Guten Morgen allerseits.
Im Sockelbereich der Hebe-Schiebetür haben wir jeweils an der Innenkante zum Wohnraum - ich nenns mal "Ausblühungen" des Putzes.
Das Ganze kristallisiert sich im unteren Bereich auf ca 10cm vom Boden aus und sieht aus wie ganz feine Salze. Berührt mans mit dem Finger zerbröselt es sofort. Die Kristalle holen die Farbe vom Putz, man sieht später wo man sie abgetragen hat.
Rechts:
Links:
Farbe ist folgende:
Für mich hätte das auf Feuchtigkeit hingedeutet, jedoch verläuft dort nirgends eine Wasserführende Leitung außer der
FBH FBH [Fußbodenheizung], und dass diese li+re gleichmäßig undicht ist halte ich für ausgeschlossen.
Also die Thermocam angeworfen und gesehen, dass der Bereich deutlich kühler ist. Könnte das mit den Temperaturen bereits ein Taupunktproblem sein?
die Fakten: Haus wurde ab Februar 2020 erbaut, Innenputz kam im Juni, Estrich im September, ausgeheizt wurde im Oktober, seitdem läuft die KNV auf Normal-Raumtemperatur durch. Wir wohnen seit 27.12. drin.
Raumtemperatur in dem Raum beträgt konstant 23-24° (Mädels), die Luftfeuchtigkeit pendelt zwischen 50-60%.
Wandaufbau von innen nach außen (generell 50er Ziegel, hier aber Sockel):
- Farbe
- Innenputz
- Ziegel 38cm
- Bitumenabdichtung
- 12cm XPS Dämmung
- Glasfasernetz und Spachtel
-- noch keine Fassade vorhanden
Portalabdichtung ist bereits vorhanden (siehe Bilder)
Gesamter Bereich Hebe-Schiebe-Tür ist mit 4m Terassenvordach überdacht und hat keinen Kontakt mit Regen/Schnee.
Ich habe jetzt als Ursache eher den Verdacht dass das von der fehlenden Ecke XPS kommen könnte... siehe Bilder.
Da die Vermutung Richtung Feuchtigkeit geht habe ich erstmal links ein Gebläse (ohne Heizung) davorgestellt damit das Ganze ablüften kann. Von Gestern auf heute haben sich hier auf der linken Seite keine neuen Kristallisationen gezeigt.
Experten: Was wäre die mögliche Ursache und bestmögliche Abhilfe?
Wird sich das von selbst lösen wenn die Fassade drauf ist?
Dank euch,
derLandmann