Hallo zusammen.
Ich habe eine Frage bezüglich kellerdämmung.
folgende ausgangssitustion: Bungalow Baujahr ca 1970. Dieses Haus wurde vor 12 Jahren saniert. (Fenster neu, Fassade mit Wärmedämmung, neues Dach, 30cm Isolierung über der Geschossdecke)
Damals wurde vor der Sanierung mittels Energieausweis ein HWB von 62 nach der Sanierung berechnet. In dieser Sanierung wurde auch eine Dämmung der kellerdecke von 10cm eingerechnet die nicht ausgeführt wurde.
Jetzt wird das Haus verkauft da die Bewohnerin verstorben ist. Für den Verkauf wurde ein neuer Energieausweis in Auftrag gegeben. Das Ergebnis dieses war dann ein HWB vom 130! Zusätzlich wurde der alte ölkessel von 1970 vor 10 Jahren durch einen neuen ersetzt. wir können uns nicht erklären wo dieser große Unterschied herkommt.
Im neuen Energieausweis steht auch dass durch die Dämmung der kellerdecke der HWB um 50% reduziert werden kann.
Ist das theoretisch möglich? Im Moment haben wir eher den Verdacht dass hier irgendwas nicht stimmt.
Den Energieausweis hat auch die selbe Firma wie damals erstellt und diese hatte auch die Sanierung durchgeführt.
Vielen Dank für Infos.
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Die Diskussion thematisiert die Qualität und Verlässlichkeit von Energieausweisen (EAW). Teilnehmer äußern Bedenken bezüglich der Erstellung und Berechnungen solcher Ausweise, insbesondere bei Verkaufs-EAWs, die oft auf Default-Werten basieren und nicht die tatsächlichen Gegebenheiten der Objekte berücksichtigen. Zudem wird auf die Haftungsproblematik eingegangen, die zu unzutreffenden Bewertungen führt. Es wird auch angemerkt, dass für Planungs-EAWs ein präziserer Ansatz notwendig ist, um als echtes Planungstool zu dienen. Des Weiteren wird zur Nutzung von detaillierten Verbrauchsdaten geraten, um die Effizienz von Gebäuden besser einschätzen zu können.
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