Liebe Forummitglieder,
Ich habe folgendes Problem: obwohl so vereinbart, hat unser Baumeister unsere Terrasse nicht mit ausreichendem Gefälle betonniert (nur 1 cm auf 5 meter, also gerade 0.2%) . Es ist dichtbeton, bewehrt (und befestigt am Haus), also möchte ich sie ungerne entfernen. Deswegen suche ich nach alternativen Lösungen um mindestens 1.5% herzustellen für die Verlegung von 2cm Feinsteinplatten.
Nachdem wir nur 7 cm Aufbauhöhe zur Verfügung haben wird das nicht funktionieren. Daher käme die Idee, ein schmales Rigol in der Mitte der Terrasse zu verlegen und den Beton so einzuschlitzen, dass die Entwässerung seitlich garantier ist. Dann zusätzlich auf die Betonplatze 2 mal ein Gefälle von beiden Seiten (unser Terrasse ist ca. 5 * 10m) aufzubauen. 2.5 bis 3 Meter wären ca. 4 cm Aufbauhöhe.
Dafür würden wir ein Gefälleestrich verwenden (zB Ardex A46), mit darauf eine Verbundabdichtung (zB Ardex S7 Plus) und die Fliesen Holhraumfrei verkleben (Kleber auf beiden Seiten), Dehnungsfugen vorsehen und zusätzlich eine Kunststoffabdichtung beim Haus. Unter der Terrasse ist ein Kiesbett (kein Wohnraum oder Keller).
Was haltet ihr davon? Gibt es auch (günstigere) alternativen? Danke jedenfalls für euer Input.
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In der Diskussion geht es um die Gestaltung von Terrassen und die Nutzung von Stelzlagern im Vergleich zu Dichtbeton. Ein Teilnehmer stellt in Frage, ob Stelzlager sinnvoll sind, da Wasser auf der Betonplatte stehenbleiben könnte. Ein anderer Teilnehmer argumentiert, dass eine normgemäße Ausführung des Bauvorhabens wichtig sei und der Baumeister bei Mängeln informiert werden sollte. Es wird diskutiert, dass das Wasser bei einem Gefälle-Estrich besser abfließen kann als bei anderen Lösungen.
Ein Vorschlag ist, eine dichte Folie von einem Spengler installieren zu lassen, um das Wasser abzuhalten, darauf dann Platten mit Plattenlagern zu verlegen. Eine Diskussion über die Art der Folie entsteht, wobei Bitumenbahnen und eine teichfolienähnliche Folie erwähnt werden. Regelmäßige Rückmeldungen über die Haltbarkeit und die bautechnischen Aspekte der Lösungen werden gegeben. Insgesamt zeigt die Diskussion unterschiedliche Ansichten über die beste Vorgehensweise zur Vermeidung von Wasserschäden auf Terrassen.
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