Liebes Energiesparhaus-Forum,
ich darf mich mit meinem ersten Posting im Forum gleich mit einer Problemstellung an euch wenden.
Es wurde beim meiner Mutter ein Heizungstausch von einer Öl-Brennwertheizung zu einer KNV S1155-06 PC Wärmepumpe mit Ringrabenkollektor vorgenommen.
Der Ringrabenkollektor wurde zuerst als liegender 1x400m Kollektor geplant, musste aber wegen zu geringer Abstände für die Aushublagerung (Bestehende Bäume sollten erhalen bleiben) zu einem vertikalen Kollektor 1x400m umgeplant werden.
Jetzt erreicht die Wärmpumpe im Kollektorkreis leider nicht den für den reibungslosen Betrieb notwendigen Durchfluss.
D.h. der Druckverlust ist im Kollektorkreis für die Solepumpe deutlich zu hoch bzw. der Durchluss deutlich zu gering.
Anfangsverdacht war natürlich Luft im Kollektor, da ja die veritkale Variante viel schwieriger zu eintlüften bzw. zu spülen ist.
Die Anlage wurde jetzt dreimal für längere Zeit gespült und entlüftet, aber leider ohne Erfolg.
Bzgl. dem Durchfluss beim Spülen gab es keine Auffälligkeiten und das hat auch reibungslos funktioniert.
Weiters wurde zur Prüfung eine zusätzliche Verbindungsleitung zwischen SOLE-Eingangs- und Ausgangsleitung eingefügt, um die Wärmepumpe ohne Kollektor zu prüfen.
Im kleinen Kreis erreicht die Sole-Pumpe jedenfalls den notwendigen Durchfluss.
Vom Servicetechniker wurde jetzt klarerweise der Verdacht auf einen Knick im Kollektor geäußert.
Bevor ich jetzt die erste Verdachtsstelle aufgraben lasse, wollte ich noch eure Erfahrungen bzgl. Beschädigungen und Spülen erfragen?
Hat schon jemand Probleme mit einer geknickten Kollektorleitung gehabt oder sonstige Ideen dazu?
Ein PE-Rohr 40x3,7 PE100-RC sollte ja doch recht robust sein.
Die Slinkys haben wir neben der Künette vorgefertigt und dann fixfertig gebunden eingebracht.
Bei dieser Vorgehensweise sind keinerlei Probleme aufgetreten.
Bei den Baggerarbeiten wurde eigentlich nur an einer Stelle durch einen Erdbrocken versehentich ein Slinky etwas zu einem "Ei" deformiert, aber nicht geknickt.
Die restlichen Arbeiten verliefen unauffällig, wobei der Baggerfahrer stehts bemüht war vorsichtig den untersten/ersten Teil zur Stabilisierung nur mit feiner Erde zu befüllen.
Weiters wurde bei der Druckprobe über 2 Monate kein Druckabfall im Kollektorkreis festgestellt.
Der Kollektor wurde bereits im Herbst 2024 verlegt, aber die restliche Heizung erst dieses Jahr komplettiert.
Danke im Voraus & Viele Grüße
DKE3