Hallo zusammen,
ich habe in Eigenleistung (kein gelernter SHKler) mein Heizsystem geplant und bereits die Zuleitungen zu den HKVs in der Rohbauphase verlegt. Folgende Eckdaten zum Heizsystem bevor ich näher in das Thema einsteige:
- Objekt: EFH ~ 230 m2 (aktuelle Kernsanierung) - Split-Level-Bauweise
- Heizung geplant: Daikin Altherma 4 8KW - ECH2O Inneneinheit, FBH ohne ERR ERR [Einzelraumregelung], kein Puffer
- Derzeitiger Stand: Wärmepumpe (Innen + Außeneinheit) noch nicht vorhanden, Brauchwasserleitungen (warm & kalt) sowie Vor- und Rücklaufleitungen Heizwasser inkl. HKVs sind installiert.
- Heizlastberechnung Raumweise zuvor ist erfolgt
Ich habe derzeit leider die starke Vermutung das ich im Eifer des Gefechts in der Rohbauphase und aufgrund "falscher" Ratschläge meinen Vorlauf und Rücklauf Leitungen zu den einzelnen HKVs unterdimensioniert habe. Daher wende ich mich nun an Euch und hoffe das sich evtl. jemand findet und seine Meinung/Einschätzung mit mir teilt.
Nachfolgend habe ich ein vereinfachtes Systembild inkl. einiger Infos eingefügt.
Zudem nachfolgend eine Übersichtstabelle zu den Heizlasten, Heizkreisen, Durchflüssen
Zudem nachfolgend eine Übersichtstabelle bzgl. der angezweifelten Zuleitungen (Volumenstrom, Druckverluste, Strömungsgeschwindigkeiten)
Die Berechnungen und somit die Werte in den Tabellen sind für eine NAT von -12 C, Vorlauf-Temperatur von 32 °C und Spreizung von 4K
Der
FBH FBH [Fußbodenheizung]-Verlegeplan wurde natürlich hierauf ausgerichtet um das System ohne
ERR ERR [Einzelraumregelung] betreiben zu können.
Ich habe nun die starke Vermutung das meine Zuleitungen leider zu klein sind für die angeplanten Volumenströme. Allerdings sind die Zuleitungen (Ausnahmen Zuleitung HKV 1.5 OG) recht kurz und daher der Druckverlust auf die Strecke gesehen evtl. noch in Ordnung? (Letzte Hoffnung)
Fittinge wurden nur wenn absolut nötig eingesetzt (maximal 1 - 2 90°-Fittinge pro Zuleitung, die 32er und 20er Mepla haben keine Fittinge). Hier würde ich mich sehr über Meinungen/Ratschläge aus dem Forum freuen.
Im aktuellen Stand der Bauphase wäre der Austausch der Leitungen zwar möglich aber natürlich mit sehr hohem Aufwand verbunden. Wenn es nicht andes geht ist das natürlich irgendwie machbar (Lehrgeld).
Ich bedanke mich schon mal vorab bei allen die sich die Zeit hierfür nehmen, das ist nicht selbsverständlich.
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In einer Diskussion werden Probleme mit den Kreisberechnungen und dem Volumenstrom angesprochen. Akani äußert Bedenken hinsichtlich der aktuellen Berechnungen und schlägt eine Aufteilung von Kreisen vor, um den Durchsatz zu optimieren. PhilippBO übernimmt die Verantwortung für die Berechnungen und erklärt, dass die Verbindungsquerschnitte je nach Raum angepasst wurden. Christoph1703 weist auf die proportionalen Anpassungen des Flowplanners hin. Akani hinterfragt die Anforderungen und Aufbauhöhen bei der Verwendung eines teuren Systems unter dem Estrich und betont die Wichtigkeit von Verlegeabständen. PhilippBO gibt weitere Details zur Aufbauhöhe und den Herausforderungen der Rohbauhöhen.
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