Zusammenfassung: Verzweiflung pur - Details Terrassen-/Dachaufbau | Bauforum auf energiesparhaus.at
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Verzweiflung pur - Details Terrassen-/Dachaufbau (Zusammenfassung)

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  •  unwissender2019
24.2.2021 - 28.12.2022
Zusammenfassung aus 53 Antworten von 16 Autoren
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Liebe Forums-Mitglieder,

ich bin am verzweifeln, da wir bei einem essentiellen Detail unserer Planung einfach nicht weiterkommen und Statiker und Architekten uns gegenseitig ausspielen - nur Kosten anfallen, am Ende aber keine Lösung gefunden wird....

Ausgangssituation - vom 1. Architekten geplant und eingereicht:


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Da sich in den ersten Gesprächen mit Bauträgern/Generalunternehmern statische Probleme ergaben, die unschöne Säulen an Stellen notwendig machten wo wir wie nicht vertreten konnten, und die machbarkeit der BKA BKA [Betonkernaktivierung] sowie WRL zwar zugesagt aber offenbar bei der Planungn nicht berücksichtigt wurden hat sich in der Folge das Gesprächsverhältnis zu Architekt 1 massiv verschlechtert hat. Wir haben deshalb nach Erhalt der Baugenehmigung den Architekten gewechselt.

Änderungen am Grundriss wurden zufriedenstellend gemeinsam erarbeitet. Das störende Detail des Deckensprungs / bzw. die Alternative die Decke abzuhängen und dann in EG und UG nur noch 260 Raumhöhe zu haben und keine effiziente BKA BKA [Betonkernaktivierung] umsetzen zu können sollte berücksichtigt werden.

Die Anforderungen waren klar definiert: möglichst viel Raumhöhe, EG FOK soll möglichst auf 0,00 bleiben und DOK vom EG darf gesamt auch nicht höher rauf (weil baurechtlich bei uns in der BK1 nicht mehr drinnen ist), BKA, WRL, raumhohe Fenster - zumindest im EG, lieber in allen Geschossen, und ntürlich gesamt eine funktionierende Lösung für den Sonnenschutz S/W seitig.

Rausgekommen ist jetzt folgende Variante:


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Hier ist von der Bauphysik der Nachweis für die sommerliche Überhitzung nicht gelungen, weil wie von Architekt 2 vorgeschlagen das Vordach (1,8m) im UG nicht ausreicht für die Beschattung. Gleichzeitig wurde uns quasi erklärt, dass die Ausgangsituation nicht mehr zulässt - weil eben auch im alten Plan keine Raffstore vorgesehen waren. Das halten wir für Blödsinn -> es ist unter dem auskragenden Teil 20cm Platz.

Trotz teurerer Dämmung (PUR/PIR statt EPS+) haben wir im UG beim jetzigen Vorschlag durchgehend nur 265 Raumhöhe UND eben keinen Sonnenschutz. Um hier eine Lösung zu finden beruft sich der Architekt jetzt auf den Statiker und auf dazu fehlende Informationen. Der Statiker will zur vereinbarten Pauschale für die "Vorstatik" aber keine Details berechnen.

Bereits der mit uns vorab nicht abgesprochene Vorschlag für die OG-Terrasse (Stahlkonstruktion mit T-Profil) sei bereits 10% der Detailplanung. Er wurde bereits durchgerechnet und wir erst danach damit konfrontiert -> alerdings führt er zu einer massiven Einschränkung, da die eh schon durch das Baurecht begrenzte Terrassenfläche (wg. der Absturzsicherung, die weiter vorne über die 5m Gebäudehöhe raussschauen würde)  auf der Hälfte der Breite nochmal deutlich reduziert würde (wir haben auf der halben Breite einen Rücksprung - also eine Art Logia - die man im Schnitt nicht sieht, aber eben dadurch oben drüber die Hälfte der Terasse mit dieser Lösung nicht mehr begehbar wäre... 

Architekt sagt, dass es natürlich teure Speziallösungen gäbe, die allerdings der Statiker ausrechnen muss. Der Statiker sagt, dass das natürlich extra kostet, wir po Terrasse mit 20k Mehrkosten für die Errichtung rechnen müssen und wir's doch bleiben lassen sollen. So lange es nur die OG-Terrasse betroffen hätte, waren wir sogar dazu geneigt das so zu machen - jetzt wo aber die EG-Terasse das gleiche Problem hat (wir brauchen eben doch, anders als vom Architekten vermutet unbedingt einen außenliegenden Sonnenschutz) ist das kein gangbarer Weg und wir sind am verzweifeln.

