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Grundriss EFH – Meinung und Verbesserungsvorschläge gesucht

  •  safak
26.5. - 1.6.2026
5 Antworten | 3 Autoren 5
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Hallo zusammen,

nach langer Überlegung haben wir unsere Idee für ein Doppelhaus verworfen und möchten nun ein EFH bauen. Dazu möchte ich nun den Grundriss mit euch teilen und eure Meinung/Verbesserungsvorschläge dazu hören.


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Die Außenwände(+20cm WDVS WDVS [Wärmedämmverbundsystem]) und die tragenden Innenwände sind mit 25 cm geplant, die nicht tragenden Innenwände mit 12 cm. Die Schlafräume (inkl. EG) sind zwecks Schallschutz mit 17 cm vorgesehen.

Im OG tue ich mich mit dem Schlafzimmer und dem Schrankraum ein bisschen schwer. Ich hab dazu eine zweite Grundrissvariante erstellt, die mir wegen des HWRs und des separaten WCs besser gefällt. Ein Nachteil dabei wäre der "lange" Weg ins Schlafzimmer. Was meint ihr dazu?


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Wie würdet ihr die Küche planen? Sollte die Spüle gegenüber dem Herd platziert werden und dafür das Fenster entfallen, oder würdet ihr es so belassen? Statt einer Speis haben wir uns Auszugschränke überlegt.
LG
Safak


  •  STUDIOnavie
27.5.2026  (#1)
Ich gebe dir gerne professionelles Feedback 😊

Damit man euren Grundriss aber wirklich sinnvoll beurteilen kann, wären noch ein paar Infos wichtig:
– Familiensituation / Kinder?
– Budgetrahmen
– besondere Wünsche oder Prioritäten
– Tagesablauf / Homeoffice / Gäste etc.
– Keller geplant?
– Was euch am aktuellen Entwurf selbst schon stört bzw. wichtig ist

Ein Grundriss funktioniert nämlich nie losgelöst vom Leben dahinter 😉

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  •  Gast-Karl
  •   Gold-Award
28.5.2026  (#2)
Warum plant ihr überhaupt 2 Sanitärräume im OG? Einfacher wäre es z.B. die Waschmaschine direkt im Bad zu haben (da kann man am Abend gleich einen Teil der Wäsche direkt reingeben). Auch spart man sich doppelte Wasserleitungen, Abflüsse und KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Verrrohrung...

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  •  safak
28.5.2026  (#3)

zitat..
STUDIOnavie schrieb:

Ich gebe dir gerne professionelles Feedback 😊

Damit man euren Grundriss aber wirklich sinnvoll beurteilen kann, wären noch ein paar Infos wichtig:
– Familiensituation / Kinder?
– Budgetrahmen
– besondere Wünsche oder Prioritäten
– Tagesablauf / Homeoffice / Gäste etc.
– Keller geplant?
– Was euch am aktuellen Entwurf selbst schon stört bzw. wichtig ist

Ein Grundriss funktioniert nämlich nie losgelöst vom Leben dahinter 😉

Wir sind 4 Erwachsene. Beim Bauen werden wir viel Eigenleistung einbringen und haben auch einige Bekannte in diversen Gewerken, inkl. Planer.

Den EG Plan habe ich von einem bestehenden Haus übernommen und dann für uns angepasst wie, Größe verändert, Gästezimmer/Büro im EG ergänzt, andere Treppenform gewählt und zusätzlich ein Gästebad eingeplant.

Einen Keller wollen wir nicht bauen. Unser Budgetrahmen liegt ohne Grundstück und ohne Einrichtung irgendwo bei 400-500k.

Ein großer Wunsch von uns war ein möglichst großzügiges und etwas abgetrenntes Wohnzimmer, weil wir dort viele gemeinsame Abende(Filmabende) verbringen. Das ist aktuell auch einer der Punkte, der uns am besten gefällt.

Der komplette Wohnbereich ist nach Süden bzw. zum Garten ausgerichtet, was natürlich auch größere Fensterflächen und eine ordentliche Beschattung bedeutet.

Der Schmutzbereich war ebenfalls ein riesiges Thema für uns. Wir wollten die Eingänge inklusive Garderobe möglichst gesammelt an einem Ort haben, damit man den Dreck nicht direkt in den Wohnbereich mitschleppt. Der Zugang vom Haus über die Garage war uns auch wichtig.

Die Wäsche fällt hauptsächlich im OG an, deshalb finden wir einen HWR im OG sinnvoll, da das Bad im OG auch recht knapp wirkt. Gleichzeitig wollten wir aber auch die Möglichkeit schaffen, Waschmaschine & Co. später eventuell ins EG zu verlegen, falls Treppensteigen irgendwann mühsamer wird.

Wir haben zwar fast nie Übernachtungsgäste, finden ein zusätzliches Zimmer im EG aber trotzdem sinnvoll(Stichwort Treppensteigen) — egal ob als Gästezimmer, Hobbyraum oder Büro. Deshalb war uns auch ein Bad im EG wichtig.

Was uns aktuell noch etwas beschäftigt:
 
  • die Treppe bzw. der doch recht lange Weg ins Schlafzimmer,
  • der Technikraum, weil er eher knapp und ohne Fenster ist,
  • und ob die Garderobe in der Form wirklich gut funktioniert.
 
