hallo,
ich habe an die Linz AG mein geplantes Balkonkraftwerk angezeigt.
Da nach 2 Wochen üblicherweise solche Anzeigen geduldet werden, habe ich mir nach 5 Wochen dann die Teile besorgt (WR, Paneele, Kabel).
Nach 5 Wochen (+1Tag) kam die Ablehnung: das Balkonkraftwerk wird nicht genehmigt.
"Sie betreiben schon eine PV-Anlage mit Überschusseinspeisung, daher müssen Sie einen Planungsantrag für Erweiterung beantragen!" Wichtiges Detail: ich bin seit 2020 mit einer 12 kW-Anlage als Überschusseinspeiser registriert.
Somit gilt es, jedes weitere Paneel mittels Erweiterungsmeldung über das "Elektriker-Portal" zu melden.
Somit habe ich hier einen full-stop, da ich die Meldung nicht in Eigenregie erledigen kann.
Wie hoch ist der Aufwand für so eine Meldung für den Elektriker zu sehen (in Stunden)?
falls ich überhaupt einen finde der mir die Meldung/Inbetriebnahme macht, bei meinen selbst-besorgten-Komponenten...
Ich habe nun zwei Möglichkeiten:
• Plan a): ich nehme nur zwei Paneele und baue eine Insellösung und speise in AGM-Batterien ein (als Notstrom über einen 12V/230V Spannungswandler kann ich dies zB. für meine Heizungssteuerung nutzen)
• Plan b): einen Elektriker beauftragen, dieser meldet die Erweiterung ein und macht auch die Fertigstellungsmeldung/Inbetriebnahme. Allerdings habe ich nur noch Platz für max. 4 Paneele (!), dh. nicht mehr als ca. 1.600 Watt. Als Wechselrichter wäre ein Hoymiles HM-1500 um 400€ geplant, der hat TOR-Typ-A Freigabe. Jedoch ist dies bei einer Erweiterung ev. nicht ausreichend, denn die TOR-Typ A Erleichterung gilt nur für Balkonkraftwerke <800W.
Zahlt sich der Aufwand für Plan b) aus?
Eure Meinungen würden mich interessieren... lgstefan
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