Die Speicherung
von Wärme in Pufferspeichern ist
eine empfehlenswerte Möglichkeit, Energieerzeugung und
Verbrauch zeitlich zu trennen. Bei gut ausgeführten Systemen
ergibt sich eine Temperaturschichtung im Speicher, d.h. dass
sich das wärmste Wasser oben und das kälteste Wasser unten im
Speicher befindet.
Bei
Schichtladesystemen wird das von der Solaranlage erwärmte
Wasser genau in der richtigen Höhe eingebracht, sodass
die Temperaturschichtung nicht gestört wird. Dadurch
bleiben auch bei Beladung mit mittleren Temperturen die
Schichten mit anderen Temperaturen ungestört. Die
Entladung des Peichers (z.B. bei Heizenergiebedarf)
erfolgt wiederum aus der Schicht, die gerade deas richtige
Temperaturniveau hat. Dadurch bleiben bei geringem
Heizwärmebedarf die höheren Temperaturen der oberen
Schichten erhalten.
Da
Schichtladesystem meist teurer sind als konventionelle,
werden sie erst ab rund 25m² Kollektorgröße eingesetzt.