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AC Speicher - spezielle Situation - Erfahrung gesucht - Home Assistant teilen

25.8.2026 0 2026-08-25T07:29:22+02:00
  •  Miche
25.08.2026
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Hallo zusammen,
ich möchte bei uns zuhause einen AC-Speicher nachrüsten und würde gerne eure Erfahrungen dazu hören.
Ausgangssituation: Wir wohnen in einer Reihenhausanlage mit einer gemeinschaftlichen 36-kWp-PV-Anlage ohne Batteriespeicher. Der gesamte PV-Ertrag wird aktuell eingespeist und anschließend anhand der 15-Minuten-Werte auf die einzelnen Häuser verteilt. Wer mehr verbraucht, bekommt entsprechend mehr PV-Strom angerechnet.
Ein gemeinsamer Speicher lässt sich laut mehreren Elektrikern nicht sinnvoll nachrüsten. Dadurch werden aktuell etwa 40 % unseres erzeugten Stroms eingespeist, obwohl die Vergütung sehr gering ist.
Meine Idee: Ich möchte einen AC-Speicher bei mir zuhause installieren und über Home Assistant steuern. Folgende Daten stehen mir bereits zur Verfügung:


  • PV-Erzeugung in Echtzeit (Fronius API)
 

  • Mein Hausverbrauch in Echtzeit (Shelly 3EM)
Nicht bekannt ist mir der aktuelle Verbrauch der übrigen 11 Häuser. Diesen müsste ich über historische Daten bzw. Erfahrungswerte abschätzen. Ähnlich nutze ich das bereits beim Überschussladen unseres E-Autos, was sehr gut funktioniert.
Ziel wäre:


  • Speicher bei ausreichend PV-Überschuss laden
 

  • Nachts entladen
 

  • Eigenverbrauch maximieren bzw. möglichst nahe an eine Nulleinspeisung kommen
Für die Steuerung sehe ich aktuell zwei Möglichkeiten:
Variante 1 Home Assistant berechnet einen virtuellen Überschuss aus:


  • PV-Erzeugung
 

  • meinem Verbrauch
 

  • geschätztem Verbrauch der übrigen Häuser
Anhand dieses Wertes wird der Speicher geladen oder entladen.
Variante 2 Der Speicher lädt bei ausreichender PV-Leistung und wechselt später in den Eigenverbrauchs- bzw. Nulleinspeisemodus. Die eigentliche Regelung übernimmt dann der Speicher selbst über den Shelly 3EM.
Mein Favorit wäre Variante 1, da ich damit deutlich mehr Einfluss auf die Steuerung hätte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich dabei einen Denkfehler habe. Außerdem frage ich mich, ob bzw. wie man einem Speicher einen Home-Assistant-Sensor als virtuelle Smart-Meter-Quelle übergeben kann.
Aktuell sehe ich mir folgende Speicher an:


  • Anker SOLIX Solarbank AC Max, 7 kWh, bis 3,5 kW Einspeiseleistung
 

  • Marstek Venus E, 5 kWh, bis 2,5 kW Einspeiseleistung
Der Anschluss soll durch einen Elektriker direkt am Sicherungskasten erfolgen, damit die volle Leistung im Hausnetz genutzt werden kann. Einen Antrag für eine Erzeugungsanlage bis 3,5 kW habe ich beim Netzbetreiber bereits eingereicht.
Hat jemand bereits eine ähnliche Konstellation umgesetzt oder Erfahrungen mit einer solchen Steuerung gesammelt?
Vielen Dank für eure Tipps!
LG Michael



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