Darauf angesprochen, warum denn das "Hochspringen" mit der Auskragung (aus V1) nicht auch anders umgesetzt werden könnte (ohne Deckensprung) bekamen wir vom Architekt 2 die Antwort, dass 15cm Beton nicht reichen würden, das auch wieder der Statiker teuer im Detail berechnen müsste....

Wir hätten mit allen uns vorliegenden Infos jetzt folgende Idee, aber natürlich keine Ahnung ob das Sinn macht. Bevor wir Architekt oder Statik damit konfrontieren würden wir natürlich gern hier Gedanken zu der ganzen Misere sammeln.


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Aufbau-Details analog der 1. Version - ggf. kann man aber auch auf PUR/PIR gehen, wenn die 10cm über dem Sprung der Decke nach oben ein Problem darstellen (mit EPS+ zu wenig sind). der gesamte Fußbodenaufbau würde um 15 cm dicker werden -> da wir jetzt aber eine assymetrissche Stiege hätten, wer das mit einer Stufe mehr in beiden Geschoßen lösbar. Den FB im UG müssten wir natürlich etwas runter setzen - das wäre aber denke ich kein Problem. Die problematische Ecke in Bezug auf das Baurecht (5m Höhe - Gebäudefront - max, Umriss) könnte man auflösen indem wir ein paar cm nach hinten rücken - das würde dem Grundriss überhaupt nicht wehtun.

Offen Fragen die dabei bleiben sind aber naürlich:

1.) Kosten für dickeren FB-Aufbau / mehr Aushub / mehr "Haus" im allgemeinen....
2.) Statik - reichen 15cm für den auskragenden Teil wirklich nicht?
3.) Dämmung - sind 10 cm über dem hochspringenden Teil aureichend?
4.) Reichen die 20cm für den Raffstorekasten? Wie würde man diesen zur Betondecke hin dämmen? oder stellt dieses Detail sowieso ein anderes Problem dar?

Es gibt noch weitere Unklarheiten bei dem Thema: der Aufbau alt hätte 8,5 cm Schüttung - wir brauchen lt. HKLE-Planer 14cm wg. der WRL - das würde sich im 2. Vorschlag ausgehen. in unserem sind es dann aber nochmal mehr. Ist das ein Problem?

Andererseits ist in Vorschlag 2 nur mehr Platz für 2 cm Plattenbelag über der Kies-Schüttung auf der Terrase. Im alten waren es 4cm - wieviel brauchen wir um einen Holzboden zu machen - wird beides zu wenig sein, oder?

Innen das gleiche: Alt sagt 7cm Heizestrich + 1,5 cm Bodenbelag - neu 6cm Estrich und 2 cm Belag... Gibt's doch nicht, dass es da keinen Standard gibt, wo man sich in dieser Phase noch nicht festlegen muss und sich später entscheiden kann, welchen Bodenbelag man will, oder?

ich bin wirklich für jede Hilfe und Ideen dankbar. furchtbar mühsam alles....

ich habe noch meine Fragen zum Dachaufbau ergänzt:
v1 mit attika und EPS-Dämmung
V2 ohne Attika und düner mit PUR/PIR (obwohl aus baurechtlicher Sicht hier noch Platz wäre für einen dickeren Aufbau)

V1

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V2

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Auf den ersten Blick fehlt mir die Dämmung an der Stirnseite der Betondecke - oder ist hier der Raffstore-Kasten ausreichend?
Was spricht für das Weglassen der Attika? Was dagegen?
macht der Aufbau Sinn?


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In der Diskussion wird die Herausforderung behandelt, raumhohe Fenster mit einer Auskragung und Raffstores zu kombinieren. Mehrere Teilnehmer äußern Bedenken hinsichtlich der Statik, Kosten und der Eignung verschiedener Bauweisen. Ein Teil der Diskussion fokussiert sich auf die notwendigen Abmessungen und Materialien für den Estrich und die Überstände. Es werden verschiedene Alternativen für den Sonnenschutz in Betracht gezogen, um Überhitzung zu vermeiden. Experten raten zu einer genauen Planung und Einhaltung der bautechnischen Normen, während einige Teilnehmer persönliche Erfahrungen und Lösungen vorschlagen, um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen.

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