Hallo zusammen,
ich plane für unser Einfamilienhaus mit ELW (Altbau-Sanierung, Wärmepumpe + PV + Batteriespeicher) die TWW-Bereitung dezentral pro Wohneinheit über je eine Frischwasserstation. Die Wärmepumpe steht dabei ca. 15 m vom geplanten Pufferstandort entfernt — die Leitungsverluste sind also ein zusätzliches Argument für möglichst niedrige Vorlauftemperaturen.
Mein Ziel: Den Pufferspeicher möglichst niedrig fahren (~40–45 °C), damit die
WP WP [Wärmepumpe] bei hohem COP arbeitet. Die letzten 3–5 K bis Komforttemperatur sollen elektrisch über einen vollelektronischen Durchlauferhitzer direkt nach der FriWa nachgeheizt werden.
Konzept also: Puffer 40–45 °C → FriWa → DLE (Boost auf 42–43 °C) → Zapfstelle.
Meine Fragen:
Gibt es dafür fertige Komplettsysteme?
Falls Eigenbau aus Standard-FriWa + nachgeschaltetem DLE: Hat das jemand in der Praxis aufgebaut? Wie verhält sich das hinsichtlich Druckverlust, Regelträgheit und Mindestdurchfluss am DLE?
Wenn der DLE real nur 3–8 K nachheizen muss, müsste die nötige Anschlussleistung doch deutlich unter den üblichen 18–27 kW liegen — bei 12 l/min und 5 K wären das rein rechnerisch nur ca. 4 kW, bei 8 K rund 7 kW. Gibt es in dieser Leistungsklasse vollelektronisch geregelte DLE, oder ist man de facto gezwungen, einen "großen" DLE zu nehmen, der dann nur einen Bruchteil seiner Leistung abruft?
Danke für Tipps und Erfahrungsberichte!
Grüße
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Diskussion über Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe, Pufferspeicher, Durchlauferhitzer (DLE) und dezentralen Systemen.
• Kombination WP + DLE: WP liefert Hauptenergie – DLE deckt die letzten Grad. COP-Vorteil bleibt, Bereitschaftsverluste und Legionellen-Thema werden mit niedrigerem Puffertemperaturniveau und thermischer Desinfektion adressiert.
• Dezentrale DLE an Zapfstelle sparen Zirkulationsverluste bei langen Leitungen, erhöhen Flexibilität und Hygiene, liefern Warmwasser sofort.
• Alternative: Schichtenspeicher + FRIWA für zentrale FRIWA-Erzeugung; kleine Point-of-Use-Boiler oder thermosyphongeführte Kurzleitungs-Systeme.
• Wichtig: Leitungsführung optimieren, Druckverluste minimieren, Randbedingungen klären.
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