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Wandaufbau - welche Möglichkeiten? (Zusammenfassung)

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  •  tomarse
11.5. - 18.8.2025
Zusammenfassung aus 48 Antworten von 17 Autoren
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Hallo zusammen,

wir werden voraussichtlich nächsten Frühling zu bauen anfangen, wir befinden uns derzeit noch in der Planungsphase (Architekt), sind aber schon nah am fertigen Entwurf.

Es wird ein langes, schmales Haus (dzt. 6,5x18m Außenmaß) mit freitragendem Satteldach (Traufenhöhe 6m, Kniestock im OG ca 2,1m) und offenem Giebel innen. Die Fassade soll auf den unteren 2 Metern verputzt sein, darüber eine vertikal gelattete offene Holzfassade.

Unsere Architekten sind Fans vom Holzbau (Holzriegel), ich ehrlich gesagt nicht so. Da wir aber aus Kostengründen nach der Planung vmtl. sowieso den Rest von einer Baufirma aus der Umgebung machen lassen, spielt das keine so große Rolle.

Jetzt ist die Frage, welche Möglichkeiten wir haben. Kriterien:

- Halbwegs schlanker Wandaufbau
- U-Wert unter 0,2
- Innen viel Speichermasse

Ich hab im Forum (und mit Google) schon einiges gestöbert, und mich mit dem U-Wert Rechner gespielt, aber so ganz sicher bin ich mir noch immer nicht. Aus all dem Halbwissen, das ich mir erarbeitet habe, wäre ich momentan bei diesem Aufbau:

20cm Objekt Planziegel als Tragwerk (wegen Speichermasse und weniger bröselig)

Unten bei der Putzfassade:
22cm XPS bzw. EPS (0,04), danach Außenputz

Oben bei der Holzfassade:
14cm EPS F-Plus (0,031), danach Putz (oder diffusionsoffene Unterdeckbahn - was ist schlauer?)
3cm Hinterlüftung
3cm Kontralattung
2cm Sichtlattung

Damit wären wir (ohne Innenputz) jeweils bei ca 42-43cm Wandstärke.

Jetzt meine Fragen:

1.) Kann man durch 14cm EPS F-Plus gut durchbohren und die Lattung damit in der Ziegelwand befestigen?

2.) Welche Nachteile hat es, wenn man einen 20er Ziegel statt dem "üblichen" 25er zu verwenden? Objektziegel Nachteile?

3.) Was wären Alternativen? Ein Bekannter von mir bekommt auch gerade eine vertikal gelattete Holzfassade mit Ziegelmauer dahinter (allerdings 25er), die Dämmung sieht bei ihnen aber so aus, dass sie 10cm Lattung, dann 10cm Kontralattung, dann diffusionsoffene Unterdeckbahn, in diese 20cm Hohlraum kommt dann eine Einblasdämmung, und darüber nochmal die ganze Trag- und Sichtlattung für die vertikale Holzfassade. Damit kommen sie allerdings auf 53cm Wandstärke bei in etwa gleichem U-Wert. Das wäre bei uns leider zu viel.

Danke schon mal fürs Feedback!

In der Diskussion werden verschiedene Bauweisen hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile erörtert. Hauptsächlich werden Massivbau und Holzriegelbau verglichen. Vorteile des Massivbaus sind die hohe Speichermasse und der verbesserte Schallschutz, während Holzriegelkonstruktionen oft einfacher und schneller zu errichten sind. Einige Teilnehmende betonen die Notwendigkeit einer effizienten Dampfsperre, während andere die Verwendung von Klinkerfassaden für ihre Langlebigkeit und Robustheit empfehlen. Zudem wird auf die unterschiedlichen U-Werte verschiedener Wandaufbauten hingewiesen und diskutiert, wie diese durch die Wahl der Baumaterialien beeinflusst werden können. Hybridlösungen werden ebenfalls als Möglichkeit zur Kombination der Vorteile beider Bauweisen vorgestellt.

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