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Heizung über dezentrale Wärmepumpen (Zusammenfassung aus 10 Antworten von 6 Autoren)

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  •  andifuer
16.7. - 20.7.2026
10 Antworten von 6 Autoren
Hallo,

ein Bekannter hat folgende Ausgangssituation:
  • Reihenhaus mittig, eher schmal (6,5m) dafür recht lang gezogen. N-S Ausrichtung, 2 geschossig, kein Keller, oberste Decke gedämmt. Aussenwände leicht gedämmt. Oben Schlafräume, unten großer Wohn/Kochbereich im Süden, Homeoffice bzw. Arbeitsraum im Norden. Gesamt ca. 120m².
  • Warmwasserversorgung gelöst, kein Thema.
  • Heizung aktuell über Strom direkt (Flachspeicherheizungen).

Er möchte nun die Heizung (und nur die! Warmwasser bleibt unberührt) auf Wärmepumpen umrüsten. Er möchte das Ganze minimalinvasiv angehen, d.h. die Böden möglichst unberührt und möglichst wenig Leitungen durchs ganze Haus. Flächenheizungen sind keine Option!

Daher war seine Überlegung, dass er Niedrigtemperaturheizkörper montiert und anstatt einer großen zwei kleinere Luft-Wasser-Wärmepumpen. Eine im Norden und eine im Süden, die jeweils an die Heizkörper direkt dahinter an der Wand angeschlossen werden. 
Angedacht wären dabei Monoblock-Aussengeräte (bevorzugt mit R290), da diese unkompliziert selber montiert werden können. Sie sollten natürlich sehr leise sein. Gut wäre, wenn damit auch eine Kühlfunnktion bestehen würde.

Meine Fragen an euch:
  • Was ist generell von so einer dezentralen Lösung zu halten ? Macht das Sinn (der Preis und etwaige Förderungen sind kein Thema!). Wichtig ist halt, dass der Umbauaufwand im Inneren auf das minimalste beschränkt bleibt, da das Haus bewohnt ist.
  • Welche Monoblock-Geräte würden für sowas in Frage kommen ? An jedes Gerät müssten 3 Inneneinheiten angeschlossen werden. Gesamte Heizleistung jeweils max. 5KW. Bestenfalls lassen sich diese Geräte auch noch an die Wand montieren (ähnlich den Stone von Innova, die aber nicht monoblock sind).
  • Muss ein Wasseranschluss für die Wärmepumpen und die neuen Heizungen vorhanden sein? (im Moment ist dort halt überall nur Strom).

Ich selber hätte auch Split-Klima angedacht, aber das fällt für ihn eher weg, da er nicht möchte, dass Leitungen mit Kältemittel verlegt werden müssen.

Was ist eure Meinung dazu ?
Ich persönlich finde diese Thematik spannend, da ansonsten ja usus ist, dass EINE Wärmepumpe EIN Haus versorgt. Dezentrale Möglichkeiten, vielleicht sogar noch unterschiedlicher Technik, sind ja eher verpönt, auch wenn es eigentlich gut für die Ausfallsicherheit ist.

In der Diskussion über den Einsatz von Luft-Wärmepumpen (WP) mit Heizkörpern äußern Teilnehmer Bedenken hinsichtlich der Effizienz solcher Systeme. Einige argumentieren, dass eine Luft-Wasser-WP in Kombination mit traditionellen Heizkörpern ineffizient sei, insbesondere in schlecht isolierten Häusern. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Heizlast von 2x5 kW möglicherweise nicht ausreicht und die Notwendigkeit für bessere Isolierung oder effektivere Heizsysteme besteht.

Ein Teilnehmer schlägt vor, alternative Wärmeabgabesysteme wie Deckensysteme oder Gebläsekonvektoren in Betracht zu ziehen, um eine effizientere Beheizung zu erreichen. Diskussionen über die Auszahlung der Investition in neue Heizsysteme im Vergleich zur bestehenden Stromheizung werden ebenfalls angerissen, wobei Budget und Aufwand als wichtige Faktoren betrachtet werden. Einige sprechen die Möglichkeit an, die Außenwand zu dämmen, ohne in das Innere des Hauses eingreifen zu müssen, was von weiteren Überlegungen abhängt.


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