Wir haben 2006 für einen endfälligen Kredit eine
gezillmerte Fondsgebundene Lebensversicherung (FLV) abgeschlossen. Die Fondsauswahl habe ich selbst zusammengestellt und versucht, die Regionen USA, Europa und Emerging Markets abzudecken – also ähnlich wie ein MSCI ACWI.
Die Performance nach Steuern liegt bei etwa
4% p. a., also grundsätzlich nicht ganz schlecht.
Die Bank gibt mir die Versicherung jetzt frei, weil wir sie nicht mehr zur Deckung benötigen. Die Versicherung läuft zwar noch rund acht Jahre, ich kann sie aber jederzeit rückkaufen (mit einem geringen dreistelligen Abschlag).
Da ich heute wesentlich erfahrener bin – insbesondere was Kosten und Performance aktiver Fonds betrifft – und parallel seit Jahren in ein günstiges ETF-Depot spare, überlege ich, die FLV auszahlen zu lassen und das Kapital ebenfalls in mein ETF-Depot zu investieren.
Was mich noch davon abhält:
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Die Abschlusskosten der FLV sind bezahlt, und ich habe gegenüber einem Depot den Vorteil der Steuerfreiheit.
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Allerdings bin ich aus bekannten Gründen kein Fan aktiver Fonds, seit es ETFs gibt.
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Die Versicherung bietet keine ETFs für meine FLV an, sonst würde ich beides kombinieren. Es wird auch künftig keine ETF-Auswahl in meinem Vertrag geben, da dafür seitens der Versicherung ein eigenes Produkt aufgelegt wurde – in das sie mich trotz mehrfacher Nachfrage nicht kostenlos wechseln lassen.
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In der Diskussion wird der Vergleich zwischen fondsgebundenen Lebensversicherungen (FGLV) und klassischen ETFs thematisiert. Ein Teilnehmer weist auf die steuerlichen Vorteile der FGLV hin, insbesondere bei längeren Laufzeiten. Ein anderer Teilnehmer plant, die Performance von FGLV mit ETFs über einen Backtest zu vergleichen und berichtet über seine bisherigen Berechnungen, die für ETFs sprachen. Es wird auch die Bedeutung der Fondsauswahl und der Kostenrelationen zwischen aktiven Fonds und ETFs hervorgehoben. Einige Teilnehmer bemühen sich um genauere Daten und Analysen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
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