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Deckenloch von unten zubetonieren (Zusammenfassung)

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  •  bluefox
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28.6. - 2.7.2026
Zusammenfassung aus 10 Antworten von 6 Autoren
Hallo!

Ich habe aktuell ein etwas blödes Problem. Wir haben - warum auch immer darauf vergessen eine Deckenöffnung für einen Leitungsschacht vorm Verschließen der Wände im OG zuzubetonieren. Aus Brandschutz und Schallschutzgründen soll das aber auf jeden Fall noch nachgeholt werden. Die Decke ist eine Betonziegel-Einhängedecke mit Aufbeton.


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Aktuell bin ich am überlegen, wie ich nun am einfachsten die Deckenöffnung verschließen kann. Grundsätzlich hätte ich überlegt, von unten eine Schalung zu bauen und ein Loch für Schlauch + Mörtelpumpe zu lassen. Problem an der Sache ist aber, dass ein Verdichten / Rütteln des Betons von oben nicht möglich ist.

Daher hätte ich mir überlegt, Vergussmörtel wie z.B. SikaGrout 312 zu verwenden. Laut Datenblatt ist eine Schichtdicke von maximal 125mm vorgesehen, benötigen würde ich aber für den Brandschutz 150mm

Eine andere Alternative wäre auch Brandschutzmörtel von Tirotech. Dieser lässt sich laut einem Bekannten gut plastisch einstellen und auch überkopf verabeiten. Bei dem Mörtel habe ich aber etwas bedencken, dass auch die Zwischenräume zwischen den Rohren sauber ausgefüllt werden, da ich nach oben kein wirkliches Gegenlager zum Einpressen des Mörtels habe.

Was meint ihr zu der Idee? Gibt es eventuell eine bessere Möglichkeit das Problem zu lösen?

Danke für eure Vorschläge!

In der Diskussion wird der Brandschutz und Schallschutz von Rohrdurchbrüchen behandelt. Ein Teilnehmer äußert Bedenken, dass das Ausbetonieren der Durchbrüche nur geringfügige Verbesserungen hinsichtlich des Brand- und Schallschutzes bringt, da Kunststoffrohrdurchbrüche weiterhin gefährlich bleiben. Alternativ wird vorgeschlagen, eine Haube aus Zementfaserplatten zu verwenden und die Rohre mit Brandschutzmanschetten abzuschotten. Ein anderer Teilnehmer plant, ein 75er Rohr beizubehalten und die restlichen Rohre abzukürzen, um eine saubere Abschottung zu gewährleisten. Es wird zudem diskutiert, ob eine einfache Lösung mit Klebespachtel ausreicht, jedoch gibt es Bedenken, dass die Brandschutzanforderungen nur mit bestimmten Materialien erfüllt werden können. Die rechtlichen Anforderungen für Brandschutz und Schallschutz hängen von der jeweiligen Bauordnung und Gebäudeklasse ab. Schließlich wird die Möglichkeit einer Weichschott-Lösung sowie der Einsatz von Brandschutzplatten in Betracht gezogen.

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