Zu Thread
https://www.energiesparhaus.at/forum/39756 Meine Frage zu dem Thema:
Ich grüße euch.
Unserem Haus (BJ 2001, Gasheizung, FBH im EG und OG) mangelt es leider an einem hydraulischen Abgleich, sodass einige Räume wärmer sind als andere und einige (speziell Kinderzimmer im OG) zu kalt bleiben.
Nachdem ich alle 48 Seiten des Ursprungsbeitrags bez. hydr. Abgleich gelesen habe, konnte ich meine Tabelle vervollständigen. Da es keine Dokumentation über die Heizlast gibt, habe ich diese anhand der Kreislängen und m²-Angaben errechnet.
Ich ersuche hier um Hilfe, da ich leider nicht mit Flowmetern gesegnet bin und auch die Pumpe keinen Durchfluss anzeigt. Die Heizung hat ein (1) Raumthermostat im EG im Vorzimmer (nordseitig, ohne direkte Sonneneintrahlung) und einen Außenfühler. Die Velta Heizkreisverteiler haben nur
VL VL [Vorlauf]- und
RL RL [Rücklauf]-Ventile samt
RL RL [Rücklauf]-Thermometer pro Heizkreis und ein zentrales
VL VL [Vorlauf]-Thermometer am
VL VL [Vorlauf].
Von Uponor (hat Velta übernommen) konnte ich die Installationsanleitung für unsere Velta Kompaktverteiler erhalten und der Techniker am Telefon hat mir gesagt, dass der hydr. Abgleich nicht mittels des weißen, vorne gelegenen Drehreglers erfolgt, sondern mit dem innenliegenden Imbuss
Das äußere Drehrad kann man ca 2 1/4 x drehen, den innenliegenden Imbuss kann man bis 10 oder 11x drehen (mehr habe ich nicht probiert).
Die Tabelle unten ist aus der Installationsanleitung und zeigt die Umdrehungen des Imbuss in Abhängigkeit von Massenstrom (=Volumenstrom?) und Druckverlust.
Die ermittelten Werte ergeben für mich näherungsweise hauptsächlich 2 1/4 Umdrehungen. Derzeit sind die Imbuss-Ventile zw. 7 1/4 und 10 3/4 Umdrehungen geöffnet, was meines Erachtens Unsinn ist, aufgrund des schlechten Raumklimas.
In den vielen Meldungen im Ursprungsbeitrag wird davon gesprochen, den längesten Kreis (bei uns 127m) voll zu öffnen und die anderen im Verhältnis herunterzuregeln. Mangels Flowmeter kann ich dies bei uns nicht so umsetzen.
Zusätzlich haben wir im Badezimmer einen beheizten Handtuchhalter, der ebenfalls an einem eigenen Kreis am OG-HKV angeschlossen ist und de fakto einen hydr. Kurzschluss erzeugt (ich habe ihn testweise einmal komplett geschlossen und warte auf die Auswirkungen). Bei diesem gibt es keine Längenangabe, sodass ich einfach einmal 20m angenommen habe.
Die Spreizung scheint für mich einmal größer und einmal kleiner zu sein, weil das
VL VL [Vorlauf]-Thermomoter am HKV mal 35°C und dann wieder 45°C anzeigt. Ist das normal?
Welche Möglichkeit habe ich, um alle Kreise im richtigen Verhältnis mit Wasser zu versorgen?
Vielen Dank
Florian