Außerdem sind wir uns noch nicht ganz sicher, ob eine Speis tatsächlich sinnvoll wäre oder ob man den Platz anders besser nutzen könnte -> ausziehbare Hochschränke.
angedachte Haustechnik
 
  • RGK
  • BKA
  • KWL mit Enthalpiewärmetauscher
  • FBH mit Flow30
  • Netzwerkschrank
  • Regenwasserzisterne (Gartenbewässerung und eventuell für WC-Spülung und Waschmaschine)
  • Platz für PV Wechselrichter und Speicher
  • Warmwasserspeicher
  • automatische Gartenbewässerung
  • Sicherheitskameras (zumindest vorbereitet)
  • KNX (Programmierung werde ich übernehmen, da ich ein ITler bin)


zitat..
Gast-Karl schrieb:

Warum plant ihr überhaupt 2 Sanitärräume im OG? Einfacher wäre es z.B. die Waschmaschine direkt im Bad zu haben (da kann man am Abend gleich einen Teil der Wäsche direkt reingeben). Auch spart man sich doppelte Wasserleitungen, Abflüsse und KWL KWL [Kontrollierte Wohnraumlüftung] Verrrohrung...

Der Hauptgrund ist eigentlich, dass sich direkt darunter im EG ebenfalls ein Bad befindet und wir dadurch die Leitungen recht gut übereinander hätten. Ein Saugroboter mit Waschfunktion hätte dort auchn seinen Platz gefunden.
 
Zusätzlich wirkt das Badezimmer im OG schon eher knapp wirkt. Wenn dort dann auch noch das WC und die Waschmaschine mit drin wären, hätte es schnell etwas überladen gewirkt.

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  •  STUDIOnavie
29.5.2026  (#4)
Danke für die zusätzlichen Infos.

Grundsätzlich halte ich das Budget von 500.000 € (ohne Grundstück, aber inkl. Nebenkosten und Außenanlagen) selbst bei viel Eigenleistung für sehr ambitioniert. Ich würde deshalb überlegen, die Wohnfläche leicht zu reduzieren.
Außerdem ist ein weiterer wesentlicher Kostentreiber die Garage. Die Größe ist grundsätzlich gut, schlägt aber natürlich entsprechend zu Buche. Auch die U-förmige Situation beim Abstellraum würde ich nochmals hinterfragen – das wirkt aktuell nicht besonders effizient gelöst.

Zum Grundriss selbst:
Einige Dinge sind bereits gut gelöst:
- vernünftige Schlafzimmergröße Eltern ohne unnötige Fläche
- gleich große Kinderzimmer
- Wäsche im OG
- Garderobenlösung statt klassischer Schleuse

Wo ich noch Optimierungspotenzial sehe:

EG
- Baukörper vereinfachen (Wohnzimmervorsprung weglassen)
- Gästezimmer näher beim Eingang anordnen, um Verkehrsflächen zu reduzieren
- Kücheninsel zu klein, auch wenn nur Kochfeld drauf, Arbeitsabläufe wirken noch nicht stimmig
- die 4 m Raumbreite ergeben einen zu knapp dimensionierten Essbereich; ich würde immer mindestens 8 fixe Sitzplätze vorsehen
- Wohnbereich wirkt sehr groß, ohne dass die Fläche vollständig genutzt wird – eine zusätzliche Loungezone vor der Fensterfläche könnte hier helfen
- Technikraum ohne Außenwand (Thema Lüftung?)
- Falls im Gästebad zusätzlich ein Pissoir geplant ist, wird es auf 3,5 m² sehr eng
- Relativ viel Gangfläche ohne funktionalen Mehrwert – hier könnte Stauraum integriert werden

OG
- Insgesamt noch recht viel Verkehrsfläche
- Schrankraum schwer möblierbar; Verhältnis zwischen Fläche und nutzbaren Laufmetern Schrank nicht optimal
- Kinderzimmer sehr großzügig dimensioniert; hier ließe sich vermutlich noch etwas Fläche einsparen
- Möblierung und Türpositionen der Kinderzimmer wirken noch nicht ganz ausgereift

Zusätzlich kostet euch die aktuelle Form des Treppenhauses verhältnismäßig viel Fläche. Gerade dort würde ich noch genauer hinschauen.

Das sind natürlich nur meine Gedanken auf Basis der gezeigten Unterlagen.
Wenn ihr einzelne Punkte näher diskutieren möchtet, können wir das gerne in einem kostenlosen STUDIO Call vertiefen.

Viel Erfolg für die weitere Planung.

Liebe Grüße,
Natalie

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  •  Gast-Karl
  •   Gold-Award
1.6.2026  (#5)

zitat..
safak schrieb: Gleichzeitig wollten wir aber auch die Möglichkeit schaffen, Waschmaschine & Co. später eventuell ins EG zu verlegen, falls Treppensteigen irgendwann mühsamer wird.

Das bringt keinen Mehrwert. Die Wäsche müsste ja trotzdem wieder ins OG gebracht werden...
Verwandte von mir haben sich mit 85 einen Treppenlift einbauen lassen. Dafür und auch allgemein bzgl. Sicherheit beim Treppensteigen im Alter wäre eine gerade Stiege besser...

Bei dem knappen Budget würde ich das Gästebad weglassen. Um das Geld könnt ihr ihnen 3x im Jahr ein Hotelzimmer zahlen. Auch habt ihr dann das potentielle Legionellenproblem mit selten genutzten WW WW [Warmwasser]-Leitungen nicht.


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