Zusammenfassung: Nibe S1156-08 Optimierungsbedarf | Heizungstechnikforum auf energiesparhaus.at
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Nibe S1156-08 Optimierungsbedarf (Zusammenfassung)

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25.11.2025 - 1.1.2026
Zusammenfassung aus 61 Antworten von 14 Autoren
Hallo Leute,

weil ich schon seit einiger Wochen vermute, dass meine WP WP [Wärmepumpe] nicht so läuft wie es sein sollte wende ich mich hier mit folgender Situation an euch.
Wir sind seit 2 Monaten in unseren Neubau eingezogen und seit beginn an läuft die Heizung bzw. die Warmwasserbereitung relativ schleppend, da einzelne Räume bzw. einzelne FBH FBH [Fußbodenheizung] Stränge (EG+OG) nicht genügend warm werden, jedoch die angeforderte Wärme / Temperatur bei den jeweiligen Verteilern im EG und OG ankommen. (gemessen mit Wärmebildkamera und Infrarotthermomete. 
Es wurde auch der Estrich mit der WP WP [Wärmepumpe] erfolgreich ausgezeizt und die IBN war vor ca. 2,5 Monaten. Hydraulischer Abgleich wurde nicht durchgeführt, da nicht notwendig laut Installateur. 
Laut meinem empfinden bzw. der Thermometer in den Räumen werden einzelne Räume (z.b.: Kinderzimmer,WC EG, WC OG, Spielezimmer) nicht ausreichend warm (ca. 20,3°C aktuell)
Die restlichen Räume passen unserer Meinung nach bzw. das Esszimmer und Bad (BKA ist hier dauernd mitgeschaltet) ist gefühlt zu warm. (Habe ich bereits 1/4 zurückgedreht am Verteiler)
Seit Freitag läuft die WP WP [Wärmepumpe] auf anraten des Installateurs auf der Heizkurve 4;1 (vorher 3;1) und seit Montag Früh ist auch die BKA BKA [Betonkernaktivierung] zugeschalten worden, jedoch wurden die entsprechenden Räume nicht wärmer. (Meiner Meinung nach sollte jedoch die Raumtemperatur bei einer Vorlauftemperatur von 31° doch signifikant erhöht werden oder liege ich hierzu falsch?!)
Die hohe Heizkurzve führt natürlich zu einem (meiner Meinung nach) sehr sehr hohen Stromverbrauch der WP WP [Wärmepumpe] (kein eigener Zähler vorhanden!), Hausverbrauch pro Tag ca. 25-30kWh, "Standbyverbrauch" während der Nacht bei ca. 1-1,2kWh.
Laut dem Installateur ist die Restfeuchte des Hauses bzw. die noch unverputzte Fassade ausschlaggebend, dass man diese hohe Vorlauftemperatur fahren "muss" um Temperatur ins Haus zu bekomen.

Es wurden auch bereits einige Änderungen vorgenommen seitens Installateur. (Heizung und BKA BKA [Betonkernaktivierung] entleeren und spülen, Probe wurde genommen weil das Heizwasser schmutzig war, Verrohrung im Bereich des WPR 300 Wärmepumpenspeicher wurde geändert (Hochpunkt), 2-Wege Ventil der WP WP [Wärmepumpe] wird noch getauscht, weil die WP WP [Wärmepumpe] immer 4 Hübe/Take benötigt hat (ca. 3-4h!) um das Brauchwasser entsprechend zu erwärmen, Zeit für die Brauchwasseraufbereitung wurde nun von 50min auf 90min erhöht)
Hinweis: Die WP WP [Wärmepumpe] steht im Technikraum und der Wärmepumpenspeicher steht im Vorhaus unter der Stiege, Leitungslänge ca. 15m!

Ist dieses Verhalten, der hohe Stromverbrauch bzw. die hohen Vorlauftemperaturen in einem Neubau so korrekt? Kann mir hierzu jemand weiterhelfen bzw. welche Daten/Informationen werden noch benötigt?

Nachfolgend die Aussgangsituation:
Neubau
50er Ziegel, unverputzt
EG 28cm Bodenaufbau
OG 19cm Bodenaufbau
180m² Wohnfläche
NIBE S1156-8 PC
RGK Da40 x 400m in 1,9m Tiefe nahezu im Grundwasser
BKA vorhanden
KWL vorhanden

Heizkurve: 4;1
Berechneter Vorlauf: 31,2°C
Gradminuten: -194GM
Vorlauffühler: 31°C
Rücklauftemperatur: 24,9°C
Wärmequellenmediumeintritt: 5,9°C
Wärmequellenmediumaustritt: 2,3°C
Brauchwasserbedarf: Mittel
Brauchwasserbereitung: 45°C;50°C
Mittlere Außenlufttemperatur: -0,3°C
Leitungsbedarf bei NAT: 6kW
Aktuelle Verdichterfrequenz: 68Hz
Kondensatvorlauf: 31,4°C
Drehzahl HU-Pumpe: 43%
Kleinste zulässige Frequenz: 25Hz
Maximal zulässige Frequenz: 106Hz
Anzahl Starts: 213
Gesamtbetriebszeit: 1535h
-davon Heizung: 1255h
-davon Brauchwasser: 280h

In der Diskussion wird auf verschiedene Probleme hinsichtlich der Heizungs- und Warmwassereinstellungen in einem Gebäude aufmerksam gemacht. Es wird empfohlen, die Heizkreisläufe vollständig zu öffnen und Temperaturmessungen vorzunehmen, um eine optimale Funktionsweise der Heizung sicherzustellen. Zudem wird die unzureichende Dämmung des Hauses als mögliche Ursache für viele Heizstarts und geringe Raumtemperaturen diskutiert. Auch die Bedeutung des hydraulischen Abgleichs und dessen Einfluss auf die Effizienz der Heizungsanlage werden hervorgehoben. Die Teilnehmer fordern zudem Informationen zu Wärmeverteilung und individuelle Raumtemperaturen zur besseren Einschätzung der Situation.

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