Hi!
Unsere PV Anlage wird laut Elektriker ans Internet angeschlossen werden, damit man via Smartphone den Verbrauch detailiert einsehen kann.
Eine nette Spielerei, ist sicher cool und praktisch. Mag ich auch haben - keine Frage.
Der Elektriker hat mir aber gesagt, dass er einen Remotezugang zum Router braucht um Updates usw einzuspielen.
Die App muss logischerweise auch irgendwo dranhängen um die Daten zu übertragen.
...
Meine Frage:
Wie schaut es da eigentlich mit der Datensicherheit aus?
Wenn der Elektriker direkt bis zu meinen Router kommt und von dort auf die PV-Schnittstelle kommt, dann ist das doch IT-technisch ein offenes Scheunentor für mein ganzes Netzwerk.
Viren, Man-in-the-middle-Attack, usw...
Oder sehe ich das falsch?
Ich hätte jetzt kein Problem damit, wenn ich den Fernzugriff am Router für den Elektriker für eine begrenzte Zeit öffne (zB nach Absprache für einen Tag). Allerdings will ich das aber nicht permanent haben.
Ich hab dann keinen Überblick mehr wer dann auf mein Netzwerk zugreift.
Auch wenn ich der Firma grundsätzlich vertraue, aber da spielen einige Unsicherheitsfaktoren mit.
Ist das Netzwerk vom Elektriker ausreichend IT-mässig geschützt gegen Angriffe?
Ein Mitarbeiter vom Elektriker verlässt den Arbeitgeber verlässt und nimmt Zugriffsdaten mit?
usw...
Wie real die Gefahr von Cyberangriffen ist, das hat das Datenleck bei der kärntner Landesverwaltung 2022 bewiesen. Die Vulkan-Files geben auch einen Vorgeschmack auf die Zukunft, womit wir uns herumschlagen werden müssen.
Wie seht ihr das?
Habt ihr euch mit der Sicherheit eures Heim-Netzwerks und Abschirmung gegen Angriffe von aussen beschäftigt?