Zusammenfassung: Erfahrungsbericht Isover TDPT + Frage zur Dampfbremse | Bauforum auf energiesparhaus.at
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Erfahrungsbericht Isover TDPT + Frage zur Dampfbremse (Zusammenfassung aus 14 Antworten von 6 Autoren)

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  •  TobiK
  •   Silber-Award
20.9. - 5.10.2026
14 Antworten von 6 Autoren
Liebes Forum,

wir haben angefangen, die Trittschalldämmung zu verlegen und zur Optimierung von Trittschall haben wir im OG, wo wir eine CLT-Decke haben, die TSD aus Mineralwolle von Isover verlegt. Hier im Forum habe ich nicht wirklich Erfahrungsberichte dazu gefunden, daher möchte ich hier ein paar Infos und Bilder teilen und habe auch noch eine Frage zur Dampfbremse auf der Schüttung (s.u.)

  • Beschaffung: unser örtliches Lagerhaus hat einen ganz guten Preis gemacht, ansonsten ist der Preis vom Hornbach auch sehr gut mit ca. 15EUR/m2. Lieferung hat ca. 1 Woche gedauert.
  • Verarbeitung: das Material lässt sich sehr gut verarbeiten, schneiden geht mit einem Stanley-Messer wirklich gut, man sollte jedoch Handschuhe und langärmelige Kleidung tragen, das Zeug juckt wie Hölle😬
  • Verschnitt ist minimal, wir hatten bisher nur <1%, da man je nach Geometrie alle Teile wiederverwenden kann
  • Man kann recht gut darauf gehen, ohne allzu stark einzusinken
  • Einschneiden geht auch problemlos - wir haben einen Überzug, an dem wir ca. 1,5cm von der Platte wegnehmen mussten
  • Auf der Polystorol-Schüttung kann man sehr gut gehen, wenn man vorsichtig ist, sinkt man auch nicht ein. 

So schaut die TSD verlegt aus:

2026/20260920991913.jpg


Und so schaut es aus, wenn die Tackerplatte drauf liegt (noch nicht verpickt):

2026/20260920955085.jpg


So schaut es am Überzug aus, hier haben wir die Dampfbremse natürlich noch weitergezogen:

2026/20260920280475.jpg


Was mir bei der ganzen Dampfbremsen-Thematik noch nicht 100% klar ist, wozu das notwendig ist. Planer vom Zimmerer und BM hats mit aufgenommen, da das laut ihm in der Estrich-Norm steht. Ich habe die Estrich-Norm besorgt und da steht folgendes:

Zur Vermeidung von schädlicher Dampfdiffusion aus dem Untergrund sind Folien mit einer diffusionsäquivalenten Luftschichtdicke einzubauen, die größer als diejenige des darüber liegenden Fußbodenaufbaus sind. Derartige Folien müssen verschweißt bzw. verklebt sein (bei Gussasphalt nicht erforderlich).

Insbesondere sind in dampfdiffusionstechnischer Hinsicht Vorkehrungen zu treffen:
- bei erdberührten Flächen;
- über ungenügend ausgetrockneten Geschoßdecken und Untergründen (in der Regel bei Neubauten);
- über Räumen mit klimatisch unterschiedlichen Bedingungen, zB Einfahrten, Zugänge, Feuchträume, Heizräume, Decken über Garagen bzw. bei Wärmequellen unterhalb der Rohdecke;
- bei dampfdichten, elastischen Bodenbelägen, Beschichtungen u. dgl.;
- bei Holzfußböden.

So, da wir Parkett planen, wäre es laut Norm wohl vorgeschrieben und einen Neubau haben wir auch. Nun haben wir drei unterschiedliche Bodenaufbauten:
  • UG: Beton B2 30cm / EKV5 / Polystorol-Schüttung
  • EG: Beton 23cm / Polystorol-Schüttung
  • OG: CLT 20cm / Polystorol-Schüttung

Auf der Schüttung liegt nun im OG eine Isover Diffunorm 100, im EG 0.2mm PE-Folie. Der Randdämmstreifen war bereits vorher drin, im OG ist die Dampfbremse mit dem RDS verklebt mit Isover Multitape, die Stöße aber nur mit Paketband.

So richtig den Sinn verstehe ich nicht, außer bei der Geschoßdecke im EG wegen der Restfeuchte von der BEtondecke. Hat das überhaupt einen Sinn und muss ich die Dampfbremse jetzt nochmal rausnehmen und hinterm RDS hochziehen?

Danke & LG,
Tobi

In der Diskussion geht es um die Verlegung von Isoliermaterialien und die damit verbundenen Anforderungen bezüglich Feuchtigkeit beim Estrichbau. Ein Nutzer berichtet von der Verlegung von Isover TSD aus Mineralwolle in Verbindung mit einer 2mm PE-Folie, die zur Vermeidung von Restfeuchte vom Estrichlieferanten gefordert wurde. Bei der Frage, wie die PE-Folie verlegt wurde, wird erklärt, dass sie hochgezogen und verklebt wurde.

Ein anderer Nutzer überlegt, ob das Hochziehen der Folie im Erdgeschoss nachgezogen werden sollte. Aufgrund der verwendeten Materialien, insbesondere einer speziellen Schüttung, wird die Frage aufgeworfen, ob die PE-Folie bei bereits verlegtem Estrich nachträglich angepasst werden muss. Ein technisches Detail wird erwähnt, dass bei Fließestrich die oberste Ebene dicht sein muss, was für den Bodenbelag relevant ist.

Letztendlich einigt man sich darauf, die PE-Folie an den Randdämmstreifen anzubinden und die Stöße mit Klebeband zu verkleben, um die Baufeuchtigkeit während des Bauprozesses zu kontrollieren. Unterschiedliche Ansichten über die Notwendigkeit von Anpassungen werden dargestellt.


Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde KI-generiert. Alle Diskussionsbeiträge anzeigen