Hallo,
Ich komme nicht weiter beim Thema Mauerdurchführung.
An zwei Hausmauerseiten (Seite und Rückseite) möchte ich mehrere Kabel/Rohre in die Mauer einführen, teilweise erst nachträglich, deshalb mit Hilfe von Leerrohren/Schläuchen.
Die Bilder sind von der Hausseite und von innen, hier würden wir außen das Niveau noch leicht erhöhen mit Schotter, weil dort eine Mulde nach unten ist. Wir würden dann wahrscheinlich Bitumendickbeschichtung noch höher ziehen.
Ich habe nun leider schon soviele Meinungen und von mehreren Systemen bezüglich Mauerdurchführung gelesen, aber fast keines behandelt die Möglichkeit eines Leerrohrs, damit ich, wenn alles außen zugeschüttet ist, noch immer später einziehen kann.
Unter den mir empfohlenen Systemen sind:
- Ringraumdichtung (Ritzer by Hauff, PSI)
- KG Rohre oder spezielle Futterohre?
-- Kraso Wandurchführung KG Rohr
-- Schuko beto fix plus quellmörtel Komplett System
-- Kraso Flanschrohr
- Geprüfte Dichtmassen: Pipelife Waterfix oder Drifil
- Brunnenschaum wasserdicht bis 1bar
Zum Haus:
Es handelt sich um ein Haus Baujahr 1975. Die Kellerwände dürften Hohlziegel mit Stampfbeton sein.
Zur Hausseite, hier würde ich gerne
- ein Pipelife CM 63mm PE Kabelschutzrohr (außen wellig, innen glatt) für eine spätere Photovoltaikanlage (vom 10 Meter entfernten Carport),
- einen FXP 25mm Schlauch (außen wellig) für CAT7,
- noch ein FXP 25mm für normalen Wechselstrom im Carport und
- ein 32mm PE Rohr (außen glatt), für ein späteres Einblasen einer Speedpipe,
in die Mauer führen.
Das seitliche Hausdach ist relativ weit vorgezogen, d.h. davor ist es oberflächlich immer trocken und ich denke es sollte hier kein drückendes Wasser geben. Bin mir aber nicht sicher. Es könnte auch ein Drainagerohr unterhalb durchgehen.
Folgende Optionen sind mir nun untergekommen wobei ich Option 1 präferieren würde (Meiner Meinung nach, keine strikte Kernbohrung, einfach und erweiterbar):
1te Option:
Jeden Schlauch einzeln einführen, gebohrt mit leicht größerem Durchmesser (laut Minimal Dicke der Schaumfuge). Dann mit Brunnenschaum, wasserdicht 1 bar, zur Gänze ausfüllen, nicht schneiden. Außen noch mit z.b. MEM Water Stop einen Flansch um das Wellrohr mit der Außenmauer bilden.
2te Option:
Ringraumdichtung, geht aber eigentlich nur mit glatter Leitung bzw. Kabel? Laut Elektriker nicht zu empfehlen bei gewellten Schlauch?
3te Option:
Leerohre nicht mit in die Mauer führen, sondern in einen Schacht? oder eine Verteilerdose IP66 vor der Mauer. Und dann bei späteren Einzug nocheinmal aufgraben außen, und glatte Erdleitung NYY, Cat7 Erdkabel etc. in eine Ringraumdichtung führen?
Sorry für den langen Post.
Vielleicht gibt es ja hier Kollegen denen es ähnlich ergangen ist oder das ganze besser einschätzen können.
Vielen Dank im Voraus.