Mir ging es lange Zeit so, dass der Energieausweis für mich eine Ansammlung von nichtssagenden Kennzahlen war. Je mehr man sich aber mit diesem Instument beschäftigt, desto mehr Nutzen kann man daraus ziehen. Am Ende sollte man den Energieausweis nicht als Klotz am Bein sondern als Planungswerkzeug schätzen lernen.
Fangen wir mal mit Level 1 an, die wichtigsten Bedarfe:
Heizwärmebedarf (HWB)
Angabe in thermischen kWh pro Jahr / nicht zu verwechseln mit der Heizlast in kW.
Das eine beschreibt den saisonalen Tank, wie groß dieser sein muss, damit ich über den Winter komme, das andere ist die Leistung also die Stärke des Motors oder eben der Wärmepumpe, um gegen abfließende Wärme anzukämpfen.
Die Kennzahl des HWB hat bilanziert alle solaren und inneren Erträge mit den Klimadaten eingearbeitet, deshalb ist dieser Wert viel realistischer als die reine Heizlastabschätzung p
tot.
Warmwasserwärmebedarf (WWWB)
Wie der Name schon sagt, der Bedarf für
WW WW [Warmwasser] als Extraposten, er ist nicht im HWB enthalten. Der Wert ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da hier die Wärmemengen abhängig von den Gewohnheiten gewaltig streuen können. Ich kenne Häuser mit 200 kWh pro Monat und welche mit 600 kWh.
von
heinzi00, dyarne, kraweuschuasta, sudo, samitama, Landei, HH64, shatterhand, zlau, ds50, kague