Senf dazu zu geben!

Ich habe für meine Gartenhütte selbst auch 10x10er verwendet, diese hatten dann fertig gehobelt ca 9,4x9,4
Ich denke 10x8 ist auch noch leicht ausreichend, wenn ich mir fertig zu kaufende Hütten so ansehe.
Je nachdem was das preislich bringt.

Wir haben keine Folie untergelegt, aber dafür distanziert, da das mMn dann auch austrocknet.
Wir haben einfach alte fliesenreste zusammengeschnitten und jeden meter untergelegt.

Ich würde auf jeden Fall den Staffel etwas nach außen rücken damit deine Lärchenschallung nicht am Beton ansteht.
Wir haben geschätzt 2-3mm luft.
Du kannst den Staffel auch etwas aus der Mitte bohren damit du etwas mehr Abstand zum Rand bekommst.
Ich hatte das Thema aber nicht da wir eine komplett Sohle abgeschallt und betoniert haben.

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Hallo Juri,
hier gibt es dazu Erfahrungen und Preise: Montageschwelle bei Geräteschuppen

  •  precision
  •   Bronze-Award
18.9.2026  (#2)
Ein kleines aber wesentliches Detail hast du bei deinem Schnitt unterschlagen:
Wo (in welcher Höhe) ist das Niveau aussen? 
Beginnt das Holz 30cm über Niveau oder weniger?

Grund:
Wenn Niederschlag auftritt am Untergrund, dann spritzt er bis zu einer Höhe von ca. 30cm hinauf.
In dem Bereich werden auch Fassaden dreckig.
Wenn die Wand aus Holz ist, ist aber nicht nur Schmutz ein Problem, sondern die ständige Feuchtigkeit, die das Holz angreift.

Eine Lösung wäre, dass du die untersten ein, zwei Bretter als Opferbretter siehst und wenn sie kaputt werden einfach ersetzt.
Zweite Lösung wäre, du mauerst noch eine Schar Schalsteine und das Holz beginnt erst >30cm über Niveau. Das wäre dann ein Sockel.

Nebenbei bemerkt ist eine glatte Fläche (Beton/Platten oder auch Rasen) auch schlechter, weil der Niederschlag mehr abprallt.
Ein Rigol oder auch Schotter-/Kiesbett hingegen hilft, dass der Niederschlag nicht so hoch spritzt und könnte der Sockel dann auch niedriger sein.

Zu deiner eigentlichen Frage:
Wenn du eben betonierst und die Schwelle flächig aufliegt, brauchst du aus meiner Sicht weder Quellmörtel noch Unterlegsblättchen (Holz oder PP).

1
  •  precision
  •   Bronze-Award
18.9.2026  (#3)
Nachtrag:
Ich hab meinen Schuppen dieses Jahr neu geschalt.

2026/20260918324608.jpg
Wie du siehst ist der Abstand zwischen Holz-Unterkante und Belag-Oberkante weit weniger als 30 cm. 
Aus diesem Grund muss ich da noch ein Opferbrett (mit Trapezprofil) quer montieren, damit das Holz unten nicht versifft.

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